2019-11-09 _ ↓↓ ENDE

 

Direkt-Sprung zu ↓ Absatz 17: Hinweise auf freie Busen + vorislamische Frauen-Nacktheit

 

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Frauen-Verhüllung im Koran

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Inhaltsverzeichnis

 

Ergebnis

 

1 Zitate

 

2 Kommentare zu Sure 24, Vers 31

 

3 Kommentare zu Sure 33, Vers 59

 

4 Verhüllungs-Spirale

 

5 Absatz 0 - 22 Bekleidungs-Stufen

 

Das Wichtigste in einem Satz: _ ↑↑

Vers 59 und 31 wurden verkündet, um die Frauen-Nacktheit in der vorislamischen Zeit zu beenden.

 

Ergebnis: Die Texte von Medina-Sure 33, Vers 59 und Medina-Sure 24, Vers 31 wurden für die vielen Frauen verkündet und niedergeschrieben, die DAMALS noch KEIN Gewand trugen, sondern mit freiem Busen oder sogar ganz nackt in der Öffentlichkeit anzutreffen waren. Die Texte wurden NICHT geschrieben für die wenigen Frauen, die DAMALS bereits ein Gewand trugen und dabei auch ihre Busen bedeckten.

 

Dem Propheten ging es sowohl in Medina-Sure 33, Vers 59 als auch in Medina-Sure 24, Vers 31 bekleidungsmäßig NUR darum, dass die Oberweite von Frauen und ihre Scham ordentlich bedeckt oder verhüllt sind. Bedeckungen oder Verhüllungen oberhalb der Schultern waren für ihn ganz offensichtlich keine Pflicht und überhaupt kein Thema. Ansonsten hätte er in den beiden Versen mindestens einen der folgenden Begriffe verwendet: Hals, Nacken, Kinn, Gesicht, Mund, Lippen, Wangen, Nase, Augen, Ohren, Haare, Haupt, Kopf.

 

Die angebliche Hidschab-Pflicht oder sogar Voll-Verschleierungs-Pflicht wurden KÜNSTLICH geschaffen. Hidschab-Trägerinnen sind das Opfer einer ausgeklügelten Gehirnwäsche durch muslimische Geistliche.

 

Es gibt ungefähr 30 Übersetzungen des Koran ins Deutsche aber leider keine einzige mit einer wortwörtlichen Übersetzung ins Deutsche. Die nachfolgende Übersetzung ist die im März 2015 zuerst gefundene. Es gibt zwar eine eigene Sure für / über Frauen (Sure 4: Die Frauen), in dieser steht jedoch keine Bekleidungs-Vorschrift.

 

1 Zitate _ OBEN ↑↑

 

Sure 24, Vers 31: Stammt aus einer 2015 heruntergeladenen PDF-Datei des Koran (im Internet gelöscht)

 

Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren SCHMUCK (ihre Zierde) nicht zur Schau tragen sollen - bis auf das, was davon sichtbar sein darf, UND DASS SIE IHREN SCHAL* UM IHRE KLEIDUNGS-AUSSCHNITTE* SCHLAGEN und ihren SCHMUCK (ihre Zierde) vor niemand (anderem) enthüllen sollen, als vor ihren Gatten oder Vätern oder den Vätern ihrer Gatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Gatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb mehr haben, und den Kindern, die der BLÖSSE der Frauen keine Beachtung schenken. Und sie sollen ihre Füße nicht so (auf den Boden) STAMPFEN, dass bekannt wird, was sie von ihrem SCHMUCK (ihrer Zierde) verbergen. Und wendet euch allesamt reumütig Allah zu, o ihr Gläubigen, auf dass ihr erfolgreich sein möget.

*besser ist: … und lasse sie ziehen ihre Tücher über ihre (freien) Busen und …

 

Sure 33, Vers 59: Stammt aus einer 2015 heruntergeladenen PDF-Datei des Koran (im Internet gelöscht)

 

O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, SIE SOLLEN IHRE ÜBERGEWÄNDER REICHLICH° ÜBER SICH ZIEHEN. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, barmherzig.

°besser ist: … (dass sie) über sich ziehen (eines) ihrer (traditionellen) Gewänder.

 

Kommentare _ OBEN ↑↑

 

2 Kommentare zu Sure 24, Vers 31: Dieser Vers dient hauptsächlich dazu, eine angebliche Hidschab-Pflicht für Frauen mit dem Koran zu begründen. Beanstandet wird besonders, dass der Geltungs-Bereich von Vers 31 (Busen und Scham) von Männern, die nach dem Propheten lebten, eigenmächtig auf die Kopf-Haare von Frauen erweitert wurde. Dies erfolgt bis auf den heuteigen Tag, indem ein einzelner Satz in Vers 31 in unzulässiger Weise aus dem Zusammenhang gerissen wird, wie dies zum Beispiel in der Politik gerne gemacht wird. Der gerne aus dem Zusammenhang gerissene Satz lautet gemäß obiger Übersetzungs-Variante: Sie sollen ihren SCHMUCK nicht zur Schau tragen (also in der Regel verbergen). Es gibt Sätze, die problemlos aus dem Zusammenhang gerissen werden können und solche, mit denen dies nicht gemacht werden darf. Im weiteren Verlauf wird nicht SCHMUCK, sondern der zutreffendere Begriff ZIERDE verwendet. _ ↑↑ (= OBEN)

 

In diesem Fall darf der Satz NICHT aus dem Zusammenhang gerissen werden, weil das Wort ZIERDE ein Oberbegriff mit sehr breitem Bedeutungs-Spektrum ist und deshalb beliebig falsch gedeutet werden kann. Der gestrichelt unterstrichene Satz darf nicht losgelöst von Vers 31 angewendet werden, sondern er muss in Vers 31 eingebettet bleiben. Wird er dann mit anderen Aussagen in Vers 31 kombiniert, wird schnell klar, dass mit ZIERDE ausschließlich die Oberweite der Frau gemeint ist und NICHTS oberhalb der Schultern, also weder Hals, Nacken, Gesicht, Haare noch irgendetwas sonst vom Kopf.

 

Haupt-Begründung: Hätte der Prophet mit ZIERDE auch Frauen-Haar gemeint, so hätte er dies in Vers 31 mit Sicherheit in irgendeiner Weise deutlich zum Ausdruck gebracht, so wie er gleich an drei Stellen in Vers 31 deutlich zum Ausdruck brachte, dass er mit ZIERDE die Oberweite meint. (Stelle 1: bis auf das, was davon sichtbar sein darf; Stelle 2: … und lasse sie ziehen ihre Tücher über ihre (freien) Busen und …; Stelle 3: Und sie sollen ihre Füße nicht so (auf den Boden) stampfen, dass bekannt wird, was sie von ihrer ZIERDE verbergen.) Zweifellos gehört Frauen-Haar sehr wohl auch zur ZIERDE. Genauso zweifellos gehört Frauen-Haar jedoch NICHT zum Geltungs-Bereich von Vers 31 und muss deshalb nicht verborgen werden. _ ↑↑

 

Auffallend ist, dass in ungefähr der Hälfte der Übersetzungen nicht das Wort Kleidungs-Ausschnitte oder ähnliches verwendet wird, sondern das Wort Busen oder Brüste, so dass Stelle 2 zum Beispiel wie folgt lautet: und dass sie ihren Busen mit einem Schleier verhüllen sollen. Eine Erklärung für die beiden doch recht unterschiedlichen Übersetzungen könnte sein, dass gemäß Wörterbuch das arabische Wort die primäre Bedeutung „Busen“ und die sekundäre Bedeutung „Kleidungs-Ausschnitte“ hat.

 

Zum Beispiel um etwas Abwechslung in die Texte zu bringen, verwendete der Prophet erst ZIERDE, dann Busen und dann wieder ZIERDE. Es könnte aber auch sein, dass der Prophet den Begriff „Busen“ so wenig wie möglich verwenden wollte, weil er so sexistisch ist. Bleibt die Frage, warum er den Begriff „Haare“ in Vers 31 überhaupt nicht verwendete, falls er auch die Haare verhüllt haben wollte, obwohl doch dieser Begriff weitaus weniger sexistisch und für Manche überhaupt nicht sexistisch ist.

 

Dass mit ZIERDE nur die Oberweite gemeint ist, ergibt sich klar und eindeutig aus dem Nach-Satz: … bis auf das, was davon sichtbar sein darf. Von der Oberweite sichtbar sein dürfen beulenartige Erhebungen, weil sich diese auch durch noch so viel Stoff-Behang nicht vermeiden lassen. Für Kopf-Haare macht der Nach-Satz überhaupt keinen Sinn, denn Haare können bis zur Unkenntlichkeit zusammengedrückt und im Zweifelsfall auch kurzgeschnitten oder sogar ganz abgeschnitten werden. _ ↑↑

 

Der Teil-Satz in Sure 24, Vers 31, UND DASS SIE IHREN SCHAL UM IHRE KLEIDUNGS-AUSSCHNITTE SCHLAGEN, wird von der weit überwiegenden Mehrheit der Welt-Bevölkerung sicherlich wie folgt interpretiert: Frauen sollen nur dann einen Schal über ihre Oberweite schlagen, wenn sie ein Kleid MIT Ausschnitt tragen, der es ermöglicht, Teile der Oberweite DIREKT zu sehen. Im Umkehr-Schluss bedeutet dies aber, dass Frauen noch nicht einmal einen Schal umziehen müssen, wenn sie ein hochgeschlossenes Kleid (ohne Ausschnitt) tragen.

Trägt eine Frau einen Büstenhalter (BH), so könnte sie auch dann auf einen Schal verzichten, wenn sie ein Kleid MIT Ausschnitt trägt, weil der BH den direkten Blick auf die Oberweite sicher verhindert. BHs sind eine westliche Erfindung der Neuzeit, die bestimmt auch gerne von muslimischen Frauen genutzt wird.

 

In Sure 24, Vers 31 wird auch das Wort BLÖSSE verwendet. Für die weit überwiegende Mehrheit der Welt-Bevölkerung gehören Frauen-Gesichter und Frauen-Haare sicherlich NICHT zur BLÖSSE von Frauen. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass mit ZIERDE NICHT auch Frauen-Haar gemeint ist. _ ↑↑

Im selben Vers 31 wird noch gefordert, dass Frauen mit den Füßen nicht so STAMPFEN sollen, so dass bekannt wird, was sie von ihrer ZIERDE verbergen. Dieser leicht verwirrende Satz besagt, dass Frauen nicht mit hartem Schritt laufen sollen, damit ihre Oberweite nicht auf und ab wippt, denn eine wippende Oberweite wird auch dann erkennbar (bekannt), wenn sie vollständig unter Stoff verborgen ist.

 

Angenommen mit ZIERDE wäre nicht nur die Oberweite, sondern auch das Frauen-Haar gemeint, gilt folgendes: Wenn eine Frau ihre langen Haare zum Knoten zusammenbindet, kann sie so viel und fest mit den Füßen STAMPFEN, wie sie will. Es würde durch STAMPFEN von den verborgenen Haaren nicht mehr erkennbar (bekannt), weil gebundenes Haar NICHT wippt. Das Fußstampf-Verbot macht im Zusammenhang mit zusammengebundenem oder zusammengedrücktem Haar also keinen Sinn. Mit dem Wort ZIERDE ist somit NUR die Oberweite gemeint und NICHT auch das Frauen-Kopf-Haar. Im Vers 31 passen ALLE Aussagen nur gut zur Oberweite von Frauen und es passt KEINE Aussage einwandfrei zum Frauen-Kopf-Haar.

 

Einigkeit besteht hoffentlich darin, dass in Vers 31 mit ZIERDE in jedem Fall nur die zum Körper gehörende gemeint ist und keine künstliche wie Ketten oder Ringe. Einigkeit sollte auch darüber bestehen, dass mit ZIERDE in jedem Fall auch die Oberweite der Frau gemeint ist. _ ↑↑

 

Leider fehlt in Vers 31 eine Aufzählung dessen, was NICHT zur Zierde der Frau gehört und folglich uneingeschränkt gezeigt werden darf. Allerdings bedarf es einer solchen Aufzählung auch nicht wirklich, denn wenn in Vers 31 das Wort ZIERDE im Zusammenhang gesehen wird, ergibt sich eine Zuordnung zwischen Zierde und Oberweite, jedoch KEINE Zuordnung zwischen Zierde und Frauen-Kopf-Haar.

 

Es gibt im Koran keine Bestätigung dafür, dass mit ZIERDE auch Frauen-Kopf-Haar gemeint ist, denn im gesamten Koran kommt das Wort HAAR insgesamt nur viermal vor: Zweimal graues Männer-HAAR (Sure 19, Vers 4 & Sure 30, Vers 54), einmal kurzes Männer-HAAR (Sure 48, Vers 27) und einmal Tier-HAARE (Sure 16, Vers 80). Frauen-Haar kommt also überhaupt nicht im Koran vor. Dem Propheten waren anscheinend Männer- und Tier-Haare wichtiger wie Frauen-Haare.

 

Im Koran gibt es nur eine einzige Stelle mit einer Forderung zu Kopf-Haaren. Dies ist die Sure 48, Vers 27. Dort wird prinzipiell verlangt, dass Männer die Moschee nur mit kurz geschnittenem Haar betreten sollen. Diese Stelle wäre ideal, um auch eine Forderung für Frauen-Haare zu formulieren. Aber es gibt im Koran keine Forderung zum Frauen-Haar. Es fehlt zum Beispiel auch die Forderung, dass Frauen nur mit einer Kopf-Bedeckung oder einem Hidschab die Moschee betreten dürfen.

 

Siehe auch die Webseite mit den Übersetzungs-Varianten für Sure 24, Vers 31 (0,7 MB).

 

-----   ↓ Verhüll-Spirale   -----   OBEN ↑↑   -----

 

Sure 33, Vers 59

 

(Das sprechende Gedanken-Bild von Allah im Kopfe des Propheten offenbarte dem Propheten (eventuell unter Zwischen-Schaltung eines Erz-Engels) unter Anderem auch die Sure 33, Vers 59 wie folgt:
O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, SIE SOLLEN IHRE ÜBERGEWÄNDER REICHLICH ÜBER SICH ZIEHEN. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.)

 

3 Kommentare zu Sure 33, Vers 59: Falls Vers 59 NACH Vers 31 verkündet wurde, stellt Vers 59 eine Ergänzung zu Vers 31 dar, um die Busen-Bedeckungs-Forderung gemäß Sure 24, Vers 31 konkreter umzusetzen, wie in Vers 31 erwähnt. Der Vers wird jedoch hauptsächlich dafür herangezogen, eine angebliche Voll-Verschleierungs-Pflicht für Frauen mit dem Koran zu begründen. Beanstandet wird besonders, dass ein einzelner Satz in Vers 59 in unzulässiger Weise umgestaltet wird. Der gerne umgestaltete Teil-Satz lautet in seiner ursprünglichen Form: Sie sollen ziehen über sich von ihren Gewändern (oder Überwürfen). _ ↑↑

 

Es gibt Sätze, die problemlos umformuliert werden können und solche, mit denen dies nicht beliebig gemacht werden darf. In diesem Fall darf der Satz nicht beliebig umformuliert werden, weil es leicht zu einer wesentlichen Sinn-Entstellung kommen kann. Der unterstrichene Satz darf, wenn überhaupt, nur sehr behutsam umformuliert werden, so dass seine Bedeutung erhalten wird. Eine Umformulierung mit unveränderter Bedeutung könnte lauten: Sie sollen von ihren Überwürfen einen über sich ziehen. „Über sich ziehen“ bedeutet: Von oben ankleiden. Wie in fünf Stufen aus dem gestrichelt unterstrichenen Satz der sinnentstellte (verfremdete) Satz „sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herunterziehen“ entsteht, ist auf der Webseite „Übersetzungs-Varianten für Sure 33, Vers 59“ zu sehen und dort unter: Fünfstufige Umgestaltungs-Kette (0,6 MB). _ ↑↑

 

In Vers 59 geht es darum, dass sich Frauen so kleiden sollen, dass sie als gläubige Frauen erkannt werden, was dann zusammen mit einer züchtigen Kleidung dazu beitragen soll das Belästigungs-Risiko zu reduzieren.

Der Teil-Satz, SIE SOLLEN IHRE ÜBERGEWÄNDER REICHLICH ÜBER SICH ZIEHEN, bedeutet für die weit überwiegende Mehrheit der Welt-Bevölkerung jedenfalls NICHT, dass das (traditionelle) Gewand nach dem überziehen auch den Kopf bedeckt, so als hätte sich die Frau einen Kartoffel-Sack übergezogen. Die (traditionellen) Gewänder sollen (in Übereinstimmung mit Sure 24, Vers 31) nur so reichlich ausfallen, dass sie die primären Geschlechts-Merkmale der Frau zuverlässig verdecken. Gesicht und Kopf-Haare gehören nach langläufiger Meinung jedoch nicht zu den primären Geschlechts-Merkmalen.

Allerdings gibt es noch andere und deutlich abweichende Übersetzungen für die Bekleidungs-Forderung gemäß Vers 59. Siehe hierzu die Webseite „Übersetzungs-Varianten für Sure 33, Vers 59“ und dort den Punkt Übersetzungs-Vergleich (0,5 MB). _ ↑↑

 

Auch in vorislamischer Zeit gab es bereits mehr oder weniger vollständige Frauen-Verhüllungen. Diese waren damals jedoch nicht mit Religiosität verbunden. Während der vorislamischen Zeit kann bei der Bekleidung zwischen dem Nah- und Fern-Bereich unterschieden werden. Im Nah-Bereich, also innerhalb von Siedlungen, waren auch die Frauen meistens busenfrei unterwegs. Im Fern-Bereich, also zum Beispiel bei Wüsten-Durchquerungen, verhüllten sich Frauen und Männer, um sich gegen Austrocknung zu schützen und natürlich auch um einen Sonnen-Brand zu vermeiden.

 

Zu dem vorletzten Satz in Vers 59: So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Die Bekleidungs-Empfehlung im ersten Satz von Vers 59 zielt darauf ab, die Ehrbarkeit oder Gläubigkeit einer Frau erkennbar zu machen, um mit Hilfe dieser Gläubigkeits-Ausstrahlung das Belästigungs-Risiko außer Haus zu minimieren, was in der Praxis jedoch nicht funktioniert, denn die Belästigungs- und Vergewaltigungs-Raten sind in muslimischen Ländern nicht niedriger wie in anderen Ländern. Da es in Vers 59 primär um eine Belästigungs-Reduzierung beziehungsweise um einen Sicherheits-Gewinn geht, kann im Umkehr-Schluss die (unterschiedlich interpretierte) Bekleidungs-Empfehlung entfallen, wenn sich eine Frau außer Haus in einer Umgebung mit geringem Belästigungs-Risiko befindet. _ ↑↑

 

Das Belästigungs-Risiko sinkt hierzulande beispielsweise in folgenden Fällen deutlich: Eine Gläubige ist in männlicher Bekleidung [1], eine Gläubige befindet sich in einer Gruppe [2], eine Gläubige nimmt an einer privaten Feier oder Gesellschaft teil [3], eine Gläubige sitzt im eigenen verriegelten Auto [4], eine Gläubige befindet sich in einem überwachten Bereich, wie zum Beispiel einem Einkaufs-Zentrum (während der Geschäfts-Zeit) [5], einem Waren-Haus [6], einem Super-Markt [7], einer Arzt-Praxis [8], einem Kranken-Haus [9], einem Hotel-Eingangs-Bereich [10], einem Hotel-Bade-Strand [11], einer öffentlichen Sauna [12], einer Schul-Klasse [13], einem Universitäts-Hörsaal [14], einer öffentlichen Schlittschuh-Eis-Bahn [15], einem öffentlichen Verkehrs-Mittel [16] oder einem Fitness-Center [17]. Auch für die unmittelbare Wohnort-Umgebung (zum Beispiel Gang zur Müll-Tonne) wird keine religiöse Schutz-Kleidung benötigt. _ ↑↑

 

Hierzulande hat sich die Belästigungs-Situation jedoch eher umgedreht. Frauen, die ihr Haar verhüllen, müssen hierzulande eher mit mehr Belästigungen rechnen, wie Frauen, die sich angepasst und zeitgemäß kleiden. Insbesondere die jungen halbwestlich orientierten Frauen verhüllen ihr Haar nicht mehr, um Belästigungen zu vermeiden, denn sie schminken sich zum Beispiel, sondern sie verhüllen ihr Haar einfach nur noch, um Identitäts-, Kulturkreis- und Religions-Schaulaufen zu machen, sehr zum Leidwesen von traditionellen muslimischen Männern. Wenn es nur rein um die Minimierung des Belästigungs-Risikos ginge, müssten die Imame hierzulande von der religionsbetonten Kleidung abraten und zu einer angepassten Bekleidung raten. Es geht aber Religionen auch um Macht, denn Religionen sind auch ein Herrschafts-Instrument (Worte einer durchblickenden Muslime).

 

In der muslimischen Welt werden die meisten Jungs belästigungsfördernd erzogen und die meisten Mädchen müssen das später ausbaden und sich belästigungsreduzierend kleiden (am besten mit Voll-Verschleierung). Wie wäre es mit einer anderen Erziehung der Jungs (Schul-Bücher ändern)?

 

Siehe auch die Webseite mit den Übersetzungs-Varianten für Sure 33, Vers 59 (0,5 MB).

 

-----   ↓ ABSÄTZE   -----   OBEN ↑↑   -----

 

4 Verhüllungs-Spirale

 

Grad 0: Es fing ganz harmlos an. Der Prophet wollte (auch in der Öffentlichkeit) weitgehend hüllenlose Frauen, also solche mit dem Verhüllungs-Grad 0, besser vor sexuellen Belästigungen und Übergriffen schützen, indem er Vers 31 und 59 verbal formulierte, denn schreiben konnte er bekanntlich nicht.

 

Grad 1: Innerhalb relativ kurzer Zeit war durch die beiden Verse der Verhüllungs-Grad 1 erreicht, was bedeutete, dass fast keine Frauen mehr mit freiem Oberkörper in der Öffentlichkeit zu sehen waren.

 

Grad 2: Nachdem die Zeit der (auch in der Öffentlichkeit) FREI sichtbaren Oberweite schnell in Vergessenheit geraten war, lasen insbesondere MÄNNER Vers 31 und 59 erneut und überlegten sich, wie diese beiden Verse wohl zu verstehen sind. Schnell stellten SIE fest, dass Frauen ihre Zierde niemandem zeigen dürfen, außer ihrem Ehemann und einem eng begrenzten Personen-Kreis. Da Zierde ein dehnbarer Begriff ist, kamen SIE bald auf die Idee, dass Frauen-Haare doch auch zur Zierde der Frau gehören und so wurden diese kurzerhand auch zu der Zierde erklärt, die zu verhüllen ist. _ ↑↑

 

Und in der Tat findet sich auch eine scheinbare Bestätigung dafür, dass mit Zierde auch Frauen-Haare gemeint sein könnten, denn es lautet ja in Vers 31: „bis auf das, was daraus erscheint (, nachdem die Zierde / das Frauen-Haar mit Stoff bedeckt wurde)“ und „sie sollen nicht so aufstampfen, damit von der Zierde nicht so viel gewahr wird (, durch den Stoff hindurch)“. Beides trifft nicht nur für die Oberweite zu, sondern in einem gewissen Umfang auch für stoffbedeckte Haar-Knoten. So entstand der Verhüllungs-Grad 2 der Haare-Bedeckung. Hierbei wurde großzügig übergangen, dass es in Vers 31 keine eindeutige Zuordnung zwischen Zierde und Kopf-Haar der Frau gibt. Eine solche eindeutige Zuordnung wäre gegeben, wenn der Vers-Abschnitt „bis auf das, was daraus erscheint“ zum Beispiel wie folgt erweitert worden wäre: „bis auf das, was daraus erscheint, inklusive dem, was verknotet werden kann, wenn es lang genug gewachsen ist“.

 

Unterstützend wurde dann noch ein Vers-Abschnitt aus Vers 31 umgewandelt von „und lasse sie ziehen ihre Tücher über ihre Busen“ in „und lasse sie ziehen ihre Kopftücher über ihre Kleidungs-Ausschnitte“, indem die Haupt-Begriffe „Tücher“ und „Busen“ ersetzt wurden durch die Neben-Begriffe „Kopftücher“ und „Kleidungs-Ausschnitte“. Hierbei kann nicht ausgeschlossen werden, dass die beiden Neben-Begriffe erst nachträglich in ein Wörterbuch aufgenommen wurden. _ ↑↑

 

Grad 3: Nachdem die Zeit der (auch außerhalb von Wohn-Bereichen) FREI sichtbaren Kopf-Haare schnell in Vergessenheit geraten war, lasen insbesondere MÄNNER Vers 31 und 59 erneut und überlegten sich, wie diese beiden Verse wohl zu verstehen sind. Schnell stellten SIE fest, dass Frauen ihre Zierde niemandem zeigen dürfen, außer ihrem Ehemann und einem eng begrenzten Personen-Kreis. Da Zierde ein dehnbarer Begriff ist, kamen SIE bald auf die Idee, dass Frauen-Gesichter doch auch zur Zierde der Frau gehören und so wurden diese kurzerhand auch zu der Zierde erklärt, der zu verhüllen ist.

 

Und in der Tat findet sich auch eine scheinbare Bestätigung dafür, dass mit Zierde auch Frauen-Gesichter gemeint sein könnten, denn es lautet ja in Vers 31: „bis auf das, was daraus erscheint (, nachdem die Zierde / das Frauen-Gesicht mit Stoff bedeckt wurde)“. Indirekte Erscheinungen aus der verhüllten Zierde entstehen nicht nur durch stoffbedeckte Busen, sondern in einem gewissen Umfang auch durch stoffbedeckte Haar-Knoten und durch stoffbedeckte Gesichter, denn die Nase steht ähnlich wie Busen und Haar-Knoten etwas vor und erscheint aus der Stoff-Bedeckung als Auswölbung.

 

Da Vers 31 dennoch nicht besonders überzeugend als Begründung für die Gesichts-Verschleierung herangezogen werden kann, wurde noch auf einen Abschnitt in Vers 59 zurückgegriffen. Es wurde aus dem wortwörtlichen übersetzten Vers-Abschnitt „(sie haben) zu ziehen über sich (eines) von ihren weiten Gewändern (Überwürfen)“ der folgende sinnentstellte Satz gemacht: „Sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herunterziehen“. Hierbei wurde aus dem Plural (Überwürfe) unerlaubt der Singular (Überwurf) gemacht und es wurden die Worte „etwas“ und „herunter“ hinzugefügt, ohne diese Hinzufügungen kenntlich zu machen. _ ↑↑

 

Grad 4: Radikale Islamisten erkannten, dass Frauen gemäß Vers 59 ihre Überwürfe über sich ziehen sollen. Da die Mehrzahl (Überwürfe) geschrieben steht, folgern sie wahrscheinlich, dass Frauen jeweils mehr wie einen Überwurf über sich ziehen sollen, also mindestens zwei. Werden auch die Hände zur Zierde der Frau gezählt, so lässt sich mit Vers 31 auch eine Handschuh-Pflicht begründen, denn der Vers-Abschnitt „bis auf das, was daraus erscheint“ ist universell einsetzbar: Sie sollen ihre Zierde (in diesem Fall also ihre Hände) nicht zur Schau tragen, bis auf das, was daraus erscheint (, nachdem die Zierde / das Hand-Paar mit Stoff bedeckt wurde). Wie leicht zu erkennen, lässt sich mit Vers 31 und 59 allerlei Unfug anstellen, was denn auch von bestimmten Kreisen weidlich ausgenutzt wird.

 

Letztendlich hat der Islam das Christentum rechts überholt hinsichtlich der Frauen-Verhüllung. In der Zeit als Christinnen bereits ihren Busen bedeckten (ca. 600 nach Christi), liefen die Frauen in Mekka und Medina oftmals noch nackt oder topless umher. Dann kam eine kurze Phase des gleichartigen Bedeckungs-Grades. Diese Begann ungefähr mit der Verkündung von Vers 59 (Gewand anziehen) und Vers 31 (Tuch über Busen ziehen) und hielt rund 200 Jahre nach Mohammeds Tod an. Ab rund 200 nach Mohammed wurde dann die Frauen-Verhüllung restriktiver wie im Christentum.

 

5 Absatz 0 bis 22 _ OBEN ↑↑

 

Absatz-Verzeichnis

 

00 Auslöser

 

01 Was ihm wichtig war

 

02 Was ihm unwichtig war

 

03 Ausbreitung des Hidschabs

 

04 Geist der Zeit und Nonnen

 

05 Unterscheidungsmerkmal Kopfbedeckung

 

06 Keine Natur-Gottes-Steuerung

 

07 Steuerungs-Elemente und Klima

 

08 Prioritäten _ ↑↑

 

09 Zusammenwirken 59/31

 

10 Gründe-Sammlung

 

11 Konstruierte Hidschab-Pflicht

 

12 Zusammenfassung

 

13 Häufige Mehrzahl

 

14 Guck-Anleitung

 

15 Verkündet für 53/59/31/60

 

16 Häufigkeiten in Google

 

17 Hinweise auf freie Busen

 

18 Kopftuch in Bibel

 

19 Reisen Mohammeds

 

20 Frauen-Sicherheit _ ↑↑

 

21 Ziel-Gruppen für Vers 59/31

 

22 Bekleidungs-Stufen

 

Absatz 0: Auslöser_ Absätze ↑

Auslöser für die Verkündung von Sure 33, Vers 59 und Sure 24, Vers 31 war folgendes NICHT:

- unbedeckte Frauen-Haare

- unbedeckte Gesichter

- unbedeckte Hälse

- unbedeckte tiefe Kleid-V-Schlitze.

Vers 33:59 und Vers 24:31 hatten jedoch unterschiedliche Auslöser. Der zuerst verkündete Vers 33:59 forderte die nackten Frauen (und Propheten-Töchter) wortwörtlich auf: … (dass sie) lassen herab über sich von ihren (traditionellen) Gewändern … = … (nehmt und) zieht an von den (trad.) Gewändern, die ihr besitzt. _ ↑↑

 

Offenbar ging selbst die eine oder andere Propheten-Frau manchmal noch nackt in die Öffentlichkeit. Die einfachen freien Frauen gingen zu Lebzeiten des Propheten zunächst meistens noch nackt zum Dorf-Brunnen oder einer ortsnahen Wasser-Stelle, denn das Holen von Wasser gehörte seit jeher zum Aufgabe-Bereich von Frauen im Rahmen der Essens-Zubereitung.

 

Der rund ein Jahr später verkündete Vers 24:31 baut auf dem Vers 33:59 auf. Dies bedeutet, dass die freien Frauen ihre traditionellen Kleider nun stets trugen. Es war jedoch meistens nur ein Busen bedeckt und der andere frei sichtbar. Vers 24:31 fordert generell die Bedeckung nackter Busen. _ ↑↑

 

Absatz 1: Was ihm wichtig war _ Absätze ↑

Wichtig war dem Propheten, dass Frauen ihre Oberweite und ihre Scham ordentlich bedecken. Dies brachte er sowohl in Sure 24, Vers 31, als auch in Sure 33, Vers 59 deutlich zum Ausdruck, so wie er alles, was ihm wichtig war, deutlich zum Ausdruck brachte. Wäre es dem Propheten ebenfalls wichtig gewesen, dass auch oberhalb der Schultern mehr oder weniger zu bedecken ist, so hätte er dies mit Sicherheit ebenfalls deutlich zum Ausdruck gebracht. Dennoch gilt leider:

Zweifellos gibt es Bedeutungs-Unsicherheiten und somit auch Übersetzungs-Unsicherheiten einzelner Vers-Abschnitte des Koran, die Leute für ihre Interessen nutzen können. Zu den Vers-Abschnitten mit Bedeutungs-Unsicherheiten gehören auch die beiden Bekleidungs-Forderungen in Sure 24, Vers 31 und Sure 33, Vers 59.  _ ↑↑

 

Absatz 2: Was ihm unwichtig war _ Absätze ↑

Unwichtig war dem Propheten, dass Frauen oberhalb der Schultern in irgendeiner Weise verhüllt sind. Tatsächlich war es dem Propheten ganz offensichtlich vollkommen einerlei, ob Frauen Gesichts-, Haar-, Hals-, Nacken- oder Kopf-Bedeckungen trugen, denn er verwendete diese Worte - wenn überhaupt - nur im Zusammenhang mit zu bedeckenden Busen. Gleichberechtigungsfeindliche Männer haben sowohl Sure 24, Vers 31 als auch Sure 33, Vers 59 durch verschiedene Maßnahmen so frisiert, dass sich um drei Ecken gedacht, eine Tendenz zu einer Hidschab- oder sogar Nikab-Pflicht erahnen lässt. Im Übrigen wurden alle Glaubens-Richtungen und Religionen zu hundert Prozent von Menschen erdacht und somit ist der Koran kein himmlisches, sondern ein teilweise veraltetes und inzwischen auch ein lückenhaftes Gesetzes-Werk. So fehlt zum Beispiel der nun wichtige Satz: Und sage den Menschen, sie sollen NICHT abholzen alle Wälder dieser Welt. _ ↑↑

 

Absatz 3: Ausbreitung des Hidschabs _ Absätze ↑

Flächendeckend wurde der Hidschab (das muslimische Kopftuch) erst im neunten Jahrhundert eingeführt, also erst rund 200 Jahre nach dem Tod des Propheten. Wie die Ausbreitung des Hidschabs (des islamischen Kopftuches) konkret erfolgte, ist offenbar nicht überliefert. Es könnte jedoch so ähnlich abgelaufen sein, wie unter dem Kapitel „Verhüllungs-Spirale“ beschrieben. Siehe zur Ausbreitung des Hidschabs auch: Zum Hidschab-Rätsel (0,3 MB). Der Koran fordert nur, Oberweite und Scham zu bedecken, wenn die wortwörtlichen Formulierungen und die Wort-Haupt-Bedeutungen verwendet werden. Alles was darüber hinaus geht, wurde nachträglich hinzu konstruiert und lässt sich NICHT klar und eindeutig mit dem Koran begründen. Heutige westlich gekleidete Frauen erfüllen zu über 99 % die Mini-Anforderung des Koran, Oberweite und Scham ordentlich zu bedecken. _ ↑↑

 

Selbst der Bikini ist bei etwas großzügiger Koran-Auslegung zulässig, wie nachfolgend erläutert:

Sure 24, Vers 31 (und lasse sie ziehen ihre Bedeckungen über ihre (freien) Busen) fordert die Bedeckung der Oberweite in irgendeiner Art und Weise, also zum Beispiel durch ein Tuch. Diese Forderung erfüllt das Bikini-Oberteil, denn dieses besteht aus einem speziell geformten Tuch. Die Scham wird durch das Bikini-Unterteil gehütet. In Sure 33, Vers 59 (sie sollten ziehen über sich (eines) von ihren Gewändern) geht es letztendlich auch nur um die sichere Bedeckung von Oberweite und Scham gemäß der Forderung von Vers 31. Diese sichere Bedeckung von Oberweite und Scham bietet aber auch der Bikini.

 

Absatz 4: Geist der Zeit und Nonnen _ Absätze ↑

Auch heilige Religions-Schriften spiegeln den Geist der Zeit und Region wider, in der sie geschrieben wurden. In der Natur ändert sich ständig alles, einschließlich der Gottes- und Wert-Vorstellungen.

Es gibt normale Übersetzungs-Varianten von Sure 33, Vers 59 und Sure 24, Vers 31, die noch nicht einmal ansatzweise eine Hidschab- oder Nikab-Pflicht erkennen lassen.

Es gibt getunte Übersetzungs-Varianten von Vers 59 und Vers 31, bei denen durch geschickte Wort- oder Formulierungs-Wahl versucht wird, in Richtung einer Hidschab- oder Nikab-Pflicht zu gelangen.

Es gibt jedoch KEINE Übersetzungs-Variante von Vers 59 und Vers 31, die EINDEUTIG und UNMISSVERSTÄNDLICH auf eine Hidschab- oder Nikab-Pflicht hinweist. _ ↑↑

 

Grundsätzlich gibt es in nahezu allen Ländern und Religionen Frauen, die der Aufmachung von Hidschab-Trägerinnen ähneln. Hierbei geht es unabhängig vom Koran einfach nur um eine angebliche Frauen-Pflicht, sich nahezu total zu verhüllen. In Deutschland haben Nonnen eine ähnliche Aufmachung wie Hidschab-Trägerinnen. Das Outfit von Nonnen kann wahrscheinlich mit Text-Stellen aus der Bibel begründet werden. Ein Vergleich von Hidschab-Trägerinnen mit Nonnen hinkt allerdings aus drei Gründen. Erstens sind Nonnen eine vernachlässigbare Minderheit, zweitens sind Nonnen immer JUNGFRAUEN und drittens sind Nonnen stets sehr direkt mit der Kirche verbunden. Außerdem kann das Nonnen-Gewand als eine Art Arbeits-Uniform angesehen werden. Ähnliches gilt für Mönche, auch hinsichtlich ihrer Bekleidung.

 

Absatz 5: Unterscheidungsmerkmal Kopfbedeckung_ Absätze ↑

Zurzeit des Propheten dienten Kopf-Bedeckungen keineswegs dazu, gläubige und ungläubige Frauen zu unterscheiden oder zwischen gläubigen und besonders gläubigen Frauen zu unterscheiden. Damals dienten Kopf-Bedeckungen dazu, die (relativ) freien Frauen von den Sklavinnen zu unterscheiden. Die Sklavinnen durften also keinen großen und lang herunterhängenden Kopf-Bedeckungen tragen, sondern bestenfalls kleine Kopf-Deckel oder Kappen gegen die Sonnen-Glut. _ ↑↑

 

Die Bedeckungs-Forderungen des Propheten hatten nicht die Aufgabe, Gläubigkeit nach außen zu zeigen. Aber genau das Zeigen wollen der Gläubigkeit (an etwas frei Erfundenem) ist inzwischen hauptsächlich in den Vordergrund getreten. Gläubigkeit ließe sich zum Beispiel auch durch ein Schulter-Tuch zeigen.

Da es keine Sklavinnen mehr gibt, ist es auch nicht mehr erforderlich, Kopf-Bedeckungen als Unterscheidungs-Merkmal zwischen freien Frauen und Sklavinnen zu tragen.

 

Im Vergleich zu Mohammeds Zeiten hat sich die Situation tendenziell umgedreht: Damals trugen die relativ (zu den Sklavinnen) freien Frauen Kopf-Bedeckungen, die ihren gesellschaftlichen Stad zeigten und heute tragen die relativ (zu den Frauen westlicher Kultur-Kreise) unfreien muslimischen Frauen Kopf-Bedeckungen.

 

Richtig könnte sein, dass in vorislamischer Zeit die freien Frauen kaum von den Sklavinnen zu unterscheiden waren und dass zu Lebzeiten des Propheten die freien Frauen besser von den Sklavinnen unterscheidbar werden sollten. Insgesamt wurden im Internet drei Varianten gefunden, um diese bessere Unterscheidbarkeit zu erreichen.

 

Variante 1: Diese betrifft nur die Art der Kopf-Bedeckung gemäß obigen Ausführungen. _ ↑↑

 

Variante 2: Die zuvor nackten freien Frauen sollten von nun an ein Gewand tragen, was den Sklavinnen weiterhin vorenthalten wurde. Ob die freien Frauen eine Kopf-Bedeckung trugen, war ihnen jedoch nach wie vor freigestellt.

 

Variante 3: Sowohl die freien Frauen als auch Sklavinnen waren auch schon in vorislamischer Zeit vollständig bedeckt, mit Ausnahme des Gesichtes. Die Unterscheidbarkeit sollte erreicht werden, indem die freien Frauen auch noch das Gesicht bedecken. Dies ist die erfundene Variante der Extremisten.

 

Absatz 6: Keine Natur-Gottes-Steuerung_ Absätze ↑

Das Universum gab es schon immer und wurde von nichts und niemandem erschaffen, auch nicht von Gott oder einem Urknall. Die Natur auf der Erde und im Weltall wird von nichts und niemandem gesteuert oder überwacht, auch nicht von einer höheren Macht, einer Götter-Schar oder Allah. DIE NATUR IST SELBSTSTEUERND und selbstschöpfend. Die Selbst-Steuerung der Natur erfolgt hauptsächlich durch die Einflüsse und die Natur-Gesetze. An der Selbst-Schöpfung und Selbst-Steuerung beteiligt sind genau dieselben Steuerungs-Elemente, die aus heutiger Sicht nie vergehen werden und aus Symmetrie-Gründen auch nie entstanden sind. Diese 14 Steuerungs-Elemente werden im nächsten Absatz aufgeführt. _ ↑↑

 

Absatz 7: Steuerungs-Elemente und Klima_ Absätze ↑

1 Raum, 2 Zeit, 3 Masse, 4 Energie, 5 Natur-Gesetze, 6 bekannte Einflüsse, 7 unbekannte Einflüsse (= Gott im Sinne einer höheren Macht), 8 Unendlichkeit, 9 Universum, 10 kosmischer Brennstoff-Kreislauf mit Sternen und DCOs, 11 Natur des Weltalls, 12 Werden und Vergehen, 13 Probier-Missling-Prinzip (Try & Error) und 14 Zufälle.

Nur Gläubige benötigen Allah / Gott als Gedanken-Bild. Atheisten und die restliche Natur kommen sehr gut ohne Allah / Gott aus! Wie und wo in der Natur macht sich Allah / Gott konkret und nachweislich bemerkbar? Antwort-Vorschlag: Es ist kein Beispiel benennbar!

 

Klima in Medina und Mekka

Wer bestreitet, dass in vorislamischer Zeit in der Region Mekka und Medina Frauen und Männer weitgehend unbedeckt waren, kann als Argument für seine Behauptung heißes Wüsten-Klima nennen, denn in der Wüste bedeckt sich jeder freiwillig möglichst vollständig gegen die Sonne und Austrocknung. Um dieses Argument zu relativieren, wird nachfolgend auf die damalige Klima-Situation in der Region Mekka und Medina eingegangen: _ ↑↑

 

Das Umland von Mekka und Medina muss damals recht fruchtbar gewesen sein, denn die Bewohner dieser beiden Städte wurden sicherlich hauptsächlich aus der unmittelbaren Umgebung versorgt. Es muss in dieser Region somit einen Baum-Bestand und zum Beispiel auch Oliven-Haine gegeben haben. Wer also aus der Stadt in die nähere Umgebung ging, war der Sonne keineswegs so unbarmherzig ausgesetzt wie in der Wüste, sondern fand immer wieder schattige Plätze unter Bäumen.

 

War dennoch einmal ein etwas längerer Aufenthalt in der prallen Sonne erforderlich, konnte das einzige Kleidungs-Stück, der Himar (ein dünnes langes Tuch) nicht nur über Kopf, Nacken und Schultern, sondern auch über den Busen gezogen werden. Bei der Feld-Arbeit waren die Frauen meistens nach vorne gebeugt. Dadurch fiel kaum Sonne auf die Busen.

 

In den beiden Städten gab es Schatten durch die Bebauung und wahrscheinlich gab es auch in beiden Städten Schatten liefernde Bäume oder hohe Büsche und Hecken. Insgesamt konnten die Menschen dort sehr gut ohne eine vollständige Einkleidung auskommen. Lediglich wenn Karawanen durch Wüsten-Gebiete zogen, war eine Komplett-Einkleidung erforderlich. Frauen nahmen allerdings sicherlich eher selten an Karawanen teil. _ ↑↑

 

Absatz 8: Prioritäten_ Absätze ↑

Die Menschen waren zu Zeiten des Propheten fast alle arm und froh satt zu werden. Kleidung musste entweder mühsam selbst hergestellt werden oder war für die Meisten unerschwinglich teuer, falls sie die Kleidung kaufen wollten. Außerdem ging Kleidung immer wieder kaputt und es war warm genug, um auch ohne Kleidung auszukommen. Es war also am einfachsten, auf den Luxus von Kleidung zu verzichten. Kleidung ist in warmen Regionen nicht überlebensnotwendig, Essen und Trinken dagegen schon. Bis zum Beginn der Kolonisierung war in Afrika die Nacktheit beider Geschlechter noch weit verbreitet, vom Lenden-Schurz einmal abgesehen.

Die Regel ist doch ganz einfach für zivilisierte Kultur-Kreise: Die Frauen-Kopf-Haare sind für ALLE (Männer) da zum Anschauen und die Busen sind nur für die Ehe-Männer da. _ ↑↑

 

Absatz 9: Zusammenwirken 59/31_ Absätze ↑

Mit Reihenfolge der Suren-Verkündung. Wegen der Länge dieses Absatzes wurde ein Sub-Verzeichnis erstellt.

 

Sub-Verzeichnis

 

Einleitung

 

Variante 1: ERST Vers 59, DANN Vers 31

 

Variante 2: ERST Vers 31, DANN Vers 59

 

Variante 3: ADDITION (Vers 59 vor 31)

 

Variante 4: WAHHABITEN (Vers 31 vor 59)

 

Einleitung: Obwohl Sure 33, Vers 59 und Sure 24, Vers 31 thematisch zusammengehören, gibt es im Koran keinen Verweis von Vers 59 zu Vers 31 oder umgekehrt. Außerdem liegen beide Verse innerhalb des Koran recht weit auseinander, was daran liegt, dass die Suren tendenziell in der Reihenfolge ihrer Größe bzw. Länge durchnummeriert wurden und nicht in der Reihenfolge ihrer Verkündung, wie es die Meisten wahrscheinlich erwarten würden oder wenigsten nach Themen. _ ↑↑

 

Die Forschungs-Arbeit aus dem Jahre 1860 von Theodor Nöldeckes (Göttingen) diente dazu, die zeitliche Reihenfolge der Suren-Verkündung zu ermitteln. Hierbei stellte sich heraus, dass Sure 33 aller Wahrscheinlichkeit nach VOR Sure 24 verkündet wurde. Jedenfalls liegen beide Suren zeitlich gesehen recht nahe beieinander. Die Reihenfolge beginnt mit Sure 33, gefolgt von 63 und dann kommt auch schon Sure 24 (33-63-24). Daraus kann geschlossen werden, dass Sure 24 wahrscheinlich nur wenige Wochen oder maximal einige Monate NACH Sure 33 verkündet wurde.

 

Je nachdem in welcher zeitlichen Reihenfolge die beiden Suren 33 und 24 verkündet wurden, ergeben sich unterschiedliche Gründe für die zuletzt verkündete Sure. Unmittelbar nachfolgend wird die Variante 1 betrachtet, bei der davon ausgegangen wird, dass Sure 33 VOR Sure 24 verkündet wurde. Anschließend wird die Variante 2 betrachtet, bei der davon ausgegangen wird, dass Sure 33 NACH Sure 24 verkündet wurde. _ ↑↑

 

Variante 1: ERST Vers 59, DANN Vers 31 _ A9↑

Die Variante 1 beschreibt, wie Sure 33, Vers 59 und Sure 24, Vers 31 tatsächlich zusammenwirken, unter Berücksichtigung der vorislamischen Frauen-Nacktheit und den beiden originalgetreu übersetzten Versen.

 

I) Vers 59

Gemäß Vers 59 sollten die zuhause und auch draußen nackten Frauen ihre traditionellen Gewänder nun nicht mehr nur zu besonderen Anlässen, sondern stets anziehen, wenn sie raus gingen. Diese Behauptung ergibt sich, wenn Vers 59 originalgetreu übersetzt wird:

 

O Prophet, sage zu den gläubigen Frauen und Deinen Töchtern, ziehen über sich, VON ihren Gewändern.

 

Gläubige Frauen steht für Propheten-Frauen + Frauen der Glaubens-Gemeinschaft.

Ziehen über sich ist eine Umschreibung für anziehen, weil es noch kein Wort für „anziehen“ gab.

Von Ihren Gewändern bedeutet: VON den Gewändern, die sie besitzen.

 

Das Wörtchen „VON“ soll auf folgende Dinge hinweisen:

- Es gab einen (Lager-) Bestand oder Vorrat an traditionellen Gewändern. _ ↑↑

- VON diesem Vorrat sollten Gewänder genommen und angezogen werden.

- Es hatten jedoch nicht alle Frauen ein Gewand (Aischa-Frage an den Propheten).

- Frauen, die kein eigenes Gewand hatten (ca. 25%), sollten sich eines ausleihen.

- Falsch: etwas VON ihrem getragenen Gewand. Richtig: VON ihren wenig genutzten Gewändern.

 

II) Vers 31

Die Frauen der Glaubens-Gemeinschaft zogen wegen Vers 59 nun immer ihr eigens oder ein geliehenes Gewand an. Diese traditionellen Gewänder zeigten jedoch einen oder sogar beide Busen komplett unbedeckt. Manche Frauen zogen statt eines Gewandes auch nur einen Rock an, so dass der Oberkörper ganz frei war und nur das Becken und die Beine bedeckt waren.

 

Diese Bekleidungs-Situation gefiel weder Asma noch dem Propheten und so wurde Vers 31 verkündet. In diesem Vers wird explizit gefordert, den Busen nicht zur Schau zu stellen und irgendwie zu bedecken.

 

Zur Reihenfolge der Suren-Verkündung _ ↑↑

Dass Sure 33, Vers 59 vor Sure 24, Vers 31 verkündet wurde, ist wahrscheinlicher wie die umgekehrte Reihenfolge. Dies ergibt sich aus der Quelle

Wikipedia, Geschichte des Korantextes →→

und auch aus der Quelle

Islam-Akademie, Geschichte des Korans →→

 

In der Tabelle „Die Chronologie der Suren“, die von der Islam-Akademie zusammengestellt wurde, werden in vier (der 1+sechs) Spalten die Suren 33 und 24 aufgeführt. In drei Spalten kommt Sure 33 VOR Sure 24 (75%) und in nur einer Spalte [Weil (1878)] kommt Sure 33 NACH Sure 24 (25%).

 

a) Die Chronologie von Sure 33 bis Sure 24 ist laut der zweiten Tabellen-Spalte mit dem Namen „Kairo (1924/62)“ wie folgt: …, 3, 33, 60, 4, 99, 57, 47, 13, 55, 76, 65, 98, 59, 110, 24, 22, …

Es liegen also 12 Suren-Verkündungen zwischen Sure 33 und 24. Dies bedeutet, dass zwischen der Verkündung von Sure 33 und 24 sehr wahrscheinlich mindestens ein Jahr vergangen ist. _ ↑↑

 

b) Die Chronologie von Sure 33 bis Sure 24 ist laut Wikipedia wie folgt: …, 59, 33, 63, 24, 58, …

Es liegt also nur eine Suren-Verkündung zwischen Sure 33 und 24. Dies bedeutet, dass zwischen der Verkündung von Sure 33 und 24 sehr wahrscheinlich nur ungefähr drei Monate vergangen sind.

Die Reihenfolge in Wikipedia ist identisch mit der Islam-Akademie-Tabellen-Spalte „Nöldeke (1860)“.

 

Weiteres:
Der sehr umfangreiche Vers 31 (von Sure 24) wurde höchstwahrscheinlich einige Monate später nachgeschoben, weil Vers 59 nicht umfassend genug war / ist. Vers 59 (von Sure 33) enthält zwar bereits eine Begründung dafür, warum sich Frauen ein vorhandenes oder ausgeliehenes traditionelles Gewand nun immer überziehen sollen, bevor sie raus gehen (Belästigungs-Reduzierung), es fehlen in Vers 59 jedoch folgende beiden Hinweise:
_ ↑↑

- die Frauen sollen ein Gewand überziehen, um auch den Busen zu bedecken und

- die Frauen sollen ihre Zierde, also ihren Busen nicht außerhalb der Familie vorführen.

 

Folgende drei Fragen drängen sich auf:

 

I) Warum wurde Vers 59 (Gewand überziehen) als erstes verkündet und nicht Vers 31 (Busen bedecken)?

 

II) Warum wurde nach der Verkündung von Vers 59 einige Monate später noch einmal das Thema „Frauen-Bekleidung“ in Vers 31 aufgegriffen?

 

III) Warum wurde im zunächst verkündeten Vers 59 prinzipiell gefordert, ein (traditionelles) Gewand überzuziehen, um dann im etwas später verkündeten Vers 31 prinzipiell „nur“ noch zu fordern, irgendetwas über Busen zu ziehen?

 

Antwort zu Frage I): Der Vers 59 wurde deshalb als erstes verkündet, weil der Prophet von den Frauen seiner Heimat dasselbe forderte, wie das, was er während seiner Jugend-Reisen in die Christen-Gebiete sah, nämlich dass die Christinnen ein Gewand anziehen und nicht barbusig rumlaufen. _ ↑↑

 

Antwort zu Frage II): Nach der Verkündung von Vers 59 wurde einige Monate später noch einmal das Thema „Frauen-Bekleidung“ in Vers 31 aufgegriffen, weil der erste Anlauf nicht wie gewünscht fruchtete. In Sure 33, Vers 59 wird von Frauen gefordert, (vor dem Austreten) ein Gewand über sich zu ziehen. Es werden auch zwei Gründe für diese Forderung genannt. Diese lauten: Frauen sollen (als Gläubige) erkannt und dadurch weniger belästigt werden. Der Haupt-Grund für die Verkündung von Vers 59 wurde jedoch nicht benannt. Dieser lautet: Die Frauen sollen ein Gewand überziehen, um ihre freien Busen zu bedecken. Das Versäumnis, den Haupt-Grund für Vers 59 zu benennen, sollte mit Sure 24, Vers 31 behoben werden.

 

Weitere Feststellungen zu den Fragen I) bis III):

Feststellung 1: Die große Mehrheit der Frauen fragte sich, als sie vom Vers 59 (der Sure 33) hörte, warum sie in der Öffentlichkeit nun auf einmal immer ein Gewand überziehen soll. Die allermeisten Frauen erkannten NICHT, dass sie ein Gewand überziehen sollen, damit auch ihr Busen bedeckt wird, denn sie empfanden keine Scham, wenn sie ihre Busen allen zeigten. Dies kann durchaus so gewesen sein, auch wenn es in der heutigen Zeit der Voll-Verschleierten kaum jemand mehr glauben mag. Scham ist nicht angeboren, sondern entsteht zu 100% durch den gesellschaftlichen Einfluss. _ ↑↑

 

Feststellung 2: Dass ein Mangel an Scham vorlag, ergibt sich aus der Nachbesserung durch Vers 31:

In Vers 59 wird zunächst nur ganz allgemein ein Gewand gefordert, ohne darauf hinzuweisen, dass mit dem Gewand neben dem Becken auch der Busen bedeckt werden soll. In Vers 31 wird dann im Nachgang klärend gefordert, den Busen irgendwie zu bedecken, damit alle endlich verstehen, worum es dem Propheten ging. Allerdings vergaß der Prophet in beiden Versen den Frauen mitzuteilen, dass sie von nun an gefälligst Scham empfinden sollen, sobald sie mit unbedeckten Busen den Privat-Bereich verlassen.

 

Feststellung 3: Die große Mehrheit der Frauen verstand nicht so recht, warum sie gemäß Vers 59 in der Öffentlichkeit nun auf einmal immer ein (traditionelles) Gewand tragen soll und zwar auch bei großer Hitze und auch dann, wenn die Frauen nicht alleine in der Öffentlichkeit waren, denn das Belästigungs-Problem als Begründung für die Gewand-Forderung war bestimmt nicht flächendeckend und ständig vorhanden.

 

Feststellung 4: Die allermeisten Frauen legten keinen besonderen Wert darauf, als was auch immer erkannt zu werden und hatten auch kein besonderes Belästigungs-Problem. Sie empfanden ein Gewand bei der Wärme hauptsächlich als lästig und somit für überflüssig. Die große Mehrheit der Frauen wollte sicherlich nicht auf die Freiheit, die Gewohnheit und den Komfort verzichten, unbedeckt zu sein. Christliche Missionare konnten die Dschungel-Indianer auch lange Zeit nicht dazu bewegen, Kleidung zu tragen. _ ↑↑

 

Feststellung 5: Vielleicht sollte mit dem später verkündeten Vers 31 auch zum Ausdruck gebracht werden, dass der Busen nicht unbedingt durch ein (traditionelles) Gewand bedeckt werden muss, sondern dass die Busen-Bedeck-Empfehlung auch durch geschickt am Ober-Körper befestigte Tücher erfüllt werden kann. Die Forderung, ein Gewand anzuziehen, sollte in Vers 31 nicht noch einmal wiederholt werden.

 

Variante 2: ERST Vers 31, DANN Vers 59 _ A9↑

In der Tabelle „Die Chronologie der Suren“, die von der Islam-Akademie zusammengestellt wurde (Quelle siehe Variante 1), kommt in der Spalte „Weil (1878)“ erst die Sure 24 mit dem Vers 31 und dann sofort hinterher die Sure 33 mit dem Vers 59. Die Suren-Reihenfolge ist wie folgt: …, 63, 24, 33, 48, …

 

Zu dieser Reihenfolge kam es wahrscheinlich wegen der Bekleidungs-Forderungen in den beiden Suren 24 und 33 wie nachfolgend erläutert: In Sure 24, Vers 31 wird „nur“ die Busen-Bedeckung gefordert und in der stets verfälschten Variante von Sure 33, Vers 59 wird die Kopf-Bedeckung gefordert. Es ist wohl unstrittig, dass im Laufe der Zeit die Bekleidungs-Forderungen immer strenger wurden. Kopf-Bedeckung ist zweifellos eine strengere Forderung wie Busen-Bedeckung. Aus diesem Grund hat wohl Herr Weil gefolgert, dass zunächst Sure 24, Vers 31 (Busen) und dann erst Sure 33, Vers 59 (Kopf, verfälscht) verkündet worden sein muss. _ ↑↑

 

Der Schönheits-Fehler an dieser Folgerung ist die wahre Bedeutung von Sure 33, Vers 59, denn in diesem Vers wird von den zuhause nackten Frauen nur gefordert, ihr traditionelles Gewand vor dem Verlassen des Wohn-Bereiches nun immer anzuziehen. Da der Prophet wusste, dass die traditionellen Gewänder den Busen frei sichtbar ließen, war die Forderung, ein traditionelles Gewand anzuziehen, eigentlich nur eine Forderung, das Becken und die Ober-Schenkel in der Öffentlichkeit zu bedecken.

 

Den Propheten störte es offenbar zunächst nicht sonderlich, dass der Busen sichtbar blieb … gemäß dem Motto: Becken- und Ober-Schenkel-Bedeckung ist immer noch besser wie ganz nackt. Sure 33, Vers 59 fordert also bei genauer Betrachtung nicht mehr wie die Becken- und Ober-Schenkel-Bedeckung.

 

Variante 3: ADDITION (Vers 59 vor 31) _ A9↑

Wird einmal angenommen, dass der zuerst verkündete Vers 59 fordert, etwas vom Gewand über den Kopf zu ziehen und im später verkündeten Vers 31 die Busen-Bedeckung, so ergäbe sich etwas Merkwürdiges: Zunächst soll der Kopf verhüllt werden und dann erst der Busen. Das wäre eine verkehrte Welt.

 

Wenn es wirklich stimmen würde, dass der zunächst verkündete Vers 59 die Ganzkörper-Verhüllung fordert, dann wäre der später verkündete Vers 31 überhaupt nicht mehr erforderlich gewesen. _ ↑↑

 

Die Reihenfolge der Vers-Verkündung ist wie bei Variante 1, jedoch in der Auslegungs-Variante von Fundamentalisten / Traditionalisten. Addition bedeutet, es werden beide Bekleidungs-Forderungen überlagert. Es wird mit Vers 59 begonnen, wonach Frauen ein (traditionelles) Gewand über sich ziehen sollen. Wenn sie dann schon angezogen sind, sollen sie gemäß Vers 31 noch zusätzlich Hidschabs über ihre Gewand-Brust-Schlitze ziehen. Die Überlagerungs-Variante ist jedoch nur möglich, wenn die beiden Schlüssel-Begriffe in Vers 31, also Bedeckungen / Tücher und Busen in der Bedeutung erweitert werden zu Kopftüchern und Gewand-Brust-Schlitzen. Obwohl diese Variante 3 mit Hilfe von zweifelhaften Bedeutungs-Erweiterungen konstruiert wurde, wird sie hauptsächlich umgesetzt.

 

Sure 24, Vers 31 (Tücher über Busen ziehen) wurde wahrscheinlich nur wenige Monate NACH Sure 33, Vers 59 (Gewand überziehen) verkündet. Es ist unwahrscheinlich, dass nach der zuerst verkündeten Sure 33, Vers 59 (Gewand überziehen), innerhalb weniger Wochen auf einmal fast alle Frauen im Land ein Gewand mit (kleinem) V-Schlitz trugen und nun mit Sure 24, Vers 31 (Tücher über Busen ziehen) eine Verschärfung erforderlich war, in dem Sinne, dass zusätzlich zum Gewand auch noch weitere Tücher über bereits bedeckte Busen oder Kleid-Schlitze zu schlagen sind. _ ↑↑

 

Nachfolgender (nun blasse) Absatz stimmt so nicht mehr, weil die Hidschab-Pflicht erst rund 100 Jahre nach dem ersten Wörterbuch eingeführt wurde:

Auffallend ist, dass sowohl das erste arabische Wörterbuch als auch die (angebliche) allgemeine Hidschab-Pflicht nahezu zeitgleich entstanden und zwar ungefähr 100 Jahre nach dem Tode des Propheten. Bereits in diesem ersten arabischen Wörterbuch könnten die Bedeutungs-Erweiterungen für Bedeckungen und Busen eingeflossen sein, um den Koran als legitime Quelle für die Hidschab-Pflicht heranziehen zu können.

 

Variante 4: WAHHABITEN (Vers 31 vor 59) _ A9↑

Bei dieser Variante wird davon ausgegangen, dass die Frauen bereits in vorislamischer Zeit Gewänder trugen, die auch den Busen bedeckten. Vers 31 soll nun zunächst die Frauen dazu aufgefordert haben, den winzig kleinen Brust-Schlitz im Gewand mit Hilfe von zu tragenden Kopftüchern zu bedecken. Das war dem Propheten dann aber noch nicht genug und so forderte er kurze Zeit später im Vers 59 angeblich „etwas vom Gewand über den Kopf und das Gesicht zu ziehen“. Der Prophet forderte also angeblich die Voll-Verschleierung. _ ↑↑

 

Wegen der Komplexität des Themas wird es auch noch einmal behandelt unter Punkt  Absatz 15 Verkündet für 53/59/31/60

 

Absatz 10: Gründe-Sammlung _ Absätze ↑

Dies ist eine unvollständige Sammlung denkbarer Gründe, die Frauen wahrscheinlich genannt werden in Moscheen und / oder von ihren Eltern und / oder von ihren Ehe-Männern, damit sie einen Hidschab (ein Islam-Kopftuch) tragen und sich in einer ganz bestimmten Art kleiden:

Es wird den zu bekehrenden Frauen gesagt, dass sie gemäß Sure 24, Vers 31 ihre Reize oder ihren Schmuck nicht zeigen dürfen und zu den Reizen oder zum Schmuck auch die Kopf-Haare gehören. Tatsächlich geht es im Vers 31 aber nicht um irgendwelche Reize oder irgendwelchen (natürlichen) Schmuck, sondern ganz konkret nur um die größte Zierde der Frau, also um ihren Busen.

Es wird gesagt oder schriftlich vorgelegt, dass gemäß Vers 31 eine Frau ihr Kopftuch über ihren Kleidungsausschnitt schlagen muss. In einem zweiten Schritt wird dann noch ergänzt, dass die Forderung, ein Kopftuch über den Kleidungsausschnitt zu schlagen, doch nur erfüllt werden kann, wenn das Kopftuch auch getragen wird, was dann eine Kopftuch-Pflicht bedeutet. [Siehe hierzu auf der Webseite „Optimierte Übersetzung“ das Kapitel Zum Hidschab-Rätsel (0,3 MB) und innerhalb des Kapitels den Absatz: Bedeutungs-Erweiterungen.]

Ihr Frauen könnt uns vertrauen, denn wir sind die Fachleute.

 

Getrimmte oder getunte Koran-Verse, jedenfalls keine wortwörtlichen.

 

Einseitige, interessensgesteuerte mündliche Auslegungen und Erläuterungen der Koran-Verse. _ ↑↑

 

Die (angebliche) Hidschab-Pflicht wurde schon oftmals überprüft, mit dem Ergebnis, dass sie stimmt.

 

Seit ungefähr 1.300 Jahren werden Hidschabs getragen, also muss die Hidschab-Pflicht doch stimmen. (Eigener Hinweis: Hierbei ist zu berücksichtigen, dass bis vor gar nicht langer Zeit die meisten Frauen nicht lesen konnten, also darauf angewiesen waren, was ihnen erzählt wurde.)

 

Locken mit Paradies für Hidschab-Trägerinnen und Drohung mit Hölle für Nicht-Trägerinnen.

 

Zusatz-Geschichten wie zum Beispiel die Zeige- und Zerschneide-Geschichte und sicherlich noch einige weitere Geschichten, deren Wahrheits-Gehalt heute nicht mehr überprüfbar ist.

Das angebliche Zeigen des Propheten nur auf seine Hände und sein Gesicht steht im krassen Gegensatz zu dem, was von ihm in Sure 24, Vers 31 verkündet wurde.

Fehl-Interpretation zu „Gewänder zerreißen und über Köpfe hängen“: Der Prophet meinte mit „von ihren Gewändern über sich ziehen“ genau das, was die Frauen taten. (Richtige Interpretation: Die Frauen wollten dem Propheten durch eine Vorführung mitteilen, dass er einen mehrdeutigen Vers 59 verkündete.)

 

Hidschabs sollen ein guter Schutz vor Männern sein (was natürlich Quatsch ist).

 

Allgemeine Phrasen wie, dann wird Dir Schönes widerfahren, oder, dann wird es Dir wohlergehen, wenn Du Dich so kleidest, wie (angeblich) gemäß Koran verlangt. _ ↑↑

 

Wir Moslems sind die besseren Menschen vor (der konturlosen Phantasie-Figur) Allah.

 

Wir Moslems müssen zusammenhalten.

 

Wir Moslems sind doch eine Gemeinschaft.

 

Wir Moslems haben die beste aller Religionen.

 

Wir Moslems haben die einzige Wahrheit für uns gepachtet.

 

Zweistufiges Überzeugungs-Verfahren: Die Stufe 1 besteht aus dem Zitieren des Koran mit geschickt verfälschten Texten. Wenn dies eine Frau von der (angeblichen) Hidschab-Pflicht nicht überzeugt, folgt die Stufe 2. Diese besteht aus nicht überprüfbaren Zusatz-Geschichten, auch unter Verwendung der Hadīth.

Wenn ihr wegen eueres Hidschabs angegriffen, beleidigt oder beschimpft werdet, bleibt stark und denkt immer daran, dass wir die ganze Welt islamisieren werden und ihr das Aushänge-Schild dafür seid.

Wenn ihr einen Hidschab tragt, seid ihr (fast) keinen gierigen sexuellen Männer-Blicken mehr ausgesetzt. [Frauen, die dieses Argument vorbringen, müssen sich fragen lassen, wie Milliarden anderer junger Frauen die Männer-Blicke überstehen. Frauen, die sich schminken (auch solche mit Hidschab) tun dies doch nicht, um Männer-Blicke abzuwehren, sondern um Blicke auf sich zu ziehen.]

Wenn ihr einen Hidschab tragt, bekommt ihr viel leichter einen „rechtschaffenden“ Mann. _ ↑↑

 

Absatz 11: Konstruierte Hidschab-Pflicht _ Absätze ↑

Hier wird beschrieben, warum die Hidschab-Pflicht-Anhänger es am liebsten hätten, dass das arabische Wort nichts anderes bedeutet, wie (auf dem Kopf getragene) Hidschabs. Angenommen der arabische Begriff würde nur Hidschabs bedeuten, so ergäbe sich für die Bekleidungs-Vorschrift innerhalb von Vers 31 folgendes: Und lasse sie ziehen ihren Hidschab über ihren Busen (oder ihre Kleidungs-Ausschnitte). Wenn nun unterstellt wird, dass mit Hidschabs die auf dem Kopf zu tragenden gemeint sind, ergäbe sich über die Busen-Bedeckungs-Pflicht rückwärts betrachtet auch eine Hidschab-Trage-Pflicht. Allerdings ist Sache nicht so eindeutig, wie es die Anhänger der Hidschab-Pflicht am liebsten wollen:

 

Zunächst einmal ist es keineswegs sicher, dass auf dem Kopf getragene Hidschabs gemeint sind, weil auch umfunktionierte und nicht auf dem Kopf getragene Hidschabs gemeint sein könnten.

 

Wesentlich ist jedoch, dass nur ein Viertel der Übersetzer (3 von 12) das Wort „Kopftücher“ oder ähnliches verwendet. Siehe auch auf der Webseite „Übersetzungs-Varianten für 24/31“, Vers-Abschnitt 4 (0,7 MB) und Absatz 6 (0,7 MB).

 

In der wortwörtlichen Übersetzung wird Kopf-Bedeckung verwendet, was wiederum nicht ausschließlich Hidschab bedeuten muss, sondern zum Beispiel auch Turban.

 

Das verwendete arabische Wort bedeutet auf gar keinen Fall ausschließlich Hidschabs, sondern es ist ein Begriff mit großem Bedeutungs-Spektrum, um Frauen eine Auswahl zu lassen. _ ↑↑

 

Absatz 12: Zusammenfassung_ Absätze ↑

TEIL 1: Es wird hier zusammengefasst aufgezeigt, warum es überhaupt nicht so schwierig ist, eindeutig zu erkennen, dass der Koran keinen Hidschab verlangt, sondern nur die Busen-Bedeckung:

Zunächst einmal ist es ganz wichtig zu wissen, dass zu Zeiten des Propheten in den Dorf- und Stadt-Gemeinschaften die große Mehrheit der Frauen noch oben ohne zu sehen war, was der Prophet beseitigen wollte. Es wäre natürlich schön, wenn es aus der Zeit kurz vor dem Propheten mindestens eine authentische und zeitgenössische Zeichnung gäbe, die nahöstliche Dorf-Frauen mit freiem Oberkörper zeigt.

▪ Dann ist es wichtig, auf die wortwörtliche Übersetzung der relevanten Koran-Vers-Abschnitte zurückzugreifen und sich nicht alleine auf Übersetzungen zu verlassen, weil alle Übersetzungen auch Interpretationen sind.

▪ Einige Koran-Worte haben mehrere Bedeutungen. Hier muss jeweils nur die primäre Bedeutung verwendet werden. _ ↑↑

▪ Mit Zierde ist ausschließlich der Busen gemeint ist, weil die Worte Zierde und Busen in benachbarten Vers-Abschnitten vorkommen und somit eine Zuordnung zwischen beiden Worten besteht. Das Äquivalent zu Busen wäre Frauen-Haar und nicht Hidschab. Das Wort Frauen-Haar kommt im gesamten Koran jedoch überhaupt nicht vor. Siehe auch auf der Webseite „Übersetzungs-Varianten für 24/31“, Absatz 16 (0,7 MB).

 

TEIL 2: Der Koran fordert keinen Hidschab, sondern nur eine Bedeckung der zuvor freien Busen. Alles was darüber hinausgeht, wurde nachträglich dazu konstruiert. _ ↑↑

 

Offensicht sollen oder wollen Hidschab-Trägerinnen heutzutage und hierzulande Allen zeigen, dass sie NICHT zur integrierbaren Parallel-Gesellschaft gehören und sie sollen oder wollen auch zeigen, dass sie stolz darauf sind.

 

Dabei fordert der Koran überhaupt keinen Hidschab und erst recht keine Nikab, sondern nur eine Bedeckung der zuvor freien Busen, weil zu Zeiten des Propheten viele und insbesondere ärmere Frauen auch außerhalb ihrer Behausung noch TOPLESS anzutreffen waren. Alles was über die Bedeckungs-Pflicht der zuvor freien Busen hinaus geht, wurde von frauenverhüllungswütigen nahöstlichen Bekleidungs-Diktatoren nachträglich hinzu konstruiert. Allerdings wäre noch zu klären, ob der angesprochene Personen-Kreis die Frauen-Bekleidungs-Forderungen des Koran einfach nur nicht richtig versteht oder ob er diese Vers-Abschnitte nicht richtig verstehen will.

 

Absatz 13: Häufige Mehrzahl_ Absätze ↑

In den bislang betrachteten Versen wird bevorzugt die Mehrzahl verwendet. Drei Fälle:

Sie (die Frauen) sollten ziehen über sich von ihren (traditionellen) Gewändern (aus 33/59).

Sie (die Frauen) sollten ihre Tücher über ihre Busen ziehen (aus 24/31).

Sie (die Frauen) sollten ihre Zierde nicht zur Schau stellen, außer gegenüber ihren Ehe-Männern (aus 24/31). _ ↑↑

 

Zum Fall 1: Sie sollten ziehen über sich von ihren (traditionellen) Gewändern (aus 33/59).

Hierbei ist unklar wie viele Frauen wie viele Gewänder über sich ziehen sollen. Es sind prinzipiell drei Varianten denkbar.

Variante 1 (2:1): Zum Beispiel 10 Frauen sollten 5 Gewänder über sich ziehen. Dies würde bedeuten, dass die Hälfte der Frauen kein Gewand überziehen braucht.

Variante 2 (1:1): Zum Beispiel 10 Frauen sollten 10 Gewänder über sich ziehen. Dies würde bedeuten, dass alle Frauen ein Gewand überziehen sollten.

Variante 3 (1:2): Zum Beispiel 5 Frauen sollten 10 Gewänder über sich ziehen. Dies würde bedeuten, dass die 5 Frauen je zwei Gewänder überziehen sollten.

 

Zum Fall 2: Sie sollten ihre Tücher über ihre Busen ziehen (aus 24/31).

Hierbei ist unklar wie viele Frauen wie viele Tücher über ihre Busen ziehen sollten. Es sind prinzipiell drei Varianten denkbar.

Variante 1 (2:1): Zum Beispiel 10 Frauen sollten 5 Tücher über ihre Busen ziehen. Dies würde bedeuten, dass die Hälfte der Frauen kein Tuch über ihre Busen zu ziehen braucht.

Variante 2 (1:1): Zum Beispiel 10 Frauen sollten 10 Tücher über ihre Busen ziehen. Dies würde bedeuten, dass alle Frauen ein Tuch über ihre Busen ziehen sollten.

Variante 3 (1:2): Zum Beispiel 5 Frauen sollten 10 Tücher über ihre Busen ziehen. Dies würde bedeuten, dass die 5 Frauen je zwei Tücher über ihre Busen ziehen sollten. _ ↑↑

 

Zum Fall 3: Sie sollten ihre Zierde nicht zur Schau stellen, außer gegenüber ihren Ehe-Männern (aus 24/31).

Hierbei ist unklar wie viele Frauen ihre Zierde (ihren Busen) wie vielen Ehe-Männern zur Schau stellen dürfen. Es sind prinzipiell drei Varianten denkbar.

Variante 1 (2:1): Zum Beispiel 10 Frauen dürfen ihre Zierde (= ihren Busen) 5 Ehemännern zur Schau stellen. Dies würde bedeuten, dass zwei Frauen auf einen Ehe-Mann kämen.

Variante 2 (1:1): Zum Beispiel 10 Frauen dürfen ihre Zierde (= ihren Busen) 10 Ehemännern zur Schau stellen. Dies würde bedeuten, dass jede Frau einen Ehe-Mann hätte.

Variante 3 (1:2): Zum Beispiel 5 Frauen dürfen ihre Zierde (= ihren Busen) 10 Ehemännern zur Schau stellen. Dies würde bedeuten, dass jede Frau zwei Ehe-Männer hätte.

 

Obwohl der Prophet gerne die Mehrzahl verwendete, machte er bei der Zierde eine Ausnahme, denn es lautet nicht: Sie sollten ihre Zierden nicht zur Schau stellen, außer gegenüber ihren Ehe-Männern. Es ist also nur eine Zierde der Frau gemeint und das ist ihre mit Abstand größte Zierde, der Busen.

 

Absatz 14: Guck-Anleitung_ Absätze ↑

Teil I: Manche jungen Frauen begründen den Hidschab oder Nikab inzwischen weniger mit einer Koran-Pflicht, sondern mehr damit, dass sie durch den Hidschab oder gar Nikab frei sind von sexuellen und unzüchtigen Männer-Blicken. Diese Begründung könnte entfallen, wenn sich Männer an einige Guck-Regeln halten würden, die am besten sowohl in Schule als auch im Religions-Unterricht jungen Männern beigebracht werden. _ ↑↑

 

1-Sekunden-Regel: Wenn sich ein Mann zwischen 1 und 5 Meter von einer Frau entfernt befindet, sollte er die Frau nicht länger wie eine Sekunde lang anschauen und dann auch nur das Gesicht der Frau. Beginnt ein Gespräch zwischen Mann und Frau, können sich Mann und Frau während der Gesprächs-Dauer ins Gesicht schauen. Den restlichen Frauen-Körper sollte der Mann hierbei nur indirekt wahrnehmen.

 

Abwehr-Maßnahme für Frauen: Sollte bei geringem Abstand von 1 bis 5 Metern ein (junger) Mann eine (junge) Frau länger wie 1 Sekunde anschauen also anstarren, so sollte die Frau dem Mann laut fragen: Was gaffst Du (gaffen Sie) mich so an, hast Du (haben Sie) noch nie eine Frau gesehen? In der Regel wird sich der (junge) Mann dann von der Frau abwenden, weil es ihm peinlich ist, beim Starren ertappt worden zu sein. Hilfreich gegen Busen-Starrer ist auch ein Ring-Schal, der den Busen-Bereich effektiv kaschiert. _ ↑↑

 

15-Meter-Regel: In ihrer Gesamtheit sollte ein Mann eine Frau nur anschauen, wenn er weiter wie 15 Meter von der Frau weg ist, weil dann die Frau dies nicht klar erkennen kann und die Blick-Wirkung des Mannes nur gering ist. Aber auch dann sollte der Mann die Frau nicht länger wie 3 Sekunden lang fixieren. Für Entfernungen zwischen 5 und 15 Meter ist linear zu interpolieren. Für Entfernungen über 15 Meter ist linear zu extrapolieren. Beispiel: 5 Meter = 1 Sekunde. 50 Meter = 10 Sekunden.

 

Koran: Für Frauen gibt es in Sure 24, Vers 31 eine Guck-Regel, die lautet: Die Frauen sollten (wegen der Männer) ihre Blicke gesenkt halten / lassen. Leider gibt es im Koran keine Guck-Regeln für Männer. Die 1-Sekunden-Regel hätte es im Koran nicht geben können, weil es damals noch keine Sekunden gab. Jedenfalls steht der Begriff Sekunde weder in der Bibel noch im Koran.

 

Teil II: Guck-Regeln in Abhängigkeit vom Verhüllungs-Grad

Tendenziell kann ein fremder Mann eine Frau LÄNGER direkt anschauen, wenn der Verhüllungs-Grad der Frau größer ist, weil die Frau mit zunehmender Verhüllung immer besser vor Männer-Blicken geschützt ist. Nachfolgend werden fünf Verhüllungs-Stufen unterschieden.

 

1 Ganz unbekleidet oder oben ohne: _ ↑↑

Ganz nackt gibt es an FKK-Stränden und in gemischten öffentlichen Saunen. Oben ohne gibt es, wenn inzwischen auch nur noch sehr selten und regional unterschiedlich, an normalen Bade-Stränden und in Freibädern. Der Männer-Blick sollte in beiden Fällen nur zügig über die Frau hinwegschweifen. Der Männer-Blick sollte in beiden Fällen nicht an der Frau hängen bleiben, auch nicht für eine Sekunde.

 

2 Bikini:

Da die sensiblen Bereiche der Frau bedeckt sind, gilt die selbe Guck-Anleitung wie im Teil I von Absatz 14.

 

3 Normal westlich gekleidet (ohne Hidschab):

Da die sensiblen Bereiche der Frau bedeckt sind, gilt die selbe Guck-Anleitung wie im Teil I von Absatz 14.

 

4 Mit Hidschab:

Zum Hidschab gehören in der Regel auch weite Gewänder und zusätzliche Tücher. Verglichen mit Teil I kann die Betrachtungs-Dauer deutlich länger ausfallen, weil der Sicht-Schutz für fremde Männer nahezu perfekt ist.

 

5 Voll-Verschleierung:

Verglichen mit Teil I kann die Betrachtungs-Dauer theoretisch unendlich lang sein, weil der Sicht-Schutz für fremde Männer perfekt ist. _ ↑↑

 

Teil III: Guck-Regeln in Abhängigkeit vom Betrachtungs-Winkel

Die Guck-Anleitung unter Teil I und II gilt für die Frauen-Betrachtung genau von vorne (0 Grad) und schräg von vorne (0 Grad, plus-minus 60 Grad).
Von der Seite (links/rechts 90 Grad, plus-minus 30 Grad) kann eine Frau ungefähr
doppelt solange angeschaut werden, wie im Winkel-Bereich 0 Grad, plus-minus 60 Grad.

Auch von hinten (180 Grad) und schräg von hinten (180 Grad, plus-minus 60 Grad) sollte eine Frau nicht länger wie viermal so lange angeschaut werden, wie im Winkel-Bereich 0 Grad, plus-minus 60 Grad.

 

Kurz-Wiederholung: 0° - 60° einfache Betrachtungs-Zeit, 60° - 120° doppelte Betrachtungs-Zeit, 120° - 180° vierfache Betrachtungs-Zeit, 180° - 240° vierfache Betrachtungs-Zeit, 240° - 300° doppelte Betrachtungs-Zeit und 300° - 360°=0° einfache Betrachtungs-Zeit. _ ↑↑

 

Absatz 15: Verkündet für 53/59/31/60 _ Absätze ↑

Insgesamt werden vier Koran-Stellen im Zusammenhang mit Bekleidungs-Vorschriften für Frauen genannt:

 

Stelle 1: Sure 33, Vers 53 (Vorhang [hijāb] zwischen fremden Männern und Frauen des Propheten) wurde nur für die Frauen des Propheten in den Häusern des Propheten verkündet. Der Vorhang wurde gefordert, weil die Frauen des Propheten im Hause busenfrei oder nackt waren. Fundamentalisten und Traditionalisten dehnen diese spezielle Haus-Ordnung gerne zu etwas aus, das generell gilt. Das Motto lautet somit: „Alle verheirateten Männer sind Propheten und deren Frauen müssen sich immer hinter einem Vorhang befinden, sobald fremde Männer in der Nähe sind“. Der Niqab (= Mini-Vorhang) steht hierbei symbolisch für den Vorhang. Der Vorhang wurde jedoch nur deshalb gefordert, weil die Frauen des Propheten, jedenfalls in der Anfangs-Zeit, im Haus noch busenfrei oder nackt waren.

 

Stelle 2: Sure 33, Vers 59 (Gewand [ ğilbāb] überziehen)

Vers 59 wurde NICHT verkündet für

1. alle freien Frauen, die in der Öffentlichkeit bereits ein Gewand trugen, wie die Frauen der Ansar,

2. alle freien Frauen, die noch nicht zur neuen Glaubens-Gemeinschaft gehörten,

3. alle freien Töchter* bis zur Pubertät, außer den Töchtern des Propheten und

4. alle Sklavinnen, gleich welchen Alters. Die Sklavinnen (und auch Sklaven) mussten sogar weiterhin alle Arbeiten nackt verrichten. _ ↑↑

 

*Warum für die freien Töchter bis zur Pubertät kein Gewand gefordert wurde, ist nicht so ganz klar. Vielleicht wurde keines gefordert, weil es für diese Personen-Gruppe kein einziges Gewand gab.

 

Vers 59 wurde verkündet “NUR“ für

1. alle Frauen des Propheten, die noch manchmal unbedeckt in die Öffentlichkeit gingen,

2. alle Töchter des Propheten, die noch manchmal unbedeckt in die Öffentlichkeit gingen und

3. alle freien Frauen, die bereits zur neuen Glaubens-Gemeinschaft gehörten, aber noch manchmal unbedeckt in die Öffentlichkeit gingen.

 

Da es schon lange keine Frauen und Töchter des Propheten mehr gibt, galt Vers 59 schon lange nur noch für die gläubigen Frauen, falls sie in der Öffentlichkeit noch kein Gewand trugen, also oben ohne oder nackt raus gingen.

 

Offenbar gingen zum Zeitpunkt der Verkündung von Vers 59 auch noch einige Frauen und Töchter des Propheten manchmal nackt oder oben ohne in die Öffentlichkeit. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass es Frauen und Töchter seit Jahrhunderten gewohnt waren, nackt oder fast nackt das Heim zu verlassen. Wahrscheinlich deshalb hatten auch die Frauen und Töchter des Propheten gewisse Umstellungs-Probleme. _ ↑↑

 

Das Gewand sollte nur übergezogen werden, wenn die Frau das Haus verlässt (zum Zwecke der Bedeckung von Becken und Busen). Im Haus konnte sie weiterhin busenfrei oder gänzlich textilfrei bleiben und zwar auch in den Häusern des Propheten. Die Vorhang-Forderung in Vers 53 bekommt eine ganz andere Bedeutung, wenn davon ausgegangen wird, dass die Frauen des Propheten im Haus zunächst noch busenfrei oder sogar nackt waren.

 

Stelle 3: Sure 24, Vers 31 (Schals, Tücher oder Kopftücher [himār bzw. humur] über freie Busen ziehen)

Vers 31 wurde NICHT verkündet für

1. alle Frauen, die ihren Busen bereits irgendwie bedeckten,

2. alle freien Frauen, die noch nicht zur neuen Glaubens-Gemeinschaft gehörten,

3. alle freien Töchter bis zur Pubertät und

4. alle Sklavinnen, gleich welchen Alters.

 

Vers 31 wurde verkündet “NUR“ für

1. alle gläubigen Frauen, die ein traditionelles Gewand mit so großem Ausschnitt trugen, dass ein Busen oder sogar beide Busen frei sichtbar blieben,

2. alle gläubigen Frauen, die statt eines Gewandes nur einen Rock trugen, der zwar Becken und Beine verdeckte, jedoch den gesamten Oberkörper einschließlich Busen frei sichtbar ließ und

3. alle älteren gläubigen Frauen, die gemäß Sure 24, Vers 60 zwar ihr Gewand ablegen durften, jedoch weiterhin ihre Zierde, also ihren Busen, bedeckt halten sollten. _ ↑↑

 

Vers 31 wurde also für alle gläubigen Frauen verkündet, die noch nicht verstanden hatten, dass es dem Propheten auch um die Bedeckung der freien Busen ging. Alle Töchter, außer denen des Propheten, durften bis zur Pubertät weiterhin nackt bleiben, denn sie werden weder im Vers 59 noch im Vers 31 angesprochen.

 

Die Sklavinnen blieben zunächst weiterhin außen vor. Erst einige Jahrhunderte später könnte es wie folgt gewesen sein: Sklavinnen durften sich auch zum islamischen Glauben bekennen, waren aber dennoch weiterhin unfrei. Sie hatten als gläubige Frauen nun auch das Recht Gewänder tragen, durften ihr Haupt jedoch weiterhin nicht bedecken, um sich von den freien Frauen zu unterscheiden. _ ↑↑

 

Vers 31 wurde auch für die Frauen verkündet, die bereits VOR der Verkündung von Sure 33, Vers 59 ein Gewand mit so großem Ausschnitt besaßen, dass er den Busen weiterhin vollständig sichtbar ließ, wenn sie dieses Gewand nun immer trugen und Vers 31 wurde auch für die Frauen verkündet, die sich wegen der Verkündung von Vers 59 ein Gewand mit viel zu großem Ausschnitt herstellten.

 

Im Vers 31 wird pauschal verlangt, dass sich alle gläubigen Frauen in der Öffentlichkeit ein Tuch über ihren Busen ziehen sollen, falls dieser noch frei sichtbar ist.

 

Stelle 4: Sure 24, Vers 60 wurde für alle älteren Frauen im Land verkündet. Im Vers 60 wird den älteren Frauen erlaubt, ihre Gewänder abzulegen. Da es sich um keine Über-Gewänder, sondern um traditionelle Gewänder handelte, wären sie dann erst einmal ganz unbedeckt (nackt) gewesen, also in dem Zustand, wie in vorislamischer Zeit auch die meisten Frauen zuhause und in der Öffentlichkeit waren. Die vollkommene Nacktheit wollte der Prophet jedoch selbst den älteren Frauen nicht mehr zugestehen. Dies ergibt sich aus der Einschränkung in Vers 60, wonach auch die älteren Frauen ihre Zierde, also ihren Busen, nicht zur Schau stellen (= nicht vorführen) sollen. _ ↑↑

 

Für die älteren Frauen würde es gemäß Vers 60 also genügen, ein größeres längliches Tuch so um den Hals zu legen, dass auch der Busen mitbedeckt wird. Der restliche Körper durfte frei bleiben. So ganz war der Prophet von dieser Bekleidungs-Freiheit jedoch nicht überzeugt, denn er meinte am Ende von Vers 60, dass auch die älteren Frauen auf diese freizügige Bekleidungs-Art verzichten sollten, um sich am besten doch weiterhin so bekleiden, wie auch die jüngeren Frauen.

 

Vielleicht wurde der Vers 60 auch wegen der Knappheit an traditionellen Gewändern verkündet. Wenn eine ältere Frau auf ihr Gewand verzichtete, konnte dies eine jüngere Frau nutzen.

 

Frauen-Nacktheit im Haus

Auch nach der Verkündung von 33:53, 33:59, 24:31 und 24:60 blieben die Bediensteten und Herrschafts-Frauen im Hause noch mehrere Jahrzehnte lang busenfrei oder auch ganz nackt. Dies galt auch für die Häuser des Propheten. Das dem so war, lässt Vers 31 erkennen, denn darin wird den Herrschafts-Frauen ausdrücklich erlaubt, ihre Zierde, also ihren Busen, auch gegenüber den Bediensteten zur Ansicht freizugeben. Bedienstete (weibliche Leibeigene, Sklavinnen) und Herrschafts-Frauen waren im Hause oftmals gleichermaßen nackt. Die Unterscheidung zwischen Bediensteten und Herrschafts-Frauen erfolgte hauptsächlich über die Kopf-Bedeckung letzterer. Aber auch Schuck, wie Arm-Reife oder Hals-Ketten konnten als Unterscheidung dienen. _ ↑↑

 

Für die Herrschafts-Frauen waren Kopf-Bedeckungen in vorislamischer und frühislamischer Zeit nicht nur auf der Straße, sondern sogar im Haus defacto / faktisch eine Pflicht, weil es ansonsten kaum möglich gewesen wäre, Bedienstete und Herrschafts-Frauen zuverlässig zu unterscheiden. Beide sollten auch dann unterscheidbar sein, wenn sie nur von hinten zu sehen waren. Siehe auch Harem-Nacktheit (0,2 MB).

 

Absatz 16: Häufigkeiten in Google _ Absätze ↑

Verglichen wird, wie häufig ein Begriff gefunden wird, wenn in Google Chrome danach gesucht wird. Ergebnisse 1:

160.000.000-mal wird der Begriff Hijab gefunden,

000.341.000-mal wird der Begriff Higab gefunden und

000.202.000-mal wird der Begriff Hidschab gefunden.

Vorhang. Wird in Sure 33, Vers 53 verwendet. Bedeutungs-Wechsel zu: muslimisches Kopftuch.

Hidschab ist ein erst kürzlich geschaffener eingedeutschter Begriff für den englischen Begriff „HIJAB“. Entsprechend hat sich „Hidschab“ bislang nur wenig durchgesetzt.

 

Ergebnisse 2:

113.000.000-mal wird der Begriff Jilbab gefunden,

000.060.400-mal wird der Begriff Gilbab gefunden und

000.213.200-mal wird der Begriff Dschilbab gefunden.

Gewand. Wird in Sure 33, Vers 59 verwendet. _ ↑↑

 

Ergebnisse 3:

008.340.000-mal wird der Begriff Khimar gefunden,

113.028.000-mal wird der Begriff Khumur gefunden und

Überwurf. Wird im Koran nicht verwendet. Khumur ist die Mehrzahl von Khimar.

 

Ergebnisse 4:

113.838.000-mal wird der Begriff Himar gefunden,

113.343.000-mal wird der Begriff Humur gefunden und

000.211.950-mal wird der Begriff Himār gefunden.

Dünnes, längliches Tuch zur Bedeckung von Körper-Teilen, wie hauptsächlich Kopf-Haare mit Nacken aber auch Hals, Schultern, Busen, … Siehe auch: Kopftücher bis ≈200 nach Mohammed (0,7 MB)

Wird in Sure 24, Vers 31 verwendet. Humur ist die Mehrzahl von Himār. _ ↑↑

 

Absatz 17: Hinweise auf freie Busen

+ Vorislamische Frauen-Nacktheit _ Absätze ↑

 

Hinweis-Übersicht

 

H1 Gingen unbedeckt raus

 

H2 Fotos (incl. nackte Sklavin)

 

H3a Wanderten nackt herum

 

H3b Durften sich nicht verhüllen

 

H4a Stellten Busen zu Schau

 

H4b Da waren ihre Brüste sichtbar

 

H4c Es waren Heiden

 

H5a Ließen Brüste unbedeckt

 

H5b Nackt um die Kaaba

 

H6a Gewand ausleihen _ ↑↑

 

H6b Antike Bilder mit barbusigen Frauen

 

H7a Vers 33:59 für nackte Frauen

 

H7b Mündliche Bestätigungen

 

H8a Tücher über Busen ziehen

 

H8b Tücher ablegen (Vers 24:60)

 

H9 War die Brust unbedeckt

 

Die bekleidungsrelevanten Koran-Verse bleiben auch bei optimaler Übersetzung teilweise mehrdeutig. Um aus dieser Mehrdeutigkeit eine Eindeutigkeit machen zu können, ist es unbedingt erforderlich, möglichst genau zu wissen, welche Bekleidungs-Situation zum Zeitpunkt der Vers-Verkündungen vorlag. Deshalb wird unter diesem Absatz versucht, die damalige Bekleidungs-Situation zuverlässig herauszufinden. _ ↑↑

 

Anscheinend wurden keine Bilder oder ins Deutsche übersetzten Schriftstücke aus vorislamischer Zeit zur dringenden Vermutung, dass arabische Frauen in vorislamischer Zeit oftmals mit freiem Busen oder nackt in der Öffentlichkeit unterwegs waren, im Internet veröffentlicht. Einige der nachfolgenden neun Hinweise weisen nicht nur auf freie Busen hin, sondern auch auf vollkommene Frauen-Nacktheit.

 

Hinweis 1: Gingen unbedeckt raus

Fremd-Webseite Kleider-Ordnung →→ (0,63 MB), Zitat daraus:

 

>> akhr ad-Din ar-Razi (gest. 606 nach der Hijra): "In der Zeit der Jahiliyya (vorislamische Zeit) sind die freien und versklavten Frauen unbedeckt in die Öffentlichkeit gegangen, und dadurch wurden sie mit der Absicht, Unzucht zu begehen, verfolgt, weshalb Vorwürfe gegen sie erhoben wurden. Und aus diesem Grund hat Allah den freien Frauen den Jilbab als Pflicht auferlegt." << _ ↑↑

 

unbedeckt = nackt. Die weiteren eigenen umfangreichen Kommentare zu Hinweis 1 stehen am Ende von diesem Absatz 17 hinter Hinweis 9 und vor Absatz 18. Diese eigenen Kommentare jedoch bitte erst lesen, nachdem die anderen Hinweise 2 bis 9 angeschaut wurden. (1)

 

Hinweis 2: Fotos (incl. nackte Sklavin)

Gemäß Hinweis 1 werden die freien und versklavten Frauen bekleidungsmäßig gleichgestellt. Dies bedeutet, dass die unbedeckten freien Frauen ungefähr genauso „bekleidet“ waren, wie die unbedeckten versklavten Frauen. Wie unbedeckte versklavte Frauen auch noch im Früh-Islam (ca. 700 n.Chr.) und somit erst recht im Vor-Islam (vor ca. 610 n.Chr.) aussahen, ist auf folgender Eigen-Webseite zu sehen:

 

Sklavin in Karawane (0,8 MB)

 

Diese Webseite enthält nicht nur die Sklavin, sondern noch vier weitere Fotos. (2)

 

Hinweis 3a: Wanderten nackt herum

Fremd-Webseite Frauen-Rechte →→ (2,4 MB), Zitat daraus: _ ↑↑

 

>> DER HIJAB

In modernen muslimischen Kreisen hören wir auch ständig die Behauptungen, dass die Körperbedeckung (Hijab oder Khimar), die Befreiung von sexueller Aufmerksamkeit darstellen soll, dass es eine “feministische Entscheidung” ist, die “eine Frau würdigt”, weil Frauen vor dem Islam “nackt herumgewandert” und mit ihren “Reizen gespielt” haben sollen. Das ist so nicht ganz richtig. Klassendenken existierte mit Sicherheit (auch) in der vorislamisch-arabischen Gesellschaft. Die oberen Klassen, die sogenannten “freien Frauen”, bedeckten ihre Körper, sogar Gesichter, weil ihre “Sexualität und Fortpflanzungsfähigkeit einem einzigen Menschen gehörten”, dies setzte sich später im Islam fort. Frauen, die der unteren Schicht angehörten und die weiblichen Sklaven, bedeckten sich nicht. Tatsächlich durften Sklavinnen sogar ihre Körper nicht bedecken und wurden bestraft, wenn sie versuchten, sich wie freie Frauen zu benehmen - dies setzte sich auch im Islam fort: … << _ ↑↑

 

Eigene Kommentare: Was mit „nicht bedeckt = unbedeckt“ gemeint ist, wird über die Sklavinnen eindeutig definiert: Die nicht bedeckten (unbedeckten) Sklavinnen durften (sogar) ihre Körper nicht bedecken. Bei einer Sklavin bedeutet „unbedeckt“ somit, dass ihr ganzer Körper unbedeckt ist. Da das Wort „unbedeckt“ gleichzeitig für Unterschicht-Frauen und Sklavinnen verwendet wird, bedeutet dies, dass sich auch bei den Unterschicht-Frauen das Wort „unbedeckt“ auf den ganzen Körper bezog. Da die Unterschicht-Frauen und Sklavinnen mindestens 90% der Bevölkerung ausmachten, gingen in vorislamischer Zeit fast alle Frauen ganz unbedeckt in die Öffentlichkeit … von einer Minimal-Bedeckung des Genital-Bereiches einmal abgesehen. Fazit: Unbedeckt bezog sich in vorislamischer Zeit auf den ganzen Körper und nicht nur auf den Kopf oder die Haus-Kleidung.

 

Eine Brust unbedeckt: Wird obiger Link „Frauen-Rechte“ geöffnet, ist zunächst das Foto einer in Stein gehauenen Personen-Gruppe zu sehen, die sicherlich zur Oberschicht gehört. Diese Stein-Platte sieht so aus, als wäre sie aus vorislamischer Zeit. Die linke Person könnte eine Frau sein, deren Oberkörper links und rechts unterschiedlich aussieht.  Das runde Ding auf der linken Seite des Frauen-Ober-Körpers könnte eine unbedeckte Brust sein. Vergleiche hierzu unter Hinweis 2 das fünfte Foto, das eine Frau mit einer unbedeckten Brust zeigt. (3) _ ↑↑

 

Hinweis 3b: Durften sich nicht verhüllen

Fremd-Webseite Hannibalnur →→ (1,6 MB), Zitat daraus:

 

Zum zweiten Vers (33:59): Dieser Vers richtet sich an die Frauen des Propheten (saw), aber auch die muslimischen Frauen zu der Zeit. Sie sollten von den Sklavinnen unterschieden werden, die keine Verhüllung tragen durften.

 

Eigen-Kommentar: Da das Wort „Verhüllung“ auf keinen speziellen Körper-Teil bezogen wurde, kann davon ausgegangen werden, dass der gesamte Sklavinnen-Körper gemeint ist. Keine Verhüllung bedeutet: Ohne Kleidung = nackt. Im Übrigen gilt Vers 59 auch für die Töchter des Propheten ab einem Alter, ab dem sie Anweisungen verstehen können, also ab ungefähr drei Jahren, was gerne unterschlagen wird. (4)

 

Hinweis 4a: Stellten Busen zur Schau _ ↑↑

Fremd-Webseite ALRAHMAN →→ _ Zitat daraus:

 

>> Es wird gesagt, dass es zur Zeit des Propheten Frauen gab, die halbnackt herumliefen, mit Brüsten, die großzügig zur Schau gestellt wurden. Es wird gemeint, dass vor der Vorherrschaft des Islam, das Ritual der Pilgerfahrt zur Kaaba von Frauen in einem nackten Zustand verrichtet wurde (Kurtubi, al Dschami-il Ahkamil Kuran 7/189). Wir können vom oben erwähnten Vers 59 ableiten, dass es zur prä-islamischen Zeit gebräuchlich war, dass die Frauen ihre Zierden (ziynets) zur Schau stellten. << (5)

 

Hinweis 4b: Da waren ihre Brüste sichtbar.

Fremd-Webseite BPB Konfliktstoff Kopftuch, Ralf Ghadban →→ _ Zitat daraus:

 

>> Den Anlass der Offenbarung bildet ein Treffen bei Asma, einer Tochter von Murtad, auf dem die Frauen in ihren traditionellen Kleidern ohne zusätzliche Bedeckung erschienen sind. Da waren ihre Brüste und der Schmuck an ihren Füßen sichtbar. Das soll Asma angeekelt haben, sie sagte: "Wie hässlich ist das!", und darauf wurde der Vers (24:31) herabgesandt. << (6)

 

Hinweis 4c: Es waren Heiden _ ↑↑

Die Busen-Bedeckung ist ein wesentliches Element des Judentums und Christentums. Von Heiden ist nichts Vergleichbares bekannt. Die Heiden-Gebiete in und um Mekka / Medina lagen so weit abseits der Christen-Gebiete, dass es keinen christlichen Einfluss gab. Außerdem waren die Heiden-Gebiete durch die Wüste Tebuk von den Christen-Gebieten getrennt. Heiden hatten keinen Gott, der ihnen über einen Mittelsmann (Propheten) angeblich zuteilwerden ließ, was sie zu tun und zu lassen haben. (7)

 

Hinweis 5a: Ließen Brüste unbedeckt

Eigen-Webseite: TV-Moderator (0,7 MB)

Leider hat der „arrogante“ TV-Moderator keine direkte Quelle genannt, sondern sich „nur“ auf das nackte Umkreisen der Kaaba berufen, als er die Vermutung äußerte, dass bevor der Vers 31 von Sûrah An-Nûr offenbart wurde, Frauen ihre Brüste unbedeckt und sogar nackt ließen (auch wenn sie den Privat-Bereich verließen). (8)

 

Hinweis 5b: Nackt um die Kaaba

Dieser Sachverhalt ist mit drei Zitaten vergleichsweise sicher belegt und auch, dass erst der Prophet diese Sitte verbot. Siehe hierzu auch denselben Link wie unter Hinweis 5a. Zur Zeit des Propheten war das Christentum, das Bekleidung vorschreibt, noch nicht bis Mekka und Medina vorgedrungen. Die Bewohner von Mekka und Medina kannten somit noch nicht das christliche Verbot der Nacktheit in der Öffentlichkeit. Die Medianer und Mekkaner waren noch Heiden und der Sitz ihrer Götter-Schar war die Kaaba. (9) _ ↑↑

 

Hinweis 6a: Gewand ausleihen

Fremd-Webseite Kleider-Ordnung Teil 1 →→ (0,63 MB), Zitat daraus (seht vor Absatz 8):

 

<< Ich fragte: ‚O Gesandter Allahs, was ist, wenn eine von uns keinen Jilbab hat?' Er sagte: „Dann soll ihre Schwester ihr einen Jilbab leihen.“ >>

 

Eigener Kommentar: Dies ist ein Hinweis darauf, dass keineswegs alle Frauen ein Gewand hatten. Es kann wohl davon ausgegangen werden, dass Frauen, die kein Gewand hatten, ohne Gewand, also unbedeckt oder nur hinten bedeckt draußen unterwegs waren. (10)

 

Hinweis 6b: Antike Bilder mit barbusigen Frauen

Vereinzelt finden sich Abbildungen aus der Antike, in der sogar bedeutende Frauen mit weitgehend freiem Busen zu sehen sind (z.B. aus Indien). Wenn also sogar Frauen der Oberschicht ihren Busen frei trugen, dann ist es naheliegend, dass dies erst recht auch die einfachen Frauen taten. Beispiel: Foto 8: Frauen-Rechte, Teil 2 (1,0 MB). _ ↑↑ _ (11)

 

Hinweis 7a: Vers 33:59 für nackte Frauen

Vers 33:59 wird fast immer stark verfälscht übersetzt widergegeben. Der richtig übersetzte Vers 33:59 liefert jedoch einen Beweis für die vorislamische Frauen-Nacktheit. quran.com/33/59 →→:

… to bring down over themselves [part] of their outer garments … =

… zu ziehen herunter über sich von ihren Gewändern (nehmend) … =

… (sie sollen) anziehen von ihren (traditionellen) Gewändern … =

anziehen von den (traditionellen) Gewändern, die sie besitzen … =

zieht an von den (traditionellen) Gewändern, die ihr besitzt, …

Vers 33:59 forderte die Frauen auf, ihre traditionellen Gewänder anzuziehen. Eine solche Forderung ist bzw. war nur für Frauen sinnvoll, die kein Gewand trugen, also nackt waren. Die nackten Frauen verstanden diese Forderung auch, denn sie kamen zu dem Treffen bei Asma in ihren traditionellen Kleidern (= Gewändern) und nicht nackt. Siehe hierzu den Treffen-Hadith (0,2 MB). (12)  _ ↑↑

 

Hinweis 7b: Mündliche Bestätigungen

Ende März und Anfang April 2019 fragte ich jeweils eine Hidschab-Trägerin, ob ihr bekannt war, dass die meisten arabischen Frauen in vorislamischer Zeit nackt auf die Straße gingen. Zu meiner großen Überraschung gaben diese beiden Frauen mir gegenüber zu, dass ihnen die vorislamische Frauen-Nacktheit bekannt war. (13)

 

Hinweis 8a: Tücher über Busen ziehen

… gemäß Sure 24, Vers 31. Wird dieser Vers-Teil wortwörtlich gesehen, was ja zunächst einmal am naheliegendsten ist, so lässt sich aus dieser Forderung ganz klar ableiten, dass es damals viele Frauen gab, die mit unbedecktem Busen in die Öffentlichkeit traten. Der Prophet wollte nur deshalb, dass die Frauen in seiner Heimat den Busen (auch) bedecken, weil er dies aus den Christen-Gebieten so kennen lernte.

In Sure 24, Vers 31 wird gefordert, dass die Frauen ihre Zierde, also ihren Busen, nicht (öffentlich) zur Schau stellen sollen. Daraus ist unmittelbar erkennbar, dass die damaligen Frauen ihre Zierde, also ihren Busen, (öffentlich) zur Schau stellten. (14) _ ↑↑

 

Hinweis 8b: Tücher ablegen

… gemäß Sure 24, Vers 60. Tücher ablegen bedeutet für normal denkende Menschen, dass dann der Mensch nackt ist. Genauso hat es der Prophet auch gemeint. Die älteren Frauen wären nackt gewesen, wenn sie ihre Tücher abgelegt hätten. Allerdings hat der Prophet das Ablegen der Tücher eingeschränkt, denn die Zierde, also der Busen, sollten bedeckt bleiben. Entscheidend ist, dass der Prophet erst einmal verkündete, dass die älteren Frauen ihre Tücher ablegen dürfen. Jemand kann nur dann auf die Idee kommen, so etwas zu verkünden, wenn ihm bekannt war, dass noch vor kurzer Zeit die meisten Frauen weitgehend nackt in die Öffentlichkeit gingen. Dies bedeutet, dass der Vers 60 auch als ein Indiz für die vorislamische Frauen-Nacktheit herangezogen werden kann. (15) _ ↑↑

 

Hinweis 9: … war die Brust unbedeckt

Zitat aus dem in Google Books gefunden Buch „Religion in der verrechtlichten Gesellschaft: Rechtskonflikte und öffentliche Kontroversen um Religion als Grenzarbeiten am religiösen Feld, von Astrid Reuter, aus 2014“. Auf der Seite 154 steht die Fußnote [17]:

 

>> Der in Sure 24 verwendete Begriff "himar" bezeichnet nach dem Koran-Kommentar von Muhammad Asad (alias Leopold Weiss; 1900 -1992) eine Kopf-Bedeckung, die von arabischen Frauen bereits in vorislamischer Zeit als lose über den Nacken fallendes 'modisches' Accessoire getragen wurde; da nach den Gebräuchen der Zeit das Gewand (unverheirateter) Frauen nach vorn hin weit geöffnet war, war die Brust unbedeckt. << _ ↑↑

 

Eigene Kommentare: Die Fußnote [17] wurde nur deshalb zitiert, weil darin direkt unbedeckte Busen erwähnt werden. Natürlich eignet sich der Begriff „unbedeckt“ gut als Streit-Punkt, weil nur pauschal „unbedeckt“ angegeben wurde und nicht differenziert, wie zum Beispiel „vollkommen unb.“ oder „minimal unb.“. So wird es Menschen geben, die unter „unbedeckt“ vollkommen freie Busen verstehen, einschließlich frei sichtbarer Brust-Warzen und Andere verstehen darunter, dass nur ein ganz klein wenig vom Busen zu erahnen ist. In letzterem Falle wäre also nur so viel vom Busen zu sehen, wie dies bei heutigen kleinen Blusen-, Gewand- oder Kleid-Ausschnitten üblich ist, nicht jedoch so viel, wie zum Beispiel bei einem Dirndl.

 

Ansonsten gibt es einiges zu beanstanden:

Der Himār ist hauptsächlich etwas Bedeckendes oder Verhüllendes und nicht hauptsächlich eine Kopf-Bedeckung. Näheres zum umfangreichen Thema des Himār siehe auf der Webseite „Übersetzungs-Varianten von Sure 24, Vers 31“, Absatz 21 (0,7 MB). _ ↑↑

 

In der Fußnote [17] wird „Gewand“ erwähnt. Hier liegen alle falsch, die davon ausgehen, dass in vorislamischer Zeit normalerweise Gewänder getragen wurden. Gewänder wurden nur zu festlichen Anlässen getragen. Die Frauen hatten IM ALLTAG kein Gewand an. Manche Frauen bedeckten jedoch wegen der Sonne und Insekten ihre Rückseite von Kopf bis Fuß mit einem langen schmalen Tuch. Die Frauen waren also hinten bedeckt und vorne frei. Es gab aber auch Frauen, die komplett unbedeckt waren, bis auf eine Minimal-Bedeckung des Scham-Bereiches.

 

Hinten bedeckt und vorne frei hatte durchaus einige Vorteile:

- Die hauptsächlich von der Sonne beschienen Körper-Rückseite wurde geschützt.

- Die hauptsächlich von hinten angreifenden Insekten wurden abgehalten.

- Die Körperwärme konnte über die freie Vorderseite optimal abgegeben werden.

- Der Baby-Bauch konnte sich frei entfalten. _ ↑↑

- Die Frauen konnten ihre Kinder leicht stillen, ohne erst etwas von den Busen zu entfernen.

 

In der Fußnote [17] steht auch noch Folgendes:

„Sure 24:31 weist die Frauen nun an, auch die Brust mit dem Himār zu bedecken.“

Hierzu folgender Kommentar: Das Wörtchen „auch“ steht nicht in Vers 31.

Die Bekleidungs-Forderung von Vers 31 lautet (Humur ist die Mehrzahl von Himār):

„… und lasse sie ziehen ihre Humur (= länglichen Stoff-Stücke) über ihre Busen …“

und sie lautet NICHT:

„… und lasse sie ziehen ihre Humur (= länglichen Stoff-Stücke) AUCH (noch) über ihre Busen …“

 

Siehe auch: Geltungs-Bereich von Vers 31 (0,7 MB) _ ↑↑

 

Vor Mohammed und zu seinen Lebzeiten gab es kein Gebot, den Himār (= das längliche Stoff-Stück) in jedem Fall immer auch auf dem Kopf zu tragen. Das haben sich erst lange nach Mohammeds Tod Andere einfallen lassen. Letztendlich wurde das Wörtchen „auch“ einfach dazu erfunden, wie so Vieles dazu erfunden wurde, um eine angebliche Kopf-Haar-Bedeckungs-Pflicht mit dem Koran zu rechtfertigen. (16)

 

Eigene Kommentare zu Hinweis 1:

Zitat-Wiederholung mit MARKIERTEN Wörtern, die kommentiert werden:

>> akhr ad-Din ar-Razi (gest. 606 nach der HIJRA): "In der Zeit der Jahiliyya (vorislamische Zeit) sind die freien und versklavten Frauen UNBEDECKT in die Öffentlichkeit gegangen, und dadurch wurden sie mit der Absicht, UNZUCHT zu begehen, VERFOLGT, weshalb VORWÜRFE gegen sie erhoben wurden. Und aus diesem Grund hat ALLAH den FREIEN FRAUEN den JILBAB als PFLICHT auferlegt." <<

 

Von diesem Zitat gibt es auch eine sehr veränderte Variante. Siehe: 2 x unbedeckt (0,5 MB).

 

Das Zitat von ar-Razi gehört thematisch zu Sure 33, Vers 59 (Gewänder überziehen). Es enthält eine wichtige Ergänzung zu Vers 59, denn es liefert die Haupt-Begründung dafür, warum der Vers 59 verkündet wurde. Diese Haupt-Begründung lautet gemäß Zitat: „In der Zeit der Jahiliyya (vorislamische Zeit) sind die freien und versklavten Frauen UNBEDECKT in die Öffentlichkeit gegangen, …“ _ ↑↑

 

Kommentare zu den MARKIERTEN Wörtern:

HIJRA: Auswanderung des Propheten Mohammed aus Mekka und Beginn der islamischen Zeitrechnung. Null nach Hijra = 622 nach Christus. Wenn jemand 606 nach Hijra verstarb, bedeutet dies, dass dies 606 + 622 = 1228 nach Christi war.

 

UNBEDECKT: Natürlich eignet sich der Begriff „unbedeckt“ gut als Streit-Punkt, weil nur pauschal „unbedeckt“ angegeben wurde und nicht differenziert, wie zum Beispiel „vollkommen unb.“ oder „minimal unb.“. So wird es Menschen geben, die unter „unbedeckt“ vollkommen nackt verstehen und andere verstehen darunter, dass nur das Gesicht oder sogar nur ein Auge unbedeckt war.

 

Wird der kommentierte Hinweis 1 jedoch genau gelesen, so gibt es überhaupt keinen Spielraum dafür, was unter „unbedeckt“ zu verstehen ist, denn unbedeckt = ohne Gewand. Erläuterung, warum sich dies aus dem Zitat ergibt: Im ersten Satz werden unbedeckte Frauen erwähnt. Im letzten Satz erlegt „Allah“ (eigentlich der Prophet) den freien Frauen den Jilbab = das Gewand als Pflicht auf. Eine solche Auferlegung ist jedoch nur sinnvoll, wenn zuvor keine Gewänder getragen wurden und die Busen frei waren. _ ↑↑

 

Es ist nur schwer vorstellbar, dass die Frauen wirklich vollkommen unbedeckt, also gänzlich nackt in die Öffentlichkeit traten. Wahrscheinlich gab es doch eine Minimal-Bedeckung im Genital-Bereich und auch das Kopf-Haar war mit einem wechselnden Prozentsatz lose mit einem Tuch bedeckt, das bis über den Nacken fiel und durchaus auch noch die Schultern mitbedecken konnte (wegen der Sonne). Unbedeckt sollte jedoch in jedem Fall aber der Busen gewesen sein, so dass der Hinweis 1 als triftiges Indiz für freie Busen angesehen werden kann.

 

Dass Menschen in der Region Mekka und Medina durchaus nur wenig bedeckt oder sogar gänzlich unbedeckt gut zurechtkamen, liegt am schattenspendenden Bewuchs in diesen beiden Regionen. Siehe hierzu auch das Thema Klima in Medina und Mekka

 

Diejenigen, die der Meinung sind, dass Jilbab ein Übergewand ist, verstehen unter unbedeckt natürlich etwas ganz anderes: Die Frauen gingen nur mit der Hauskleidung bedeckt auf die Straße und sie sollten nun ein Übergewand darüber ziehen. Der Prophet soll also den Vers 59 verkündet haben, weil er nicht wollte, dass Frauen nur mit Hauskleidung bedeckt in die Öffentlichkeit gingen. Wer so etwas allen Ernstes glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. _ ↑↑

 

Die endgültige und zweifelsfreie Definition für „unbedeckt“ ergibt sich über die Sklaven. Sowohl männlichen als auch weiblichen Sklaven war es strikt verboten, etwas anzuziehen. Sie waren nackt. Da das Wort unbedeckt im selben Satz sowohl für Sklavinnen als auch für freie Frauen verwendet wurde, waren auch die freien Frauen nackt.

 

UNZUCHT: Ob die Frauen Unzucht begehen wollten, darf angezweifelt werden. Die damals normalerweise noch barbusigen Frauen wollten keineswegs automatische auch Unzucht begehen. Es war eine ganz natürliche und normale Angelegenheit fast nackt oder sogar ganz nackt zu gehen, weil es ALLE so machten. Wenn alle immer nackt sind, signalisiert Nacktheit kein erhöhtes sexuelles Verlangen. Scham ist auch so etwas, das aus dem Judentum und Christentum in die Heiden-Gebiete eingeschleppt wurde.

 

VERFOLGT: Ob die Frauen verfolgt wurden und ethisch Vorwürfe gegen sie erhoben wurden, darf bezweifelt werden. Vielleicht wurden die Frauen besonders in Städten sexuell verfolgt im Sinne von sexuellen Belästigungen oder Übergriffen. Von früheren Natur-Völkern (z.B. Indios in Urwäldern), die in kleinen Gemeinschaften mit ungefähr 100 Personen lebten und weitgehend nackt waren, ist nicht bekannt, dass es dort besondere Probleme im sexuellen Bereich gab. Die sexuellen Probleme stiegen jedoch wahrscheinlich an, nachdem es zu Städte-Bildungen kam und dadurch viele Menschen auf engem Raum zusammenleben mussten und müssen. _ ↑↑

 

VORWÜRFE: Wer hat Vorwürfe gegen die Frauen erhoben? Die Frauen gingen seit Jahrhunderten oder vielleicht schon seit über tausend Jahren ohne Kleidung in die Öffentlichkeit und niemand erhob deshalb Vorwürfe gegen die Frauen. Warum gab es denn nun auf einmal ein Problem damit? Steckte Mohammed dahinter? Tatsächlich ist die ganze Begründung mit Unzucht, Verfolgung und Vorwürfen an den Haaren herbeigezogen. Mohammed wollte Gewänder für alle freien Frauen, weil er dies in seiner Jugend in den Christen-Gebieten des Mittelmeer-Raumes so sah. Siehe auch Absatz 19 Reisen Mohammeds

 

ALLAH: Warum hat Allah erst ungefähr 600 nach Christus einem Teil der Frauen ein Gewand als Pflicht auferlegt und nicht bereits von Anfang an, also zum Beispiel schon 3.000 Jahre früher? Hat Allah solange geschlafen? Einzig sinnvolle Antwort: Allah ist die wichtigste (konturlose) Phantasie-Figur Gläubiger. Die Natur steuerte sich in der bereits vergangenen Ewigkeit selbst, steuert sich auch momentan selbst und wird sich bis in alle Ewigkeit selbst steuern und zwar im Wesentlichen mit Hilfe der Natur-Gesetze, von denen damals fast nichts bekannt war. _ ↑↑

 

FREIEN FRAUEN: Warum hat Allah nur den freien Frauen ein Gewand als Pflicht auferlegt und nicht auch den Sklavinnen? Antwort: Siehe vorherigen Absatz. Warum ließ Allah das Sklavinnen- und Sklaven-Wesen überhaupt zu?

 

JILBAB = Gilbab = Dschilbab = (damals traditionelles) Gewand, das ursprünglich direkt auf der Haut getragen worden sein muss, denn es ist schlecht vorstellbar, dass zuvor häufig vollkommen nackte Frauen die beiden Bekleidungs-Stufen „Haus-Kleidung“ und „Über-Gewand“ auf einmal vollzogen. Heute ist der Gilbab / Jilbab ein Gewand, dass über der „normalen“ Haus-Kleidung getragen wird, sobald die Frau das Haus verlässt. Siehe auch Absatz 22: Bekleidungs-Stufen

Ein weiteres Indiz dafür, dass die Gewänder im Bereich des Oberkörpers zunächst direkt auf der Haut getragen wurden, ergibt sich aus der FALSCHEN Begründung für Vers 31, die da lautet: Die Tücher sollten deshalb über Kleider-Schlitze gezogen werden, weil ansonsten zu leicht über tiefe Schlitze Busen-Teile gesehen werden könnten. Dieses „Problem“ ist aber nur dann vorhanden, wenn die Frauen NICHTS unter ihren Gewändern trugen. _ ↑↑

 

PFLICHT: Den freien Frauen den Jilbab (das Gewand) als Pflicht aufzuerlegen bedeutet, dass die (meisten) Frauen bereits Gewänder hatten, die sie jedoch nur manchmal freiwillig trugen. Mit der Verkündung von Vers 59 sollen die Frauen ihre Gewänder nun immer zwangsweise tragen.

 

Auf der Webseite von Kalifat.com (Kleider-Ordnung) wird eine gemäßigte Übersetzungs-Variante von Sure 33, Vers 59 verwendet, die auszugsweise lautet: „… sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen …“. Es sind jedoch zwei Stellen zu beanstanden:

reichlich steht nicht im arabischen Koran-Text.

 

Übergewänder kann nicht sein, sondern höchsten Gewänder. Begründung: Es ging darum, dass die freien Frauen in der Öffentlichkeit ihre freien Oberkörper bedecken. Übergewänder hätten nur gefordert werden können, wenn die Busen der Frauen im Haus bereits bedeckt gewesen wären, was aber ursprünglich nicht der Fall war. Die Leute von Alrahman sind der Meinung, dass der arabische Begriff „Gilbab“, der oft mit „Übergewand“ übersetzt wird, einfach nur „Bedeckung“ bedeutet (... sich zu bedecken). _ ↑↑

 

Absatz 18: Kopftuch-Pflicht Bibel _ Absätze ↑

Bibel, übersetzt 1964 von Prof. Hamp/Stenzel/Kürzinger

Erster Brief an die Korinther, Teil 11

1 Ahmt mein Beispiel nach, wie auch ich Christi Nachahmer bin!

2 Ich lobe euch, dass ihr in allem meiner eingedenk seid und die Überlieferungen wahrt, wie ich sie euch übergeben habe.

3 Ich möchte aber, dass ihr wisst, dass das Haupt eines jeden Mannes Christus ist; Haupt der Frau ist der Mann, und Haupt Christi ist Gott.

4 Jeder Mann, der bedeckten Hauptes betet oder prophetisch redet, entehrt sein Haupt.

5 Jede Frau aber, die bei unverhülltem Haupte betet oder prophetisch redet, entehrt ihr Haupt; denn sie ist ein und dasselbe wie eine Geschorene.

6 Denn wenn eine Frau sich nicht verhüllt, möge sie auch die Haare sich abschneiden lassen. Ist es aber schimpflich für eine Frau, sich die Haare abschneiden oder sich scheren zu lassen, so verhülle sie sich [ihr Haupt]. _ ↑↑

7 Der Mann nämlich darf sein Haupt nicht verhüllen, weil es Gottes Bild und Abglanz ist; die Frau aber ist des Mannes Abglanz.

8 Denn der Mann ist nicht aus der Frau, sondern die Frau ist aus dem Mann.

9 Es ist ja der Mann auch nicht der Frau wegen geschaffen, sondern die Frau des Mannes wegen.

10 Darum soll die Frau ein Zeichen der Hoheit auf dem Haupte tragen, der Engel wegen.

11 Im Übrigen gilt im Herrn weder Frau anders als Mann noch Mann anders als Frau.

12 Denn wie die Frau aus dem Mann, so ist auch der Mann durch die Frau, alles aber aus Gott.

13 Urteilt bei euch selbst: Ist es schicklich, dass eine Frau unverhüllt zu Gott betet?

14 Lehrt euch nicht schon die Natur, dass es dem Mann, wenn er langes Haar trägt, nicht zur Ehre gereicht?

15 Trägt aber die Frau langes Haar, gereicht es ihr zu Ehre. Denn das Haar ist ihr zur Ehre als Schleier gegeben.

16 Wenn jedoch jemand glaubt, widersprechen zu müssen - wir haben eine derartige Sitte nicht, und auch nicht die Gemeinden Gottes. _ ↑↑

 

Aus dem fett markierten Satz 5 geht recht deutlich hervor, dass eine christliche Frau beim Gebet ihr Haupt verhüllen soll, wenn auch nur indirekt (entehrt ihr Haupt). Aus dem fett markierten Satz 10 lässt sich zusammen mit Satz 9 ableiten, dass die christliche Frau generell ein Kopftuch tragen soll (Zeichen der Hoheit auf dem Haupte). Aber auch der fett markierten Satz 5 alleine lässt sich für eine permanente Kopftuch-Pflicht verwenden, indem angeraten wird, dass jede Frau, solange sie das Haus verlässt, ständig beten sollte, damit ihr nichts passiert. Dauer-Gebet = Dauer-Kopf-Bedeckungs-Pflicht.

 

Auf einer Webseite von Auserwählte Christen werden die Sätze 1-16 wie folgt interpretiert: „Es steht in 1. Korinther 11, Vers 1-16 geschrieben, die Frau soll Kopftuch tragen, um zu zeigen, dass sie dem Mann Untertan ist und um der Engel willen.“

 

In der Bibel wird das Haar und Haupt der Frau direkt angesprochen, im Koran jedoch nicht.

Wenn eine Frau den Hidschab religiös begründen will, so sollte sie sich besser auf die Bibel berufen, anstatt auf den Koran. Im Koran gibt es keine spezielle Verhüllungs-Forderung für Betende und zwar unabhängig davon, ob außerhalb oder innerhalb einer Moschee gebetet wird.

 

Letztendlich liegt eine verkehrte Welt vor: Christliche Frauen, die vergleichsweise deutlich zur Haupt-Bedeckung aufgefordert werden, tragen in der Regel kein Kopftuch mehr, während muslimische Frauen Hidschab tragen, obwohl der Koran nur die Bedeckung der freien Busen fordert und das Haupt der Frau überhaupt nicht erwähnt. _ ↑↑

 

Absatz 19: Reisen Mohammeds _ Absätze ↑

Nachdem der ursprüngliche Heide und spätere selbsternannte Prophet Mohammed schon als Kind Voll-Weise wurde, nahm ihn sein Onkel in seiner Jugendzeit auf Handels-Karawanen mit. Diese führten ihn auch in Christen-Gebiete, die ungefähr 1.000 km nordwestlich von seiner heidnischen Heimat Mekka lagen. Zwischen den Christen-Gebieten im Mittelmeer-Raum und den Städten Mekka / Medina liegt ein ungefähr 500 km breiter Wüsten-Streifen. Dieser hat den Namen Tebuk-Wüste. Sie stellt eine natürliche Barriere zwischen den Christen-Gebieten und Mohammeds Heimat dar und musste von den Handels-Karawanen überwunden werden musste.

 

In den christlich geprägten Gebieten fiel Mohammed sicherlich bald auf, dass es dort KEINE Frauen mit frei sichtbaren Busen gab, wie er es aus seiner Heimat kannte. Er sah viele Frauen, die von den Schultern bis zu den Fuß-Fesseln mit einem Gewand bedeckt waren, während die Frauen in seiner Heimat keine Gewänder trugen, sondern bestenfalls nur im Hüft-Bereich ein wenig bedeckt waren. Anscheinend gefielen ihm Frauen, die mit einem Gewand eingehüllte waren, so gut, dass er diese Kleider-Ordnung auch in seiner Heimat etablieren wollte, was ihm später dann auch gelang. _ ↑↑

 

Das Wirken des späteren Propheten wurde maßgeblich geprägt durch seine Eindrücke, die er aus den Christen-Gebieten mitnahm und dem, was er als Jugendlicher über das Judentum und Christentum erfuhr. In den Christen-Gebieten wurde Mohammed auch mit der himmlischen Phantasie-Welt und dem Propheten-Wesen konfrontiert. Die himmlische Phantasie-Welt, bestehend aus Gott, Paradies, Engeln, Gebeten und Propheten gefielen Mohammed sicherlich sehr gut, weil er diese unverändert übernahm.

 

Insbesondere fand er Gefallen am Propheten-Wesen, wobei Propheten nichts weiter sind, wie selbsternannte Gottes-Kontakt-Personen oder Mittels-Männer zwischen Gott und Normalos. Später arbeitet er dann selbst mit dem Mittel eines selbsternannten Propheten. Hätte Mekka/Medina zu Lebzeiten Mohammeds bereits unter christlichem Einfluss gestanden, wäre der Islam wahrscheinlich nicht entstanden, weil dann Mohammed von Anfang an christlich erzogen worden wäre. _ ↑↑

 

Absatz 20: Frauen-Sicherheit _ Absätze ↑

Die Sicherheit für Frauen (vor Männern) hängt hauptsächlich von der Kleidungs-Wahl, vom Aufenthalts-Ort und von der Tages-Zeit ab.

Wie sich Aufenthalts-Ort und Tages-Zeit auf die Sicherheit für Frauen auswirken ist hinlänglich bekannt und wird darum nicht noch einmal wiederholt. Nur ein Hinweis dazu: Fälle von sexuellen Übergriffen an gemischten FFK-Stränden oder in gemischten öffentlichen Saunen waren nie ein Problem oder Thema.

 

Bei der Frauen-Bekleidung kommt es nicht nur darauf an, wie gut sie Frauen steht, sondern auch darauf, wie gut die Kleidung Frauen schützt. So ist es für angepasst gekleidete Frauen tendenziell sicherer, wie für auffallend abweichend bekleidete Frauen. Ein Beispiel dazu:

 

Für eine Frau mit westlicher Bekleidung (z.B. Jeans) ist es sicherer, einen Hidschab zu tragen, wenn sie in ein Land reist, in dem alle einheimischen Frauen Hidschab tragen (obwohl sie das gemäß Koran überhaupt nicht müssten), auch wenn die Frau mit westlicher Bekleidung normalerweise nie Hidschab trägt. _ ↑↑

 

Umgekehrt ist es für Frauen, die aus Hidschab- oder Nikab-Gebieten kommen, sicherer, in westliche Kleidung zu schlüpfen, wenn sie Länder besuchen oder in Ländern leben wollen, in denen Hidschab oder Nikab unüblich sind. Der Koran steht dem nicht entgegen.

 

Dem Propheten ging es hauptsächlich um die Sicherheit von Frauen und NICHT um Prinzipien-Reiterei, wie es ungefähr ab 200 nach Mahamed der Fall geworden ist.

 

Insbesondere für Frauen (aber nicht nur für diese) ist es am sichersten, wenn sie sich angepasst kleiden, denn angepasste Kleidung ist eine gute Tarnung.

Zur Integration gehört auch die Anpassung der Kleidung. Der Koran steht dem nicht im Wege.

 

Dieser Absatz stellt weder eine offene noch eine versteckte Aufforderung dar, Hidschab-Trägerinnen tätlich anzugreifen, indem ihnen zum Beispiel der Hidschab heruntergerissen wird, denn sie wurden irregeleitet und das bereits seit ungefähr 1.300 Jahren. Erlaubt sein muss hingegen, sie darüber zu informieren, dass der Koran keine Kopf-Bedeckungen fordert, sondern nur eine Busen-Bedeckung. _ ↑↑

 

Absatz 21: Ziel-Gruppen für Vers 59 + 31 _ Absätze ↑

Ziel-Gruppe 1: Frauen mit nacktem Oberkörper (ohne Gewänder)

Ziel-Gruppe 2: Frauen mit (damaligen traditionellen) Gewändern

A1) Die Bekleidungs-Forderung in Sure 33, Vers 59 „… zu ziehen über sich von ihren Gewändern …“ ist leider nicht ganz eindeutig und eignet sich genau darum hervorragend für missbräuchliche Abwandlungen. Allerdings wird die Bekleidungs-Forderung „… zu ziehen über sich von ihren Gewändern …“ relativ klar und eindeutig, wenn zutreffend davon ausgegangen wird, dass sie sich an die vielen Frauen richtete, die zur Zeit der Medina-Suren-Verkündungen noch mit freiem Oberkörper auf den Straßen unterwegs waren (Ziel-Gruppe 1). Eine geringe Veränderung der Bekleidungs-Forderung wäre wünschenswert, ist jedoch nicht unbedingt erforderlich.

A2) Ziel-Gruppe 2: Die Bekleidungs-Forderung „… zu ziehen über sich von ihren Gewändern …“ erscheint hingegen überflüssig und unsinnig, wenn irrtümlich davon ausgegangen wird, dass sie sich an Frauen richtet, die bereits ein (traditionelles) Gewand tragen. Um der Bekleidungs-Forderung für den Fall bereits getragener Gewänder wieder einen Sinn zu geben, muss sie abgewandelt werden, was denn auch in mehreren Varianten geschah. _ ↑↑

 

B1) Die Bekleidungs-Forderung in Sure 24, Vers 59 „… Tücher über Busen ziehen …“ ist wirklich vollkommen eindeutig. Wird zutreffend davon ausgegangen, dass sie sich an die vielen Frauen richtete, die zur Zeit der Medina-Suren-Verkündungen noch mit freiem Oberkörper auf den Straßen unterwegs waren, so macht sie auch Sinn (Ziel-Gruppe 1). Eine Veränderung der Bekleidungs-Forderung ist auf keinen Fall erforderlich.

B2) Ziel-Gruppe 2: Die Bekleidungs-Forderung „… Tücher über Busen ziehen …“ erscheint hingegen überflüssig und unsinnig, wenn irrtümlich davon ausgegangen wird, dass sie sich an Frauen richtet, die bereits ein (traditionelles) Gewand tragen. Um der Bekleidungs-Forderung für den Fall bereits getragener Gewänder wieder einen Sinn zu geben, muss sie abgewandelt werden, was denn auch in mehreren Varianten geschah.

 

Unklar ist, ob die Heiden-Zeit mit den freien Busen tatsächlich in Vergessenheit geriet oder perfekt verdrängt wurde. Unklar ist weiterhin, ob es in den Archiven von Mekka und Medina vielleicht doch direkte Bild- oder Schrift-Beweise dafür gibt, dass in vorislamischer Zeit freie Busen in der Öffentlichkeit durchaus üblich waren. _ ↑↑

 

Absatz 22: Bekleidungs-Stufen _ Absätze ↑

Die Bekleidungs-Stufen gehen von der vorislamischen (= heidnischen) Zeit bis heute.

 

____PRIVAT | ÖFFENTLICH

――――――――――|――――――――――

ganz unbedeckt | ganz unbedeckt

__ ganz unbedeckt | nur hinten bedeckt

busenfrei | busenfrei

_______busenfrei | bedeckte Busen__

 wenig Haus-Kleidung | Gewand auf Haut___

_mehr Haus-Kleidung | Haus-Kleid + Gewand

 ______Haus-Kleidung | Gewand mit Hidschab

 ____Haus-Kleidung | Voll-Verschleierung

 _____Haus-Kleidung | 2 x Voll-Verschleierg.

 

Die ersten beiden Zeilen der obigen zweispaltigen Tabelle gehören zur vorislamischen Zeit. Sowohl die Variante „ganz unbedeckt | ganz unbedeckt“ als auch die Variante „ganz unbedeckt | nur hinten bedeckt“ kamen gleichberechtigt vor.

Zu „Ganz unbedeckt“: Es gab lediglich eine kleine Bedeckung im Intim-Bereich.

Zu „Nur hinten bedeckt“: Wie so eine hintere Bedeckung auch schon in vorislamischer Zeit ausgesehen haben könnte, ist auf folgendem Foto zu sehen (rechte stehende Frau): _ ↑↑

Frau hinten bedeckt→→

Allerdings trugen die Frauen in vorislamischer Zeit auch unterhalb des Bauch-Nabels nichts, sondern waren VORNE von oben bis unten unbedeckt, bis auf den Scham-Bereich. Vielleicht trugen sie noch Sandalen wegen des manchmal glühenden Erd- oder Sand-Bodens.

 

Die letzten drei Bekleidungs-Stufen bzw. Zeilen entstanden erst deutlich nach Mohammeds Leben und Wirken.

 

Begriffs-Vielfalt: Barbusig = busenfrei = freibusig* = oben ohne = topless = blanke / bloße / entblößte / freie / freigelegte / nackte / unbedeckte Busen = Frauen mit bloßem / freiem / nacktem / unbedecktem / textilfreiem Oberkörper. Busen = Oberweite = Zierde (gemäß Koran).

 

* freibusig ist kein offizielles Wort, wird aber dennoch verwendet, weil genauso anschaulich wie die anderen Begriffe. _ ↑↑

 

Der Koran fordert keine Kopf-Bedeckung, sondern eine Busen-Bedeckung.

 

Das Scham-Gefühl ist dem Menschen genauso wenig angeboren wie seinen nächsten Verwandten, den Affen. Das Scham-Gefühl entsteht zu 100% durch die Erziehung und den gesellschaftlichen Einfluss.

Sind normalerweise auch alle Frauen mit freiem Oberkörper in der Öffentlichkeit unterwegs, empfinden auch sie dabei kein Scham-Gefühl. Das Scham-Gefühl bei Frauen entsteht erst, wenn der Ober-Körper normalerweise bedeckt ist und die Bedeckung entfernt werden soll.

 

Das Ganze geht auch eine Stufe höher: Sind normalerweise alle Frauen mit unbedeckten Kopf-Haaren in der Öffentlichkeit unterwegs, empfinden sie dabei kein Scham-Gefühl. Das Scham-Gefühl entsteht bei einigen Frauen erst, wenn die Kopf-Haare normalerweise bedeckt sind und die Bedeckung entfernt werden soll. Dies gilt ganz besonders, wenn fälschlich behauptet wird, dass die Frauen-Haar-Bedeckung Allahs Wille sei. _ ↑↑

 

Das Ganze geht noch eine weitere Stufe höher: Sind normalerweise alle Frauen mit unbedeckten Gesichtern in der Öffentlichkeit unterwegs, empfinden sie dabei kein Scham-Gefühl. Das Scham-Gefühl entsteht bei manchen Frauen erst, wenn die Gesichter normalerweise bedeckt sind und die Bedeckung entfernt werden soll.

 

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Diese Webseite hat 0,6 MB, füllt 29 DIN-A4-Seiten und enthält ungefähr 16.860 Wörter mit 96.160 Zeichen. Seiten-Name: Frauen-Verhüllung im Koran

 

Betreiber der Webseite _ www.parkfach.de _ ist Reiner Zabel.

 

Kontakt-Möglichkeiten

Möglichkeit 1: Es kann mir eine E-Mail geschrieben werden unter parkfach@freenet.de

 

Möglichkeit 2: Ein Kommentar kann veröffentlicht werden unter parkfach.wordpress →→ (1,4 MB)

 

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