2019-10-14 _ ↓↓ ENDE

 

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48 Webseiten unterschiedlich sortiert

 

Teil 1 Nach Erscheinungs-Datum sortiert

 

Teil 2lNach Namen sortiert

 

Teil 3 Bedeutungs-Erweiterungen

 

Teil 4 Aus nackt wurde vollverschleiert

 

Teil 5lUrsprung des islamischen Kopftuches

 

Teil 6 Erfindungs-Gebäude

 

Teil 7 AWRA-Hadithe (Aura)

 

Teil 8: Unterschiedliche Vers-Auslöser

 

Kontakt-Möglichkeiten

 

Teil 1: Nach Erscheinungs-Datum sortiert

Die zuletzt veröffentlichte Webseite steht nachfolgend am Anfang und die zuerst veröffentlichte am Ende. Die meisten Webseiten wurden nach ihrer Erst-Veröffentlichung noch sehr verändert. Die Buchstaben-Ziffer-Kombinationen (z.B. Y7) beziehen sich auf die Webseiten-Tabelle (0,9 MB).

 

48

2019-10-09 Vorislamische Kleider Y8

47

2019-07-17 Erster Busenfrei-Hinweis °

46

2019-05-22 Treffen-Hadith & Al-Albani Y7

45

2019-05-19 Erstellt (diese Webseite) Y6

44

2019-05-01 Wahrheit & Erfindung Y5 _ ↑↑ (= zum Anfang)

43

2019-04-11 Fünfzehn Anti-Kopftuch-Gründe Y4

42

2019-03-31 Gutefrage.net, Eigen-Beiträge

41

2019-03-23 Verse und Geschichten Y3

40

2019-02-21 BPB, Konfliktstoff Kopftuch Y2 *

39

2019-02-21 Harems- & Brunnen-Bilder Y1

38

2018-12-26 Sammlung zum Hidschab-Hadith G7

37

2018-12-14 Wie es wirklich war vor 1.400 Jahren X3

36

2018-12-02 Eine erfundene Geschichte führte zum Hidschab X2

35

2018-11-02 Zwei Fragen zur muslimisch gekleideten Frau X1

34

2018-10-28 Alles in einer PDF-Datei F5 *

33

2018-10-09 Foto-Montage, 2x1 Busen frei °

32

2018-09-06 Was Frauen von sich zeigen dürfen A1

31

2018-08-19 Petition zum Kinder-Kopftuch F6 _ ↑↑

30

2018-08-06 Über sich herunterziehen (SKIZZE) G6

29

2018-07-24 Fremd-Webseite, nur hinten bedeckt °

28

2018-06-27 Nackte Sklavin + 4 weitere Fotos G3

27

2018-04-20 Themen-Liste (194 Pos.) F3

26

2018-04-12 Zitat aus Brockhaus °

25

2018-03-29 Vers-Abschnitte richtig / verfälscht A2

24

2018-03-14 Ableitung (Hilfs-Datei) °

23

2018-02-22 Abgeleitete Übersetzung A5

22

2017-11-29 Optimierte Übersetzung A6

21

2017-10-25 Sure 24, Vers 31 (4 Grafiken) B5

20

2017-10-23 Taschenbuch, Koran-Auszüge G4

19

2017-08-26 Offenbarungen, Gebete (5 Grafiken) C4

18

2017-08-13 Unendlichkeits-Symmetrie E2 _ ↑↑

17

2017-08-05 Sure 33, Vers 59 (5 Grafiken) B2

16

2017-07-22 HEADLINES (in 14 languages) G5

15

2017-07-19 E-Mails an BR (7) G1

14

2017-07-09 Sure 24, Vers 31 (14 Übersetzungen) B4

13

2017-06-24 Sure 33, Vers 59 (14 Übersetzungen) B1

12

2017-06-23 Frauen-Verhüllung im Koran A7

11

2017-05-12 Die Ansichten eines Freundes G2

10

2017-04-22 Gedanken-Bild Gott C1

09

2017-04-22 Gottes-Aussagen C3

08

2016-09-21 Was macht Gott mom. nachweislich E5

07

2016-03-12 100 Sprachen D2 _ ↑↑

06

2016-03-12 Gott im Wandel der Jahr-Tausende D1

05

2016-01-04 Alle 153 Webseiten Schleier & Gott F4

04

2015-10-28 Einflüsse & Entscheidungen E1

03

2015-10-21 Gott-Details D4

02

2015-10-04 Geld, Gott & Schwarze Löcher E4

01

‎‎2013-04-26 HOME (Startseite mit A, B und C) F1

 

* Diese beiden PDF-Dateien sind nicht in Alles in einer PDF-Datei (5,6 MB).

° Diese fünf Klein-Webseiten sind nicht in der Webseiten-Tabelle (0,9 MB).

 

Teil 2: Nach Namen sortiert

 

01

100 Sprachen D2 _ ↑↑

02

Abgeleitete Übersetzung A5

03

Ableitung (Hilfs-Datei) °

04

Alle 153 Webseiten Schleier & Gott F4

05

Alles in einer PDF-Datei F5 *

06

BPB, Konfliktstoff Kopftuch Y2 *

07

Die Ansichten eines Freundes G2

08

Eine erfundene Geschichte führte zum Hidschab X2

09

Einflüsse & Entscheidungen E1

10

E-Mails an BR (7) G1

11

Erstellt (diese Webseite) Y6

12

Erster Busenfrei-Hinweis ° _ ↑↑

13

Foto-Montage, 2x1 Busen frei °

14

Frauen-Verhüllung im Koran A7

15

Fremd-Webseite, nur hinten bedeckt °

16

Fünfzehn Anti-Kopftuch-Gründe Y4

17

Gedanken-Bild Gott C1

18

Geld, Gott & Schwarze Löcher E4

19

Gott im Wandel der Jahr-Tausende D1

20

Gott-Details D4

21

Gottes-Aussagen C3

22

Gutefrage.net, Eigen-Beiträge

23

Harems- & Brunnen-Bilder Y1 _ ↑↑

24

HEADLINES (in 14 languages) G5

25

HOME (Startseite mit A, B und C) F1

26

Nackte Sklavin + 4 weitere Fotos G3

27

Offenbarungen, Gebete (5 Grafiken) C4

28

Optimierte Übersetzung A6

29

Petition zum Kinder-Kopftuch F6

30

Sammlung zum Hidschab-Hadith G7

31

Sure 24, Vers 31 (14 Übersetzungen) B4

32

Sure 24, Vers 31 (4 Grafiken) B5

33

Sure 33, Vers 59 (14 Übersetzungen) B1

34

Sure 33, Vers 59 (5 Grafiken) B2

35

Taschenbuch, Koran-Auszüge G4

36

Themen-Liste (194 Pos.) F3 _ ↑↑

37

Treffen-Hadith & Al-Albani Y7

38

Über sich herunterziehen (SKIZZE) G6

39

Unendlichkeits-Symmetrie E2

40

Vers-Abschnitte richtig / verfälscht A2

41

Verse und Geschichten Y3

42

Vorislamische Kleider Y8

43

Wahrheit & Erfindung Y5

44

Was Frauen von sich zeigen dürfen A1

45

Was macht Gott mom. nachweislich E5

46

Wie es wirklich war vor 1.400 Jahren X3

47

Zitat aus Brockhaus °

48

Zwei Fragen zur muslimisch gekleideten Frau X1

 

Teil 3: Bedeutungs-Erweiterungen

 

Sub-Inhalt _ ↑↑

3.1 Vers 33:53: Hijab, Hidschab (Vorhang)

 

3.2 Vers 33:59 + 24:60: Jilbab (Gewand)

 

3.3 Vers 24:31 a + 24:60: Ziynah (Zierde)

 

3.4 Vers 24:31 b: Himar, Chimar (Bedeckung)

 

3.5 Vers 24:31 c: Juyubihinna, Thadi (Busen)

 

3.6 Vers 24:31 d: Awra (Aura)

 

3.7 Frauenkörper-Hadith

 

3.8 Binsen-Weisheit

 

3.9 Zusammenfassung

 

Das islamische Kopftuch oder genauer die gesamte islamische Tracht (Hidschab) beruht ausschließlich auf Erfindungen, die ungefähr 200 nach Mohammed begannen und bis heute nicht aufgehört haben. Das Erfindungs-Gebäude kann ganz grob in zwei Bereiche aufgeteilt werden:

- Bereich 1 besteht aus der Erfindung zusätzlicher Bedeutungen für Koran-Worte und

- Bereich 2 besteht aus der Erfindung von mindestens drei Hadithen bzw. Überlieferungen.

Nachfolgend geht es hauptsächlich um die Erfindung zusätzlicher Bedeutungen für Koran-Worte. _ ↑↑

 

Vor Mohammed, zu Lebzeiten Mohammeds und die ersten rund 200 Jahre nach Mohammed gab es weltweit keine Kopftuch-Pflicht. Rund 200 Jahre nach Mohammed, also ungefähr 840 n.Chr., wollten besonders konservative muslimische Geistliche die Kopftuch-Pflicht einführen. Um dieses Ziel zu erreichen, waren einige Maßnahmen erforderlich. Insbesondere sollten bestimmte Verse im Koran eine Kopftuch-Pflicht erkennen lassen.

 

Die Geistlichen stellten allerdings bald fest, dass die infrage kommenden Koran-Verse noch nicht einmal eine indirekte Kopftuch-Pflicht erkennen lassen, wenn sie sinnrichtig übersetzt werden. Also mussten die maßgeblichen Koran-Verse 33:53, 33:59, 24:31 und 24:60 so umgedeutet werden, dass wenigstens eine indirekte Kopftuch-Pflicht erkennbar wird. Da im Koran kein Wort geändert werden darf, blieb den Geistlichen nur die Möglichkeit, bestimmten Koran-Worten eine zusätzliche Bedeutung zu geben. Um diese zusätzlichen Bedeutungen zu rechtfertigen, wurden als zweite Maßnahme Hadithe erfunden.

 

Die erste Maßnahme bestand aus Bedeutungs-Erweiterungen für bestimmte Koran-Worte, wie nachfolgend aufgelistet: _ ↑↑

 

3.1 Vers 33:53: Hijab, Hidschab (Vorhang)

Das in diesem Vers vorkommende Wort „Hidschab“ hatte ursprünglich nur die Bedeutung „Vorhang“. Hidschab kommt im Koran mehrmals vor. An keiner Koran-Stelle hat der Hidschab irgendetwas mit Bekleidung zu tun. Die damals vorgenommene Bedeutungs-Erweiterung besteht darin, dass der Hidschab nun auf einmal für eine bestimmte Art der Bekleidung steht. Die Geistlichen wickelten anscheinend den normalerweise in einer Linie hängenden Vorhang gedanklich um die Person. Die Person wird also quasi mit einem Vorhang eingewickelt und es bleiben nur Gesicht und Hände unbedeckt. Hijab-Trägerinnen sehen ein wenig so aus, als wären sie von Kopf bis Fuß mit einem Vorhang eingewickelt. Als der Vers 33:53 verkündet wurde, waren auch die Frauen im Harem des Propheten noch nackt oder wenigsten noch busenfrei.

 

3.2 Vers 33:59 + 24:60: Jilbab, Dschilbab, Gilbab (Gewand)

Das in diesen beiden Versen vorkommende Wort „Jalabib“ (Pl. von Jilbab) hatte ursprünglich nur die Bedeutung „Gewänder“. Hierbei waren vorislamische traditionelle Gewänder gemeint, die direkt auf der Haut getragen wurden und meistens einen Busen frei sichtbar ließen. Manchmal war das Gewand auch nur ein Rock, der dann beide Busen frei sichtbar ließ. Die damals vorgenommene Bedeutungs-Erweiterung besteht darin, dass aus traditionellen Gewändern nun auf einmal Übergewand bzw. Überwurf wurden. _ ↑↑

 

3.3 Vers 24:31 a + 24:60: Ziynah, Ziynets (Zierde)

Das in diesen beiden Versen vorkommende Wort „Ziynah“ hatte ursprünglich nur die Bedeutung „Zierde“ und es war damit nur der Busen gemeint. Die damals vorgenommene Bedeutungs-Erweiterung besteht darin, dass aus dem Einzahlwort „Zierde“ nun auf einmal das Mehrzahlwort „Reize“ gemacht wurde. Die alleinige geschlechtsspezifische Zierde des Mannes ist der Bart und die alleinige geschlechtsspezifische Zierde der Frau ist der Busen.

 

3.4 Vers 24:31 b: Himar, Chimar, Khimar (Bedeckung)

Das in diesem Vers-Teil vorkommende Wort „Humur“ (Pl. von Himar) hatte ursprünglich nur die Bedeutung „Bedeckung“. Hierbei war es den Frauen freigestellt, wie sie die Busen-Bedeckung umsetzten. Muslimische Geistliche nutzten dann rund 200 Jahre nach Mohammed den Freiraum, den der Prophet den Frauen ursprünglich einräumte, in ihrem Sinne und legten fest, dass mit Bedeckung die Kopf-Bedeckung gemeint ist. Die damals vorgenommene Bedeutungs-Erweiterung besteht darin, dass aus dem Wort „Bedeckung“ nun auf einmal das Wort „Kopftuch“ gemacht wurde.

Zu b und c: … und lasse sie ziehen ihre Bedeckungen (Humur) über ihre Busen (Juyubihinna) … _ ↑↑

 

3.5 Vers 24:31 c: Juyubihinna (ihre Busen)

Die in diesem Vers vorkommenden arabischen Worte جُيُوبِهِنَّ ۖ werden „Juyubihinna“ ausgesprochen. „Juyubihinna hatte ursprünglich nur die Bedeutungen „ihre Busen“ und „ihre Taschen“. Gemeint waren jedoch keine Taschen, sondern die vollkommen frei sichtbaren Busen. Begründung: Vor der Verkündung von Vers 24:31 trugen die meisten Frauen ihr vorislamisches traditionelles Gewand. Dieses ließ jedoch einen oder manchmal sogar beide Busen vollkommen unbedeckt sichtbar.

 

Die vorgenommene Bedeutungs-Erweiterung besteht darin, dass dem Wort „Juyubihinna“ auch folgende Bedeutungen gegeben wurden: Brustschlitz, Brust-Schlitz des Kleides, Schlitze (des Kleides), Kleidungs-Ausschnitte, Körper, Gesicht, Hals und Nacken. Juyubihinna kann überhaupt nicht Brustschlitz des Kleides oder ähnliches bedeuten, weil die vorislamischen traditionellen Gewänder überhaupt keine Brust-Schlitze hatten. Dies liegt daran, dass Gewänder, die einen Busen bedecken, den anderen Busen jedoch frei sichtbar lassen, keinen Brust-Schlitz haben.

 

3.6 Vers 24:31 d: Awra (Aura)

Während bei den fünf vorherigen arabischen Begriffen eine Bedeutungs-Erweiterung vorgenommen wurde, ist dies hier wahrscheinlich nicht so. Dafür wurde (bezogen auf den Koran) eine Erweiterung der weiblichen Körper-Regionen vorgenommen, für die Awra gelten soll. _ ↑↑

 

Bedeutung 0: Das in der zweiten Hälfte von Vers 24:31 im Zusammenhang mit Kindern nur indirekt vorkommende Wort „Awra“ (Aura) bedeutet gemäß Bedeutungs-Wörterbuch nur „Ausstrahlung“. Bei Frauen geht es bei der Aura also um ihre sexuelle Ausstrahlung. Dennoch ist diese naheliegendste eigene Bedeutung nirgends zu finden.

 

Folgende Bedeutungen sind im Islam für Awra (Aura) zu finden:

 

Bedeutung 1: Blöße (Nacktheit), gemäß mehreren Quellen.

 

Bedeutung 2: Alles, wofür man sich schämt* , wenn es (unbedeckt) gezeigt wird. (Islam-Pedia)

 

Bedeutung 3: Genitalien, Schamstellen

 

Bedeutung 4: Frauenkörper

 

Bedeutung 5: Schwachstelle bei Gebäuden

 

Bedeutung 6: Intim-Sphäre (gemäß nachfolgenden Erläuterungen zu Vers 24:31)

Vers 24:31: In der wortwörtlichen Teil-Übersetzung von quran.com →→ steht das Wort „Awra“ NICHT, weil in der Arabisch-Englisch-Übersetzung nicht das englische Wort „aura“, sondern „private aspects“ steht.

 

Die wortwörtliche Teil-Übersetzung von Vers 24:31 lautet gemäß quran.com:

… or (the) children, who (are) not aware of private aspects of (the) woman … _ ↑↑

… oder (der) Kinder, die (sind) nicht achtend auf die geheimen Äußerlichkeiten von Frauen …

Weiterhin auch denkbar:

… oder (den) Kindern, die nicht achten auf die intimen Äußerlichkeiten von Frauen …

… oder (den) Kindern, die nicht achten auf die Intim-Sphäre von Frauen …

Bei den „intimen Äußerlichkeiten“ bzw. der „Intim-Sphäre“ handelt es sich wahrscheinlich um eine zusammenfassende Umschreibung für Busen und Scham.

 

Für die Bedeutungen 1 bis 5 gibt es einen Auslegungs- oder Interpretations-Spielraum. Mit Hilfe von Vers 33:59 und 24:31 lässt sich jedoch herausfinden, was gemäß Koran gemeint ist:

- Vers 33:59 fordert nur die Bedeckung der Scham und des Unterleibs.

- Vers 24:31 fordert dann zusätzlich die Bedeckung der Busen und vielleicht des Oberkörpers.

 

Für Vers 24:31 gilt auch noch das folgende und allgemein gültige Prinzip:

Das, was bedeckt werden soll, ist genau dasselbe, wie das, was nicht gezeigt werden soll.

Zu bedecken ist der Busen und folglich darf genau dasselbe nicht gezeigt werden. _ ↑↑

Gemäß Vers 24:31 darf die Zierde nicht gezeigt werden. Somit ergibt sich: Zierde = Busen.

 

Dass mit der Zierde der Busen gemeint ist, wird auch so klar, denn nichts ziert die Frau mehr wie der Busen, welcher MIT ABSTAND DIE GRÖSSTE ZIERDE der Frau ist. Nichts sonst an der Frau kommt da heran und ganz bestimmt keine Kopf-Haare. Wenn der Busen frei sichtbar ist, sind die Kopf-Haare Nebensache.

 

Die Blöße (Nacktheit) bezieht sich somit gemäß den beiden Versen nur auf Scham und Busen, jedoch nicht auf weitere Körper-Teile. Mit Blöße ist also gemäß Koran die vollkommene Nacktheit gemeint.

 

3.7 Frauenkörper-Hadith

Einer der sechs Aura-Hadithe wurde „Frauenkörper-Hadith“ benannt und hat den Wortlaut:

Der Frauenkörper ist Awrah“.

Es gibt hauptsächlich zwei Möglichkeiten, was mit dem Wort „Frauenkörper“ gemeint ist.

 

Möglichkeit 1: Es ist mit dem Frauenkörper alles gemeint vom Scheitel bis zur Sohle. In diesem Fall wäre die Voll-Verschleierung, Nika oder Burka erforderlich.

 

Möglichkeit 2: Es ist mit dem Frauenkörper alles gemeint, außer Gesicht und Hände. In diesem Fall wäre der Hidschab oder wenigstens das Kopftuch erforderlich.

 

Möglichkeit 3: Es ist mit dem Frauenkörper nur das gemeint, was normalerweise bedeckt wird. In diesem Fall wären Ober-Körper, Unter-Leib und Teile der Gliedmaßen (= Arme und Beine) gemeint. _ ↑↑

 

Definition von „Körper“ (bei Lebewesen):

Normalerweise wird als Lebewesen-Körper alles, einschließlich dem Kopf verstanden. So wollen es sicherlich die Vertreter der Voll-Verschleierung sehen. Es gibt jedoch einige wenige Ausnahmen, bei denen mit Körper nicht auch der Kopf gemeint ist:

 

1 Das Lebewesen stirbt, wenn der Kopf vom Körper abgetrennt wird.

 

2 In vorislamischer Zeit durften die Sklavinnen weder ihren Kopf noch ihren Körper bedecken.

 

3 Zum Oberkörper gehören weder Arme noch Kopf.

 

4 Zum Unterkörper (Unterleib) gehören nicht die Beine.

 

5 Im Zusammenhang mit Bedeckung, Kleidung, Blöße und Nacktheit wird unter dem (Frauen-) Körper meistens NICHT auch der Kopf verstanden.

 

BEISPIEL: Wird einem ganz nackten MANN gesagt, bedecke Deinen Körper, so versteht das sehr wahrscheinlich die große Mehrheit der Menschen nicht als eine Aufforderung, den gesamten Körper vom Scheitel bis zur Sohle zu bedecken. Die Bedeckungs-Aufforderung ist erfüllt, wenn Ober-Körper, Unter-Körper (= Unter-Leib) und Teile der Gliedmaßen (= Ober-Arme und Ober-Schenkel) bedeckt sind. _ ↑↑

 

Genau dasselbe trifft zu, wenn einer komplett nackten FRAU gesagt wird, bedecke Deinen Körper. Die Bedeckungs-Aufforderung ist in jedem Fall bereits auch dann schon erfüllt, wenn Hals und Kopf unbedeckt bleiben, weil Beides normalerweise unbedeckt bleibt. Wenn es darum geht, Körper-Blöße oder Körper-Nacktheit zu beseitigen, dann gehört zum Körper auf keinen Fall auch der Kopf.

 

Gefordert wird sowohl bei Männern als auch bei Frauen nur die Bedeckung der Körper-Regionen, die normalerweise bedeckt sind. Das ist der Leib (Rumpf oder Torso) und das sind Teile der Gliedmaßen, also insbesondere die Ober-Schenkel und vielleicht noch die Ober-Arme.

 

3.8 Binsen-Weisheit

Der Frauenkörper ist Awrah. (Ausgangs-Hadith)

Weil der verhüllte Frauen-Körper ist nicht mehr Awrah ist, sollte es eigentlich lauten:

Der nackte Frauenkörper ist Awrah.

Da Awrah „Blöße“ oder „Nacktheit“ bedeutet, gilt:

Der nackte Frauenkörper ist Nacktheit.

Letztendlich lautet der Ausgangs-Hadith:

Der nackte Frauenkörper ist nackt. _ ↑↑

Dies ist eine Binsen-Weisheit, wie zum Beispiel:

Das geschorene Schaf ist geschoren.

 

Schluss-Bemerkung: Wenn der Prophet den Ausspruch „Der Frauenkörper ist Awrah“ wirklich tätigte, dann muss das, was er damit meinte, im Einklang mit dem stehen, was er in den drei Versen 33:59, 24:31 und 24:58 fordert. In den drei Versen fordert der Prophet jedoch nur die Bedeckung von Scham (Unterleib) und Busen (Oberkörper), wobei zur Bedeckung der Scham auch die Bedeckung der Ober-Schenkel notwendig ist. Soll jedoch mit Frauen-Körper alles bis auf Gesicht und Hände (oder sogar alles einschließlich Gesicht und Hände) gemeint sein, so ist dieser Hadith eine Erfindung.

 

*Das wofür sich eine Frau zu schämen hat, ist zu 100% Erziehungs-Sache. Zwei Extrem-Beispiele:

 

(1) In nackten Natur-Völkern, die es inzwischen nicht mehr gibt, wurde den Mädchen bekleidungsmäßig NICHTS anerzogen, wofür sie sich zu schämen haben, mit der Folge, dass die Frauen mit ihrer Nacktheit keine Probleme hatten und dass sie sich als Nackte noch nicht einmal unwohl fühlten.

In vorislamischer Zeit schämten sich die Frauen ebenfalls nicht ihrer Nacktheit. _ ↑↑

 

(2) Im konservativsten Islam, den es leider immer noch gibt, wird den Mädchen anerzogen, dass sie sich für ALLES von Kopf bis Fuß zu schämen haben und sie deshalb vollverschleiert rauszugehen haben, mit der Folge, dass sich viele Frauen bereits dann schämen, wenn sie ihr Gesicht zeigen.

Die Bedeutung 2 wurde sicherlich erst lange nach dem Tod des Propheten erfunden.

 

3.9 Zusammenfassung

 

1.) Vers 33:53

Arabischer Begriff: Hidschab.

Ursprüngliche alleinige Bedeutung: Vorhang, Abtrennung.

Hinzuerfundene Bedeutung: Die islamische Tracht.

Flankierende Erfindung: Hidschab-Hadith.

Zu den Hadithen siehe: Verse und Geschichten (0,3 MB)

 

2.) Vers 33:59 + 24:60

Arabischer Begriff: Jalabib (Plural von Jilbab).

Ursprüngliche alleinige Bedeutung: Gewänder (trad.).

Hinzuerfundene Bedeutung: Überwurf. _ ↑↑

Flankierende Erfindung: Jilbab-Hadith.

Gilt nur für Vers 33:59:

Zusätzliche Erfindung 1: Das Wort „etwas“ wurde hinzugefügt.

Zusätzliche Erfindung 2: Mehrzahl (Pl.) wurde zu Einzahl.

Zusätzliche Erfindung 3: Die Bekleidungs-Forderung wurde umformuliert.

 

3.) Vers 24:31 a + 24:60

Arabischer Begriff: Ziynah.

Ursprüngliche alleinige Bedeutung: Zierde.

Hinzuerfundene Bedeutung: Reize.

Zusätzliche Erfindung: Einzahl wurde zu Mehrzahl.

 

4.) Vers 24:31 b

Arabischer Begriff: Humur (Plural von Himar).

Ursprüngliche alleinige Bedeutung: Bedeckungen.

Hinzuerfundene Bedeutung: Kopftücher.

Flankierende Erfindung: Kopftuch-Hadith. _ ↑↑

 

5.) Vers 24:31 c

Arabischer Begriff: Juyubihinna (heute: Thadi).

Ursprüngliche relevante Bedeutung: Busen (ganz frei).

Hinzuerfundene Bedeutung: Brust-Schlitz des Kleides.

Flankierende Erfindung: Kopftuch-Hadith.

 

6.) Vers 24:31 d und 24:58

Arabischer Begriff: Awrah (Aura).

 

Ursprünglicher Geltungs-Bereich für das was Awra ist, im Einklang mit dem Koran: (sexuelle weibliche) Ausstrahlung durch die Blöße von Scham und Busen gemäß Vers 33:59 und 24:31.

 

Erweiterter Geltungs-Bereich: (sexuelle) Ausstrahlung nicht nur durch die Blöße von Scham und Busen, sondern auch durch die Blöße von Hals, Haare und manchmal auch durch Gesicht und sogar Hände.

 

Flankierende Erfindung: Veränderte Definition des Wortes „Frauenkörper“ im Hadith ''Der Frauenkörper ist Awrah.'': Frauenkörper = Alles von der Frau, vom Scheitel bis zur Sohle bis auf Gesicht und Hände. _ ↑↑

 

Durch die Bedeutungs-Erweiterung von fünf Koran-Worten und einer Erweiterung dessen, was bei Frauen als Awra (Blöße) gilt, gelang es den Geistlichen vor rund 200 Jahren, in den Koran wenigstens eine INDIREKTE Kopftuch-Pflicht hineinzuinterpretieren. Da die Geistlichen von der Überzeugungs-Kraft der umgestalteten Koran-Verse noch nicht vollkommen überzeugt waren, erfanden sie zunächst noch zwei und später dann noch einen dritten Hadith, um die Überzeugungs-Kraft der umgestalteten Koran-Verse zu erhöhen. Insgesamt hatten die Geistlichen dadurch ein Arsenal an Überzeugungs-Argumenten, gegen das die meisten Frauen machtlos waren und sind.

 

Den Kopftuch-Streit gibt es hauptsächlich deshalb, weil ein Teil der Moslems behauptet,

- dass die nachträglich erfundenen Bedeutungen für einige Koran-Worte die einzig richtigen seien,

- während ein anderer Teil der Moslems und die meisten Nicht-Moslems, die sich mit der Materie auskennen, behaupten, dass die ursprüngliche Bedeutung derselben Koran-Worte richtig ist.

 

Teil 4: Aus nackt wurde vollverschleiert

Nachfolgend wird die Chronologie von der vorislamischen Frauen-Nacktheit bis zur heutigen Voll-Verschleierung in fünf Schritten und knapper Form beschrieben. _ ↑↑

 

Ausgangszustand

In vorislamischer Zeit und zunächst auch noch zu der Zeit, als der Prophet Mohammed lebte, gingen die meisten freien Frauen und alle Sklavinnen nackt in die Öffentlichkeit. Insbesondere die verheirateten freien Frauen besaßen jedoch ein traditionelles Gewand, das sie jedoch nur ganz selten zu besonderen Anlässen trugen.

 

Schritt 1

Im Frühjahr 627 wurde der Vers 33:59 verkündet. Dieser Vers richtete sich an alle Frauen, die zuhause nackt waren und genauso nackt in die Öffentlichkeit gingen. Die Bekleidungs-Forderung von Vers 33:59 lautet in der Du-Form: … zieht an von den (traditionellen) Gewändern, die ihr besitzt, …

 

Im Klartext: Die im Haus oder Harem nackten Frauen (und Propheten-Töchter) sollten vor dem Verlassen des Hauses von den Gewändern, die sie besaßen, nehmen und anziehen. Im Vers 33:59 steht: „lassen herab über sich“ (den Leib). Dies beschreibt den Ankleide-Vorgang für Gewänder und bedeutet „anziehen“.

 

Schritt 2

Einige Monate später kam es bei Asma zu einem Frauen-Treffen, zu dem die Frauen wegen der Verkündung von Vers 33:59 nicht mehr nackt, sondern in ihren traditionellen Gewändern kamen. Diese Gewänder hatten jedoch die Besonderheit, dass sie meistens einen oder manchmal sogar beide Busen frei sichtbar ließen. Die frei sichtbaren Busen störten Asma. _ ↑↑

 

Schritt 3

Daraufhin wurden einige Monate später, also ungefähr ein Jahr NACH der Verkündung von Vers 33:59, der Vers 24:31 verkündet (Anfang 628). Die beiden Haupt-Forderungen dieses Verses bestehen darin, dass die Frauen ihre Zierde, also ihren Busen nicht (öffentlich) zeigen sollen und deshalb irgendeine Form der Bedeckung über ihren Busen ziehen sollen.

 

Von nun an trugen die freien Frauen ihre traditionellen Gewänder mit zusätzlicher Bedeckung für den Busen, wenn sie in der Öffentlichkeit waren. Das ging ungefähr die nächsten 200 Jahre so.

 

Schritt 4

Ungefähr 200 Jahre nach Mohammed, also ungefähr im Jahre 840, waren besonders konservative Geistliche auf einmal der Meinung, dass auch die Haare der Frau einen sexuellen Reiz für Männer darstellen und diese deshalb AUCH zu bedecken sind.

 

Da der sinnrichtig übersetzte Koran noch nicht einmal eine indirekte Haar-Bedeckungs-Pflicht erkennen lässt, begann nun die Phase der ERFINDUNGEN. Erfunden wurden zusätzliche Bedeutungen für mindestens fünf Koran-Worte und mindestens drei komplette Hadithe. _ ↑↑

 

Die zusätzlichen Bedeutungen von Koran-Worten wurden erfunden, um wenigstens eine indirekte Haar-Bedeckungs-Pflicht des Koran zu erreichen. Die Hadithe wurden erfunden, um die erfundenen zusätzlichen Bedeutungen von Koran-Worten zu stützen.

 

Schritt 5

Ungefähr 400 Jahre später, also so um das Jahr 1.200 herum, wurde dann noch der Verwechslungs-Hadith erfunden und der Kopftuch-Hadith so abgewandelt, dass er als Begründung für die Voll-Verschleierung nutzbar ist. Außerdem wurde der Vers 33:59 als Voll-Verschleierungs-Pflicht interpretiert.

 

Wer mehr zur Chronologie wissen möchte besuche bitte die Webseite Wahrheit & Erfindung (0,3 MB).

 

Wer mehr zu den erfundenen zusätzlichen Bedeutungen von Koran-Worten wissen möchte, besuche bitte  Teil 3: Bedeutungs-Erweiterungen ↑

 

Wer mehr zu den erfundenen Geschichten wissen möchte, besuche bitte die Webseite Verse & Geschichten (0,3 MB). _ ↑↑

 

Teil 5: Ursprung des islamischen Kopftuches

Der Ursprung des islamischen Kopftuches geht auf die vorislamische Zeit zurück. Damals gingen noch die meisten freien Frauen und alle Sklavinnen textilfrei auf die Straße. Somit war es kaum möglich die freien Frauen von den Sklavinnen zu unterscheiden. Um freie Frauen und Sklavinnen gut unterscheiden zu können, wurde eine irgendwie geartete Kopf-Bedeckung für die freien Frauen eingeführt. Den Sklavinnen wurde sowohl eine Kopf- als auch eine Körper-Bedeckung verboten.

 

Als dann ab ungefähr 628 die freien Frauen Kleidung trugen, die Sklavinnen jedoch bis auf eine Minimal-Bedeckung der Scham unbedeckt bleiben mussten, gab es für eine Übergangs-Zeit von gut 200 Jahren (628 bis 840) kein Problem mehr mit der Unterscheidung zwischen freien Frauen und Sklavinnen. Die freien Frauen hätten also auf ihre Kopf-Bedeckung verzichten können, weil sie durch ihre Körper-Bedeckung leicht von den weitgehend unbedeckten Sklavinnen zu unterscheiden waren. Dennoch trugen die freien Frauen ihre Kopf-Bedeckung wahrscheinlich aus Gewohnheit weiter. _ ↑↑

 

Ab ungefähr 840 durften oder mussten dann die Sklavinnen ihre Körper zwischen Bauch-Nabel und Knien bedecken. Das Haupt blieb weiterhin unbedeckt. Auch jetzt war die Kopf-Bedeckung der freien Frauen nicht zur Unterscheidung erforderlich, weil die Sklavinnen weiterhin busenfrei bleiben mussten. Als es dann kein Sklaventum mehr gab, wurde die Kopf-Bedeckung dennoch beibehalten, wahrscheinlich wieder aus Gewohnheit. Ungefähr im Jahre 840 wurde die Haar-Bedeckung für Frauen zur Pflicht erklärt.

 

5.1 Verhüllungs-Fantasie-Spirale

Das Prinzip der Verhüllungs-Fantasie-Spirale lautet: Je mehr sich eine Frau verhüllt, umso mehr muss der Mann zum Ausgleich seine Fantasie bemühen, um zu herauszufinden, wie es vermutlich unter der Verhüllung aussieht.

 

0-mal Fantasie-Stress

In vorislamischer Zeit war die Welt noch in Ordnung. Da gingen die meisten Frauen noch nackt auf die Straße. Dies hatte für Männer den großen Vorteil, dass sie alles von den Frauen sehen konnten, was sie so gerne sehen, also insbesondere den Busen. Sie mussten keine Fantasie aufwenden und hatten somit keinen Fantasie-Stress. _ ↑↑

 

1-mal Fantasie-Stress

Aber dabei blieb es leider nicht. Mit der Verkündung von Vers 33:59 waren auf einmal die Scham und meistens ein Busen bedeckt. Aber immerhin war wenigsten meistens noch ein Busen frei zu sehen. Wie der zweite Busen aussieht, war leicht zu erraten und die Männer hatten kaum mehr Fantasie-Stress wie zuvor.

 

2-mal Fantasie-Stress

Doch dann kam Vers 24:31, der den freien gläubigen Frauen das Zeigen des Busens verbat. Nun war er schon merklich mehr da, der Fantasie-Stress. Aber immerhin konnten die ledigen Männer noch in der Familie genug freien Busen sehen und es gab auch noch die Kopf-Haare fremder Frauen zur Ansicht. Außerdem waren die Sklavinnen noch weitestgehend nackt, bis auf eine Minimal-Bedeckung der Scham, zu sehen auf der Webseite „Figurenmuseum.de“, Epoche 700.

 

3-mal Fantasie-Stress

Rund 200 Jahre (ca. 840 n.Chr.) später verschärfte sich die Situation, denn ab dieser Zeit mussten sich die freien Frauen in der Öffentlichkeit bis auf Gesicht und Hände verhüllen. Es begann für die freien Frauen die Hidschab-Ära. _ ↑↑

 

Auch für die Sklavinnen änderte sich der Bedeckungs-Grad, denn sie durften oder mussten sich mit dem Beginn der Hidschab-Ära ebenfalls mehr bedecken wie zuvor. Die Sklavinnen waren nun zwischen Nabel und Knien bedeckt. Ledige Männer hatten jedoch immerhin noch auf dem Sklaven-Markt die Möglichkeit, die freien Busen von Sklavinnen zu sehen.

 

Irgendwann in den darauffolgenden Jahrhunderten endete entweder die Sklaverei oder es durften oder mussten auch die Sklavinnen sich komplett bedecken. Nun hatten ledige Männer keine Möglichkeit mehr, freie Busen in der Öffentlichkeit zu sehen. Busen gab es nur noch gegen Bares zu sehen. Aber die Männer glichen dieses Mehr an Verhüllung bald wieder mit einem Mehr an Fantasie aus.

 

4-mal Fantasie-Stress

Deshalb wurde ungefähr im Jahre 1.200 die Voll-Verschleierung eingeführt. Aber Voll-Verschleierte können beruhigt sein. Männer schaffen es sogar bei Voll-Verschleierten sich vorzustellen, wie die Frau darunter aussehen könnte. Es kann jedoch nicht mehr das Alter der Frau am Gesicht erkannt werden. Das ungefähre Alter lässt sich jedoch auch an der Art der Bewegung, der Figur und Stimme erkennen. _ ↑↑

 

5-mal Fantasie-Stress

Den größten Fantasie-Stress haben Männer dort, wo sich die Frauen einen großen Kartoffel-Sack überstülpen, die sogenannte Burka. Zu viel Fantasie-Stress kann auch aggressiv machen. Aber wenn der Wind günstig steht, werden auch bei der Burka die Konturen der Frau erkennbar.

 

Kompromiss

Die weitverbreitete westliche Kleidung ist ein guter Kompromiss zwischen „ganz nackt“, was keinen Fantasie-Stress verursacht und „vollverschleiert“, was ein Maximum an Fantasie-Stress erfordert. Zum Beispiel sind Hotpants eine gute Sache sowohl für Frauen als auch für Männer. Die Frauen können sich an dem angenehmen Gefühl erfreuen, das entsteht, wenn der warme Wind um die Beine streicht und die Männer können sich am Anblick unbedeckter Frauen-Beine erfreuen, ohne dass die Frauen zu viel von sich zur Ansicht preisgeben. _ ↑↑

 

Häufigkeit

Es ist nun keineswegs so, dass ALLE Männer ALLE Frauen, denen sie begegnen, gedanklich oben herum oder komplett entblößen. In der Regel genügt es dem Mann zu wissen, dass er es könnte, wenn er es wollte und belässt es dabei, denn jeder Mann weiß, dass sich unter der Kleidung oder Verhüllung die prinzipiell selben weiblichen Geschlechts-Merkmale befinden. Beweis für diese Behauptung: Wenn Männer die Möglichkeit sehen, Frauen ungestraft zu vergewaltigen, dann tun es viele von ihnen und zwar unabhängig davon, ob die Frau bereits nackt oder noch vollverschleiert ist.

 

Der Mann kann der Frau, die ihm gegenübersteht oder gegenübersitzt, zu verstehen geben, dass er nicht beabsichtigt, sie gedanklich zu entkleiden, indem er NUR in ihr Gesicht schaut und alles unterhalb NICHT abscannt und sie auch nicht anstarrt.

 

Die Frau ist für den Mann nun mal auch ein Sexual-Objekt, aber darüber hinaus weit mehr. Daran ändert auch der Hidschab nichts. Wäre die Frau für den Mann nicht auch ein Sexual-Objekt, so wäre die Menschheit schon längst ausgestorben. _ ↑↑

 

Die große Frage lautet nun, wie häufig ein Mann eine Frau (außer der eigenen) gedanklich teilweise oder komplett entkleidet. Da gibt es sicherlich große Unterschiede zwischen den Männern. Wird einmal angenommen, dass die mittlere Häufigkeit bei einem Prozent der Frau-Mann-Begegnungen liegt, so bedeutet dies, dass der Mann jede hundertste Frau, die ihm begegnet mehr oder weniger mit seiner Fantasie entkleidet.

 

Es wären für das Internet-Portal Gutefrage.net zwei Fragen denkbar. Die eine Frage richtet sich an Frauen, die angeben sollen, wie häufig sie sich vor einem Mann nackt fühlen, obwohl sie angezogen sind. Die zweite Frage richtet sich an Männer, die angeben sollen, wie häufig sie eine Frau gedanklich ausziehen. Ein Vergleich der beiden Prozentsätze wäre sicherlich interessant, weil die beiden Prozentsätze sehr wahrscheinlich sehr unterschiedlich ausfallen würden. _ ↑↑

 

Freizügigkeit

Wieviel eine Frau bereit ist, fremden Männern von sich zu zeigen, hängt von vielen Faktoren ab. Solche Faktoren sind zum Beispiel:

- Alter

- Beratung

- Charakter

- Erziehung

- Laune

- Örtlichkeit

- Schönheit

 

Wenn eine Frau ihren Busen kaschiert, ihren Hals oder sogar ihr Haar bedeckt, weil sie möglichst wenig fremden Männern zeigen will, ist das in Ordnung. Es ist jedoch nicht in Ordnung, dass eine Religion Frauen vorschreibt, wieviel sie von sich zeigen dürfen, zumal im Islam alles, was über die die Bedeckungs-Pflicht der Geschlechts-Merkmale hinausgeht, erst lange nach dem Tod des Propheten erfunden wurde. Insgesamt ist das mit der Sexualität und Bedeckung ein schwieriger Balance-Akt. _ ↑↑

 

Teil 6: Erfindungs-Gebäude

 

Sub-Inhalt zum Erfindungsgebäude

6.1 Einleitung und Skizze

 

6.2 Inhalt des Erfindungs-Gebäudes

 

6.3 Umgebung des Erfindungs-Gebäudes

 

6.4 Details zum Inhalt des Erfindungs-Gebäudes

 

6.5 Details zur Umgebung des Erfindungs-Gebäudes

 

6.1 Einleitung und Skizze

Grundsätzlich muss ALLES, was auf eine Hals-, Haar- oder Gesichts-Bedeckungs-Pflicht hinausläuft, erfunden worden sein, denn im Islam des Propheten gab es diese Pflichten nicht.

In diesem Kurz-Beitrag geht es um das Erfindungs-Gebäude, mit dem Frauen zu überzeugten Hidschab-Trägerinnen gemacht werden. Weiterhin geht es um die Peripherie bzw. die Umgebung des Erfindungs-Gebäudes. Das Erfindungs-Gebäude und seine Umgebung (U1 bis U6) sind nachfolgend symbolische dargestellt: _ ↑↑

 

UMGEBUNG / PERIPHERIE

 

WW

WWWWWW

WWWWWWWWWW

WGERFINDUNGS-GEBÄUDRGW

WGERFINDUNGS-GEBÄUDEGW

WGERFINDUNGS-GEBÄUDEGW

WGERFINDUNGS-GEBÄUDEGW

WGERFINDUNGS-GEBÄUDEGW

WGERFINDUNGS-GEBÄUDEGW

 

U1    U2    U3    U4    U5    U6    U7

 

Das Erfindungs-Gebäude besteht aus sehr vielen leicht verständlichen Einzel-Erfindungen. All die vielen Einzel-Erfindungen widersprechen sich nicht, sondern unterstützen sich gegenseitig, weil sie in Richtung einer (angeblichen) Kopftuch- oder Hidschab-Pflicht gehen. Da das Erfindungs-Gebäude aus sehr vielen Einzel-Erfindungen besteht, ist es nur schwer angreifbar. Wird in einer Diskussion eine der vielen Einzel-Erfindungen angegriffen, so bleiben meistens all die vielen anderen Erfindungen unangetastet. _ ↑↑

 

Um das Erfindungs-Gebäude zum Wanken oder sogar zum Einsturz zu bringen, müssen alle Einzel-Erfindungen zunächst erkannt und anschließend muss jede einzelne der vielen Erfindungen als solche entlarvt / enttarnt werden. Eine wahre Mammut-Aufgabe. Ein zusätzliches Problem besteht darin, dass die meisten Hidschab-Trägerinnen nur das Erfindungs-Gebäude kennen, welches ihnen von den Geistlichen eingetrichtert wurde. Die wahre Umgebung des Erfindungs-Gebäudes wird ihnen vorenthalten.

 

6.2 Inhalt des Erfindungs-Gebäudes

N1 Koran-Worte, für die mindestens eine weitere Bedeutung nachträglich erfunden wurde,

 

N2 sinnentstellende Maßnahmen, die nachträglich an zwei Koran-Versen vorgenommen wurden und

 

N3 Überlieferungen, die aus der Zeit des Propheten sein sollen, jedoch nachträglich erfunden wurden.

 

N4 Sonstige nachträgliche Erfindungen, die nichts mit Verhüllung zu tun haben. (Was nicht im Koran steht)

 

Hierbei bedeutet „nachträglich“, dass die Erfindungen mindestens 200 Jahre nach Mohammed erfolgten.

 

Das Erfindungs-Gebäude ist eine eigene Welt und in sich stimmig, was seine hohe Überzeugungs-Kraft erklärt. Solange das Erfindungs-Gebäude nicht verlassen wird, ergeben sich keine Widersprüche. Sobald das Erfindungs-Gebäude jedoch mit seiner Umgebung in Kontakt gebracht wird, entstehen schnell Widersprüche. _ ↑↑

 

6.3 Umgebung des Erfindungs-Gebäudes

Mit der Umgebung ist alles gemeint, was im Erfindungs-Gebäude fehlt, aber auch zu berücksichtigen ist.

 

U1 Wörterbücher, die erstellt wurden, bevor angefangen wurde, das Erfindungs-Gebäude zu errichten.

 

U2 Andere Koran-Stellen mit demselben Wort (Hidschab).

 

U3 Weitere / zusätzliche Informationen über Beteiligte in den Hadithen (Asma und Ansar).

 

U4 Überlieferungen aus der Zeit des Propheten, die stimmen (Pflicht- und Treffen-Hadith).

 

U5 Praktiken wie Kopf-Bedeckung zur Sklaven-Abgrenzung und Waschungen.

 

U6 Die verheimlichte oder als Gerücht bezeichnete vorislamische Frauen-Nacktheit.

 

U7 Reihenfolge der Suren-Verkündungen.

 

6.4 Details zum Inhalt des Erfindungs-Gebäudes

Zu N1: Bevor angefangen wurde, das Erfindungs-Gebäude aufzubauen, gab es bereits mindestens ein Wörterbuch. Aus diesem ist ersichtlich, was bestimmte Koran-Worte ursprünglich bedeuteten. Alle weiteren Bedeutungen wurden nachträglich erfunden. Ursprüngliche und nachträglich erfundene Bedeutungen wurden im Teil 3 Bedeutungs-Erweiterungen zusammengestellt. _ ↑↑

 

Zu N2: Bei den sinnentstellenden Maßnahmen handelt es sich um Folgendes:

 

N2.1 Im Vers 33:59 wurde Mehrzahl (Gewänder) zu Einzahl (Gewand) gemacht.

 

N2.2 Im Vers 33:59 wurde ein Wort hinzugefügt („etwas“, „reichlich“ oder „tief“).

 

N2.3 Im Vers 33:59 wurde die Bekleidungs-Forderung komplett umformuliert.

 

N2.4 Im Vers 24:31 wurde Einzahl (Zierde) zu Mehrzahl (Reize) gemacht.

 

Zu N3: Nachträglich erfundene Überlieferungen

Dass es sich beim Hidschab-Hadith um eine erfundene Geschichte handeln muss, wird erkennbar, wenn weitere Informationen über Asma berücksichtigt werden, die über das hinausgehen, was im Hidschab-Hadith über Asma steht. Siehe hierzu folgenden Link: Hidschab-Hadith (0,3 MB).

 

Dass es sich beim Kopftuch-Hadith um eine erfundene Geschichte handeln muss, wird erkennbar, wenn weitere Informationen über die Ansar berücksichtigt werden, die über das hinausgehen, was im Kopftuch-Hadith über die Ansar steht. Siehe hierzu folgenden Link: Kopftuch-Hadith (0,3 MB). _ ↑↑

 

Dass es sich beim Verwechslungs-Hadith um eine erfundene Geschichte handeln muss, wird erkennbar, wenn weitere Informationen über die vorislamische Zeit berücksichtigt werden, die über das hinausgehen, was im Verwechslungs-Hadith über die vorislamische Zeit steht. Siehe hierzu folgenden Link: Verwechslungs-Hadith (0,3 MB).

 

Der Freihals-Hadith gehört ebenfalls zu den nachträglich erfundenen Geschichten. Siehe Freihals-Hadith

 

Vom Jilbab-Hadith gibt es zwei Versionen:

- Pflicht-Hadith (zu Vers 33:59, wahr)

- Sekundär-Quelle: Wahrheit & Erfindung (0,3 MB)

 

- Verwechslungs-Hadith (zu Vers 33:59, erfunden)

- Sekundär-Quelle: Verse & Geschichten (0,3 MB)

 

Vom Ansar-Hadith gibt es vier Versionen:

- Krähen-Hadith (zu Vers 33:59, wahr)

- Sekundär-Quelle: Umm Salama W5 (0,3 MB)

 

- Kopftuch-Hadith (zu Vers 24:31, erfunden)

- Sekundär-Quelle: Buchari W3 (0,3 MB) _ ↑↑

 

- Gesichts-Hadith (zu Vers 24:31, erfunden)

- Sekundär-Quelle: Buchari W1 (0,3 MB)

 

- Kopf-Fuß-Hadith (zu Vers 24:31, erfunden)

- Sekundär-Quelle: Fathu-I-Bâri W2B (0,3 MB)

 

Zu N4: Was nicht im Koran steht

Unter folgenden Link wurden von Alrahman beispielhaft 200 Dinge zusammengestellt, die nicht im Koran stehen und deshalb erst deutlich nach dem Tod des Propheten „erfunden“ wurden.

Kapitel 37: Liste mit 200 Dingen, die nicht im Koran stehen →→

 

Nachfolgend werden aus der Liste einige relativ bekannte oder einfach zu verstehende Positionen zitiert:

039 Das Tragen des Kopftuches (oder Schleiers).

041 Trennung von Männern und Frauen.

065 Die Steinigung der Ehebrecher.

068 Verbot für den Mann Goldschmuck zu tragen.

072 Verbot von Malerei und Zeichnen. _ ↑↑

082 Verbot der Masturbation.

085 Beschneidung von Frauen und Männern.

107 Das Verbot gelb oder rot zu tragen.

158 Tiere zum Opferfest zu schlachten.

195 Abtrünnige vom Islam zu töten.

 

6.5 Details zur Umgebung des Erfindungs-Gebäudes

Diese Details dienen der Wahrheitsfindung.

Zu U1 Wörterbücher, die erstellt wurden, bevor angefangen wurde, das Erfindungs-Gebäude zu errichten.

Text wie unter „Zu N1“. Teil 3: Bedeutungs-Erweiterungen

 

Speziell für Hmar/ Himar siehe: Wörterbücher (Alrahman) (0,1 MB)

 

Zu U2 Andere Koran-Stellen mit demselben Wort (Hidschab). _ ↑↑

Siehe hierzu: Hijab (Iynxx-Blog) (0,1 MB)

 

Zu U3 Weitere / zusätzliche Informationen über Beteiligte in den Hadithen (Asma und Ansar).

Die Haupt-Beteiligte im Hidschab-Hadith ist Asma. Die zusätzlichen Informationen über Asma stehen dort, wo auch die Hinweise stehen, die erkennen lassen, dass der Hidschab-Hadith eine erfundene Geschichte sein muss. Siehe hierzu folgenden Link: Hidschab-Hadith (0,3 MB).

Darüber hinaus ist nicht bekannt, dass der Prophet gerne mit dem Finger auf etwas zeigte. Das Zeigen mit dem Zeige-Finger ist eher etwas von geistig minderbemittelten oder kleinen Kindern.

 

Zu U4 Überlieferungen aus der Zeit des Propheten, die stimmen (Pflicht- und Treffen-Hadith).

Der Pflicht-Hadith steht an mehreren Stellen auf den vielen Parkfach-Sub-Webseiten. Eine Stelle ist hier: Pflicht-Hadith, zu Vers 33:59 (0,3 MB).

 

Der Treffen-Hadith steht an mehreren Stellen auf den vielen Parkfach-Sub-Webseiten. Eine Stelle ist hier: Treffen-Hadith, zu Vers 59+31 (0,3 MB).

 

Zu U5 Praktiken wie Kopf-Bedeckung zur Sklavinnen-Abgrenzung und Waschungen. _ ↑↑

Zum Thema „Kopf-Bedeckung zur Sklavinnen-Abgrenzung“ siehe das Buch mit dem Titel „Aufstand der Kopftuchmädchen: Deutsche Musliminnen wehren sich gegen den Islamismus“ von Lale Akgün, 2011.

https://books.google.de (Es muss ein Teil des nachfolgenden Buch-Auszuges eingegeben werden.)

Buch-Auszug: „Die Kopfbedeckung war seinerzeit ein Vorrecht der freien Frauen, während Sklavinnen noch nicht einmal zum Gebet den Kopf verhüllen durften. Sich den Kopf zu verhüllen, war also ein Vorrecht und ein Mittel zur Abgrenzung gegen die Sklavinnen, die rechtlos waren.“

Zum Thema „Waschungen“ siehe Waschungen 1 und Waschungen 2 (0,1 MB)

 

Zu U6 Die verheimlichte oder als Gerücht abgetane vorislamische Frauen-Nacktheit.

Es war recht mühsam, Hinweise auf die vorislamische Frauen-Nacktheit und Busen-Freiheit zu finden. Dennoch kam im Laufe der Zeit Einiges zusammen. Siehe hierzu: Hinweise auf freie Busen (0,6 MB)

 

Zu U7 Reihenfolge der Suren-Verkündungen.

Innerhalb des Erfindungs-Gebäudes wird so getan, als wäre zunächst Sure 24 (mit Vers 31) und dann erst Sure 33 (mit Vers 59) verkündet worden. Zunächst einmal erscheint dies auch logisch, denn die Sure 24 hat eine niedrigere Nummer wie die Sure 33. Im Koran wurden die Suren jedoch nicht in der Reihenfolge ihrer Verkündung, sondern in der Reihenfolge ihrer Länge angeordnet … warum auch immer. _ ↑↑

Aus den folgenden drei Quellen ergibt sich die genau umgekehrte Reihenfolge der Suren-Verkündungen: Zunächst wurde Sure 33 (mit Vers 59) verkündet und dann erst Sure 24 (mit Vers 31).

 

Quelle 1: Wikipedia, Geschichte des Korantextes →→

 

Quelle 2: Islam-Akademie, Geschichte des Korans →→

 

Quelle 3: Eslam.de, Suren in ihrer offenbarten Reihenfolge →→

 

Siehe zu diesem Thema auch

Reihenfolge der Suren-Verkündung

 

Variante 1: ERST Vers 59, DANN Vers 31

 

Schluss-Sätze _ ↑↑

1 Würde ich nur den Inhalt des Erfindungs-Gebäudes kennen (wie dies bei den meisten Hidschab-Trägerinnen der Fall ist) und würde ich nicht auch die wahre Umgebung des Erfindungs-Gebäudes kennen, so wäre auch ich vollkommen davon überzeugt, dass der Hidschab eine religiöse Pflicht ist, so wie auch die meisten Hidschab-Trägerinnen von einer Glaubens-Pflicht überzeugt sind.

 

2 Das islamische Kopftuch, der Hidschab und erst recht die Voll-Verschleierung sind nach meiner Erkenntnis die weltweit größten Veräppelungen seit Menschen-Gedenken.

 

3 Nicht ich beleidige den ursprünglichen Islam des Propheten, sondern diejenigen, die mit sinnentstellten Koran-Versen und erfundenen Geschichten, also mit dem Erfindungs-Gebäude arbeiten. Jedenfalls sehe ich das so. Dies ist also eine persönliche Meinungs-Äußerung.

 

Teil 7: AWRA-Hadithe (Aura)

 

Sub-Inhalt

7.1 Kommentare zu den Hadithen

 

7.2 Awra-Umfang

 

7.3 Sonstige Bemerkungen

 

Gemäß der Webseite von Ahlul-Sunnah.de →→ gibt es folgende sechs Aura-Hadithe: _ ↑↑

 

(1) Männer sollen nicht von Männern und Frauen nicht von Frauen die 'Awrah' (Schamstelle) ansehen!

 

Ein wichtiger Aura-Hadith wurde vergessen, wie auch im Hidschab-Hadith die Füße vergessen wurden:

(1') Männer sollen nicht die Aura von Frauen und Frauen nicht die Aura von Männern ansehen!

 

(2) Übernachtet nicht in dem Haus [auch Wohnung] einer fremden Frau!

 

(3) Der Frauenkörper ist Awrah!

 

(4) Entblößt nicht eure Awrah, denn es sind neben euch immer Engel anwesend - habt Respekt vor ihnen!

 

(5) Bedeckt eure Awra! Zeigt es keinem außer euren Frauen! Wenn ihr allein seid, schämt euch vor Allah!

 

(6) Allah's Fluch soll auf denen sein, die ihre Awra entblößen & auf denen, die auf Awra Fremder schauen!

 

Hidschab:

(7) Frauen die verhüllt aber nackt sind und deren Köpfe Kamelhöckern ähneln, werden nicht ins Paradies eintreten. Sie werden es nicht mal riechen können. Der Geruch des Paradieses ist vom weiten zu riechen. [Sahih Muslim, Libas 125] _ ↑↑

 

7.1 Kommentare zu den Hadithen

Allgemein: Da in diesen Hadithen keine bestimmte Person oder Personen-Gruppe benannt wird, ist eine Überprüfung auf Glaubwürdigkeit schwierig. Auffallend ist jedoch, dass keine dieser Hadithe bei Abu Dawud oder Bukhari angesiedelt ist. Umso mehr wäre eine Alters-Bestimmung der Hadith mit Hilfe der C14-Methode hilfreich.

 

(1) Männer sollen nicht von Männern und Frauen nicht von Frauen die 'Awrah' (Schamstelle) ansehen!

Kommentar: Beim Hadith Nr. 1 (Nicht-Anseh-Hadith) ist zunächst einmal unklar, ob die bedeckte oder unbedeckte Awra (Schamstelle) gemeint ist. Nachfolgend wird von der unbedeckten Schamstelle ausgegangen.

 

Der Hadith Nr. 1 verbietet die Nacktheit NICHT, sondern fordert NUR, dass nackte Frauen und Männer ihre Scham-Stelle gegenseitig nicht ansehen sollen. Gegen diese Forderung ist nichts einzuwenden, denn sie entspricht dem Verhaltens-Kodex von Anhängern der Freikörper-Kultur (FKK), gemäß dem sich Nackte nicht gegenseitig direkt auf die Genitalien schauen und erst recht nicht darauf starren sollen. _ ↑↑

 

Es gibt jedoch eine Ungereimtheit zwischen der Forderung von Hadith Nr. 1 und Vers 24:58. Gemäß diesem Vers dürfen bestimmte Menschen auch vollkommen nackte Frauen besuchen, wenn sie zuvor um Erlaubnis gefragt und die Besuchs-Erlaubnis erhalten haben. Dann könnten die Besucher die Scham-Stelle sehen. Probleme mit dem Hadith Nr. 1 ergeben sich auch für den Harem. Da entkleideten sich die Frauen doch auch komplett für die Bett-Ruhe und konnten ihre Scham gegenseitig sehen.

 

Dieser Hadith ist somit wahrscheinlich erfunden.

 

Die Forderung, keine unbedeckte Schamstellen anzuschauen, macht nur dann Sinn, wenn es solche zu sehen gab. Der Hadith Nr. 1 kann somit auch als Bestätigung der vorislamischen Frauen-Nacktheit angesehen werden und darüber hinaus auch als Hinweis auf eine teilweise Männer-Nacktheit.

 

(2) Übernachtet nicht in dem Haus [auch Wohnung] einer fremden Frau!

Kommentar: Der Hadith Nr. 2 (Fremde-Frau-Hadith) ist unklar formuliert. Wahrscheinlich bezieht er sich auf Männer, weil diese wesentlich häufiger unterwegs waren (und sind), wie Frauen. Dieser Hadith schließt jedoch nicht aus, dass er sich auch auf reisende Frauen bezieht. Dann würde gelten: Eine Frau soll nicht im Haus einer fremden Frau übernachten. Ist doch merkwürdig. _ ↑↑

 

(3) Der Frauenkörper ist Awrah!

Kommentar: Der Hadith Nr. 3 (Frauenkörper-Hadith) soll separat näher untersucht werden. Gründe:

 

A) Dieser Hadith ist gemäß Wikipedia von zweifelhafter Authentizität (Echtheit, Glaubwürdigkeit).

 

B) Dieser Hadith wird dazu verwendet, die Teil- oder Voll-Verschleierung der Frau zu rechtfertigen.

 

C) Dieser Hadith enthält keine Forderung und auch keine Drohung, sondern nur eine Feststellung.

 

D) Dieser Hadith fällt wegen C) aus der Reihe, verglichen mit den anderen fünf Aura-Hadithen.

 

E) Der Begriff „Körper“ im Wort „Frauenkörper“ bedarf einer näheren Analyse.

Siehe deshalb Teil 3, Punkt 6 .

 

(4) Entblößt nicht eure Awrah, denn es sind neben euch immer Engel anwesend - habt Respekt vor ihnen!

Kommentar: Der Hadith Nr. 4 (Engel-Hadith) beruht auf einer Erfindung von Menschen und das sind die Engel. Bislang konnte noch kein Engel gefasst und festgehalten werden. Wenn es nach einigen der Awra-Hadithe ginge, dürften sich Menschen weder nackt duschen und auch nicht nackt in einer Bade-Wanne reinigen. _ ↑↑

 

Außerdem steht dieser Hadith im direkten Widerspruch zu Vers 24:58, in dem es den Frauen erlaubt wird, zur Mittags- und Nacht-Ruhe ihre Kleider abzulegen, was Nacktheit bedeutet. Was den Frauen erlaubt wird, sollte allein schon wegen der Gleichberechtigung, auch den Männern erlaubt sein. Dies bedeutet aber, dass Ehepaare auch zusammen nackt im Bett sein dürfen.

 

 

Dieser Hadith muss somit eine Erfindung sein.

 

Wie die Awra-Bedeckungs-Forderung ungefähr im Jahre 700 bei Sklaven und Sklavinnen umgesetzt wurde, ist unter folgendem Link zu sehen: Figurenmuseum/700/→→ (1,46 MB).

Es handelt sich also um eine absolute Minimal-Bedeckung der primären Geschlechts-Merkmale.

 

(5) Bedeckt eure Awra! Zeigt es keinem außer euren Frauen! Wenn ihr allein seid, schämt euch vor Allah!

Kommentar: Der Hadith Nr. 5 (Schäm-Hadith) bezieht sich anscheinend speziell auf Männer. Der letzte Satz „Wenn ihr allein seid, schämt euch vor Allah“ ist für sich allein betrachtet merkwürdig. Warum soll sich jemand grundsätzlich schämen, wenn er allein ist? _ ↑↑

 

(6) Allah's Fluch soll auf denen sein, die ihre Awra entblößen & auf denen, die auf Awra Fremder schauen!

Kommentar: Der Hadith Nr. 6 (Allah-Fluch-Hadith) wird als Mursel = Mursal eingestuft. Er erwähnt den Fluch Allah’s. Es lässt sich jedoch nicht beweisen, ob Allah denn überhaupt Fluch und Segen schicken kann. Siehe zum Thema Allah-Aussagen: Gottes-Aussagen (0,1 MB). Zu „die auf die Awra Fremder schauen“: Unklar ist, ob damit die bedeckte oder unbedeckte Blöße gemeint ist.

 

Insgesamt sind also 4 von 6 der oberen Hadithe irgendwie angeschlagen. Bei diesen sechs Hadithen, die ehr an Leitsätze erinnern, ist auch zu berücksichtigen, dass der Prophet erst gegen Ende seines Lebens die beiden Bekleidungs-Verse 33:59 und 24:31 verkündete und zuvor weitgehende Frauen-Nacktheit herrschte. Unter diesem Aspekt sind alle sechs Hadithe nur bedingt glaubwürdig.

 

Vielleicht gingen die postulierten Erfinder der sechs Leitsätze in diesem Fall besonders raffiniert vor, indem sie auch gleich die Überlieferungs-Ketten mit erfanden, weil sie aus dem Debakel mit dem Hidschab-Hadith lernten. Es wird jedoch nicht kategorisch bestritten, dass die 6 Hadithe vom Propheten sind. _ ↑↑

 

(7) Kamelhöcker-Hadith

Frauen die verhüllt aber nackt sind und deren Köpfe Kamelhöckern ähneln, werden nicht ins Paradies eintreten. Sie werden es nicht mal riechen können. Der Geruch des Paradieses ist vom weiten zu riechen.

Kommentar: Der Hadith Nr. 7 (Kamelhöcker-Hadith) gehört nicht zu den Awra-Hadithen. Dieser Hadith war jedoch wahrscheinlich der Auslöser für die Erfindung des Hidschab-Hadith. Das liegt an der zunächst rätselhaften Formulierung „verhüllt aber nackt“, die mit Hilfe des Hidschab-Hadith verdeutlicht werden sollte.

 

In einer Übersetzungs-Variante des Hidschab-Hadith wurden die Worte „in dünnen Kleidern“ verwendet. Gemeint sein soll doch sicherlich „in halbdurchsichtigen Kleidern“ oder „in transparenten Kleidern“. Die Erfinder des Hidschab-Hadith interpretierten „verhüllt aber nackt“ offenbar als eine halbdurchsichtige Verhüllung, die die Körper-Umrisse der Frau erkennen ließ.

 

Da auch enganliegende Kleidung die Umrisse der Frau gut erkennen lässt, wird „verhüllt aber nackt“ auch interpretiert als „enganliegende Kleidung“. Da es damals noch keine hautengen Jeans gab, sollte mit „verhüllt aber nackt“ jedoch die halbtransparente Kleidung gemeint sein. _ ↑↑

 

Es gibt jedoch in diesem Hadith noch eine zweite Text-Stelle, die zunächst Verwunderung hervorruft und „deren Köpfe Kamelhöckern ähneln“ lautet. Gemeint sind wahrscheinlich Haar-Knoten, die nicht zentral auf der Schädel-Deckte platziert werden sollen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Haar-Knoten generell verboten werden sollten, sondern nur, dass sie nicht oben auf dem Kopf, sondern am Hinterkopf sein sollen.

 

Bei den Kamel-Höckern ist unklar, ob damit unbedeckte oder mit einem Tuch bedeckte Haar-Knoten gemeint sind. Aber auch wenn damit bedeckte Haar-Knoten gemeint sind, bedeutet dies keine Kopftuch-Pflicht. Köpfe, die Kamel-Höckern ähneln, sind etwas, das manche Frauen freiwillig machten. Warum sich der Prophet an Haar-Knoten auf der Schädel-Decke-Mitte störte, bleibt allerdings sein Geheimnis.

 

Und dann gibt es noch die Verweigerung der Aufnahme ins Paradies, welches im Himmel sein soll. Bis jetzt wurde das Paradies im Himmel noch nicht gefunden, obwohl hunderte Teleskope danach gesucht haben. Über unseren Köpfen im Himmel wurde bislang nur Hölle gefunden, wobei alles als Hölle gilt, das für Menschen ohne technische Hilfsmittel tödlich ist. Damals wussten die Menschen noch nichts von der hauchdünnen Erd-Atmosphäre.

 

Der Kamelhöcker-Hadith lässt keine direkte Kopftuch-Pflicht erkennen, weil unter Nacktheit die unbedeckten Geschlechts-Teile verstanden werden. Die Kopf-Haare gehören nicht dazu. _ ↑↑

 

7.2 Awra-Umfang

Die in diesem Absatz gemachten Feststellungen gelten nicht für den Hadith Nr. 3 (Frauenkörper-Hadith), weil der Busen in jedem Fall zum Körper gehört und sie gelten auch nicht für den Hadith Nr. 2 (Fremde-Frau-Hadith).

Bei den restlichen vier Hadithen wäre zu klären, ob es bei der Awra nur um die primären Geschlechts-Merkmale geht oder auch um den Busen, der zu den sekundären Geschlechts-Merkmalen gehört. Dieser offene Punkt lässt sich jedoch mit Hilfe von Vers 24:31 klären. Gemäß diesem Vers dürfen Frauen ihren Busen, im Vers 24:31 mit Zierde umschrieben, einem relativ großen Personen-Kreis zeigen. Zu diesem Personen-Kreis gehören alle Blutverwandten und mit gewissen Einschränkungen auch das Personal (Sklavinnen und Sklaven). Mit so absoluten Forderungen wie „Entblößt nicht eure Awrah“ und „Bedeckt eure Awra“ kann nicht auch der Busen gemeint sein, weil dies mit Vers 24:31 kollidieren würde.

 

7.3 Sonstige Bemerkungen _ ↑↑

(1) Bliebe noch die Frage, warum der Prophet diese „scheinbar doch so wichtigen“ Leitsätze nicht in weiteren Suren verkündete? Immerhin gab es noch 11 Suren nach der Sure 24 bzw. sogar 24 Suren nach der Sure 33.

 

(2) Gemäß Vers 24:60 dürfen ältere Frauen nach den Wechseljahren ihr traditionelles Gewand wieder ablegen. Dies bedeutet zunächst einmal, dass sie nackt wären. Aber ganz nackt sollte dann doch nicht mehr erlaubt sein, weil auch die älteren Frauen wenigsten ihre Zierde, also ihren Busen weiterhin bedecken sollen. Der Scham-Bereich durfte jedoch unbedeckt bleiben.

 

(3) Was ist mit den Aura-Hadithen unter medizinischen Gesichtspunkten? Was ist bei Geschlechts-Krankheiten und deren Behandlung? Was ist bei Geburten mit den Awra-Forderungen?

 

(4) Es wird im Wesentlichen dreispurig verfahren, um Frauen zu überzeugten Hidschab-Trägerinnen zu machen. Spur 1: Die sinnentstellten Koran-Verse. Spur 2: Die erfundenen Geschichten. Spur 3: Der AWRA-Komplex und hier insbesondere die einseitige Auslegung des Frauenkörper-Hadith. _ ↑↑

 

(5) Zum Thema Aura wurde auf der Seite von BPB folgendes angegeben:

 

Link 1 (Claudia Knieps) →→ Text-Beispiel: Fereshta Ludin, ob gewollt oder nicht das Zugpferd für die islamischen Verbände in Deutschland, hatte geäußert, sie bedecke mit dem Kopftuch ihre Blöße (Aura), ihre Haare.

 

Link 2 (Ralph Ghadban) →→ Text-Beispiele:

a) Über zweihundert Jahre nach dem Tod des Propheten nahm die Sunna als zweite Quelle des Glaubens ihre endgültige Form an und reflektierte das Frauenbild der hiesigen patriarchalischen Gesellschaft. Die Frau war nun eine 'aurah.

 

b) Die 'aurah der Sklavin war wie beim Mann vom Nabel bis zum Knie. Die Gelehrten begründeten es damit, dass sie sich anbieten muss, um gekauft zu werden.

 

c) Die freien Christinnen und Jüdinnen durften genau wie die Sklavinnen ihren Kopf und ihr Gesicht nicht verhüllen. Der Muslim darf ihren Anblick genießen.

 

Eigen-Hinweis: b) und c) galten auch erst ab rund 200 nach Mohammed (ca. 840 n.Chr.). _ ↑↑

 

Teil 8 Unterschiedliche Vers-Auslöser

 

Sub-Inhalt

8.1 Auslöser für Vers 33:59

 

8.2 Auslöser für Vers 24:31

 

8.3 Freihals-Hadith

 

8.4 Ungenutzte trad. Gewänder

 

8.1 Auslöser für Vers 33:59

(U) Vers-Auslöser 1: Verwechslungs-Hadith (erfunden)

Siehe hierzu Verse & Geschichten (0,3 MB)

Der Verwechslungs-Hadith wurde erfunden, weil er NICHT zur vorislamischen Frauen-Nacktheit passt.

 

(V) Vers-Auslöser 2: Pflicht-Hadith (glaubwürdig)

Siehe hierzu Wahrheit & Erfindung (0,3 MB)

Der Pflicht-Hadith ist glaubwürdig, weil er zur vorislamischen Frauen-Nacktheit passt. _ ↑↑

 

8.2 Auslöser für Vers 24:31 (aus Sure Nûr)

(X) Vers-Auslöser 1: Halsband-Affäre-Hadith (unpassend)

Quelle: IslamIQ.de, Warum muslimische Frauen Kopftuch tragen →→

>> Nach Ansicht der meisten Gelehrten wurde der Vers (24:31) aus Sure Nûr im Zusammenhang mit der sogenannten „Halsband-Affäre“ offenbart. Während einer Rast auf dem Feldzug entfernte sich Aischa, die Frau des Propheten, kurz vor dem Aufbruch von der Gruppe. Auf dem Rückweg bemerkte sie den Verlust ihres Halsbands und kehrte noch einmal um. Unterdessen brach die Karawane auf, da man Aischa schon in ihrer Kamelsänfte vermutete. In der Hoffnung, dass man sie bald abholen würde, wartete Aischa an der Raststelle. Dort entdeckte sie Safwân ibn Muattal, der zur Nachhut der Armee gehörte. Er ließ sie auf seinem Kamel reiten, und in der Morgendämmerung erreichten beide das Heer, das erneut rastete. Bald darauf verbreiteten sich Gerüchte, die Aischa der Untreue bezichtigten. Die Situation setzte alle Beteiligten sehr unter Druck. Schließlich forderte der Prophet Aischa selbst auf, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Im Hause ihres Vaters, dem späteren ersten Kalifen Abû Bakr, wurden dem Propheten dann die lange erwarteten Verse offenbart, die Aischas Unschuld bewiesen: Sure Nûr, Vers 15-17.[4] << _ ↑↑

 

Eigen-Hinweis: Die Halsband-Affäre mag geeignet sein, die Verse 15-17 zu erklären, es lässt sich jedoch kein Zusammenhang zwischen Vers 24:31 und der Halsband-Affäre finden.

 

(Y) Vers-Auslöser 2: Treffen-Hadith (passend)

Quelle: BPB.de, Konfliktstoff Kopftuch, Ralf Ghadban →→

>> Den Anlass der Offenbarung bildet ein Treffen bei Asma, einer Tochter von Murtad, auf dem die Frauen in ihren traditionellen Kleidern ohne zusätzliche Bedeckung erschienen sind. Da waren ihre BRÜSTE und der Schmuck an ihren Füßen SICHTBAR. Das soll Asma angeekelt haben, sie sagte: "Wie hässlich ist das!", und darauf wurde der Vers (24:31) herabgesandt. <<

 

Eigen-Hinweis: Im Hadith werden sichtbare Brüste moniert und im Vers 24:31 wird die Bedeckung der Brüste gefordert. Das passt genau zusammen.

 

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8.3 Freihals-Hadith (Mekka, erfunden) _ ↑↑

Quelle: IslamIQ.de, Warum muslimische Frauen Kopftuch tragen →→

>> Dennoch können auf Grundlage von Aussagen des Propheten einige Kleidungsanweisungen schon für die islamische Frühzeit* in Mekka nachgewiesen werden. In einer dem Prophetengefährten Harsi al-Gamidi zugeschriebenen Überlieferung heißt es, der Prophet sei einmal von einer Menschenmenge, die er zum Islam einladen wollte, angegriffen und verletzt worden. Nachdem sich die Menge zerstreut hatte, eilte eine Frau mit einem Wasserkrug zu ihm. Sie weinte so sehr, dass sich ihr Hals entblößte. Nachdem der Prophet getrunken und sich gereinigt hatte, machte er sie darauf aufmerksam, ihren Hals mit ihrem Kopftuch lieber zu verdecken. Der Überlieferung zufolge handelte es sich bei dieser Frau um Zaynab, die Tochter des Propheten. [6] Izzaddîn ibn al-Asîr, Usd al-Gaba, I, S. 203 <<

 

Eigen-Hinweise: *islamische Frühzeit = 610 bis 622.

Der Freihals-Hadith soll hauptsächlich die lange nach dem Tod des Propheten erfundene Haar-Hals-Bedeckungs-Pflicht untermauern. Bei genauerer Betrachtung erfüllt er jedoch noch einige weitere wichtige Aufgaben, die nachfolgend erwähnt werden.

 

1 Der Freihals-Hadith lenkt von der Frauen-Nacktheit ab, die in Medina bis zum Jahr 627 anhielt.

 

2 Der Freihals-Hadith kompensiert Schwächen des Hidschab-Hadith. _ ↑↑

 

3 Der Freihals-Hadith kompensiert Schwächen des Kopftuch-Hadith.

 

4 Der Freihals-Hadith kompensiert Schwächen von Vers 33:59.

 

5 Der Freihals-Hadith kompensiert Schwächen von Vers 24:31.

 

Zu 1: Es soll mit Hilfe des Freihals-Hadith der Eindruck erweckt werden, dass die Frauen in Mekka auch schon zwischen 610 (Beginn der Koran-Verkündungen) und 622 (Orts-Wechsel des Propheten von Mekka nach Medina) komplett bedeckt waren (bis auf Gesicht und Hände). Dies ist jedoch eine totale Irreführung.

Vor 610 aber auch noch zwischen 610 und 622 gingen die meisten Frauen und alle Sklavinnen nackt in die Öffentlichkeit, weil Vers 33:59 frühestens fünf Jahre später (627) verkündet wurde. Die wenigen Frauen, die ausnahmsweise ihr traditionelles Gewand trugen, ließen meistens einen Busen sichtbar. Unter diesen Randbedingungen soll sich der Prophet nun daran gestört haben, dass vom Hals seiner Tochter ein klein wenig unbedeckt war (verursacht durch heftiges Weinen). Dies ist absolut unglaubwürdig.

 

Zu 2: Der Freihals-Hadith ergänzt und unterstützt den Hidschab-Hadith, denn im Hidschab-Hadith wird nicht so richtig deutlich erwähnt, dass der Hals mit Hilfe eines Kopftuches (angeblich) mitbedeckt werden soll. Der Hidschab-Hadith besagt „nur“, dass alles, bis auf Gesicht und Hände zu bedecken ist. Er besagt jedoch nicht, wie das konkret umgesetzt werden soll. _ ↑↑

 

Zu 3: Der Freihals-Hadith ergänzt und unterstützt auch den Kopftuch-Hadith, denn im Kopftuch-Hadith steht nur, dass Kopftücher von Kleidung abgeschnitten worden sein sollen (obwohl auch die Frauen der Ansar Kopftücher hatten). Im Kopftuch-Hadith steht jedoch nicht, dass mit diesen Kopftüchern Kopf-Haar und Hals zu bedecken sind.

 

Zu 4: Selbst die verfälschte Version von Vers 33:59 lässt nicht eindeutig erkennen, dass mit Hilfe eines Kopftuches (angeblich) auch der Hals zu bedecken ist. Die VERFÄLSCHTE Version von Vers 33:59 lautet entweder

 

- … (dass sie) ETWAS von ihrem ÜBER-Gewand über sich herunterziehen … oder

 

- … (dass sie) ihre ÜBER-Gewänder REICHLICH über sich ziehen …. Unverfälscht:

 

- … (die nackten Frauen sollen nehmen und) anziehen von den trad. Gewändern, die sie besitzen …

 

Zu 5: Selbst die verfälschte Version von Vers 24:31 lässt nicht eindeutig erkennen, dass mit Hilfe eines Kopftuches (angeblich) auch der Hals zu bedecken ist. Die VERFÄLSCHTE Version von Vers 24:31 lautet zum Beispiel:

 

- … und lasse sie schlagen ihre Kopftücher über ihre Kleid-Brust-Schlitze …. Unverfälscht: _ ↑↑

 

- … und lasse sie schlagen / ziehen ihre Bedeckungen über ihre Busen …

 

Sonstiges:

1 Mit dem Freihals-Hadith wurde nachträglich eine Lücke geschlossen, die andere Hadithe und der Koran hinterließen, denn es gibt sehr wahrscheinlich keinen weiteren Hadith, der eindeutig beschreibt, dass der Hals mit einem auf dem Kopf getragenem Kopftuch (angeblich) zu bedecken ist. Im Koran kommt das Wort „Hals“ siebenmal vor. Aber in keinem der sieben Fälle geht es um die Hals-Bedeckung.

 

 

2 Im Freihals-Hadith wird so getan, als ob in Mekka auch schon vor 622 bei den Frauen nur Gesicht und Hände unbedeckt waren, was nicht stimmt. Der Freihals-Hadith ist allein schon deshalb erfunden.

 

3 Der Freihals-Hadith geht in Richtung einer Haar-Hals-Bedeckungs-Pflicht. Es ist aber ALLES ERFUNDEN, was in diese Richtung geht. Vor der Entstehung des Freihals-Hadith gab es die Vorgabe, dass darin folgende Forderung enthalten sein muss: „Der Hals soll mit einem Kopftuch bedeckt werden“. Der Rest des Freihals-Hadith wurde dann um diese Vorgabe herum erfunden.

 

4 Der Freihals-Hadith ist allein schon deshalb erfunden, weil in ihm das Wort „Kopftuch“ vorkommt. Es gibt keinen echten Hadith, in dem das Wort „Kopftuch“ vorkommt. _ ↑↑

 

5 Im Freihals-Hadith wurden zwei Namen genannt, um ihn glaubwürdiger zu machen (Gamidi und Zaynab). Zu einer gut ausgedachten Geschichte gehören natürlich auch Namen. Die Verwendung von Namen ändert jedoch nichts daran, dass der Freihals-Hadith erfunden wurde.

 

6 Der Freihals-Hadith scheint nicht eingestuft zu sein, zum Beispiel mit SAHIH, weil die Überlieferungs-Kette fehlt. Es lautet ja nur: „In einer dem Prophetengefährten Harsi al-Gamidi zugeschriebenen Überlieferung …“

 

7 Der Freihals-Hadith ist weder bei Abu Dawud noch bei Al-Bukhari zu finden, weil er erst nach dem Tod dieser beiden Hadith-Sammler erfunden wurde.

 

8 Das Einzige was am Freihals-Hadith stimmt ist, dass sich der Prophet mit seiner Lehre von einem Gott bei den Heiden mit ihrer Götter-Schar zunächst nicht nur Freunde, sondern auch Feinde machte, denn er musste 622 sogar Mekka verlassen.

 

9 Der Freihals-Hadith ist ein Bestandteil des Erfindungs-Gebäudes und gehört zu N3. Der Freihals-Hadith ist ein echtes Überzeugungs-Schwergewicht unter den erfundenen Geschichten und als Erfindung wirklich gut getarnt. _ ↑↑

 

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8.4 Ungenutzte trad. Gewänder

Wie erkannt wurde, dass die Frauen meistens nackten waren, obwohl sie traditionelle Gewänder hatten:

 

               

    

 

Die häufige vorislamische Frauen-Nacktheit gemäß den Hinweisen darauf (0,6 MB).

Vers 33:59 konnte nur deshalb fordern „zieht an von euren (trad.) Gewändern“, weil es welche gab.

Werden die beiden Punkte und kombiniert, so ergibt sich, dass die Frauen nackt waren, obwohl sie (trad.) Gewänder hatten. Eine Bestätigung dieser Folgerung liefert der Pflicht-Hadith, gemäß diesem das (trad.) Gewand zur Pflicht wurde. Oder deutlicher: Vorher waren die existierenden Gewänder freiwillig und nach Vers 33:59 wurden sie zur Pflicht. _ ↑↑

 

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