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Letzte Änderung: 2016-07-23

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Vorschlag Geld

 

Inhaltsverzeichnis (Grob-Entwurf eines Verbesserungs-Vorschlages)

a) Einleitung

b) Tilgungs-Hilfe für Kredite unter Verwendung von Parkfach-Konten vom Typ I (keine Anleihen)

c) Einige Details zu Parkfach-Konten vom Typ I und zu Schöpf-Konten vom Typ I

d) Teil-Aufkäufe von Anleihen (festverzinste) unter Verwendung von Parkfach-Konten Typ II

e) Die Bösen und die Guten

 

a) Einleitung

Wir haben sicherlich ein sehr gutes und optimiertes Finanz-System, weil es wie die Natur symmetrisch und zweipolig aufgebaut ist (Ʃ Geld = Ʃ Schulden). Es hat aber einen kleinen Schönheits-Fehler: Das Finanz-System funktioniert nur so lange gut, wie Ʃ Geld und Ʃ Schulden rasant (exponentiell) wachsen. Inzwischen ist die Verschuldung so hoch, dass sich unser gutes Finanz-System quasi festgefressen hat, weil die Banken und Sparkassen (nicht ganz unbegründet) Angst vor der hohen Kredit-Verschuldung bekommen haben und deshalb nur ungerne die Verschuldung durch ihre Kredit-Vergabe weiter ansteigen lassen wollen. Einziger nachhaltiger Ausweg aus diesem systembedingten Dilemma ist ein deutlicher Schulden-Abbau und zwar in allen Bereichen. Eine Möglichkeit wäre eine sanfte Währungs-Reform, bei der alle Guthaben und Schulden beispielsweise halbiert würden. Eine andere Möglichkeit wäre der nachfolgend aufgeführte Weg, der allerdings erheblich aufwändiger wäre, wie eine sanfte Währungs-Reform.

 

b) Tilgungs-Hilfe für Kredite unter Verwendung von Parkfach-Konten vom Typ I (keine Anleihen)

Zunächst werden bei jedem Monats-Wechsel ALLE Schulden-Stände mit bank-geschöpftem Geld zum Beispiel um nur 1 Promille reduziert. ALLE Schulden-Stände sind die von privaten Haushalten, betrieblichen Haushalten und öffentlichen Haushalten (jeweils ohne Anleihen). Zu ALLEN Schulden-Ständen gehören auch Dispositions-Kredite und geduldete Überziehungen von Giro-Konten. 1 Promille von z.B. 30 Milliarden Euro sind immerhin noch 30 Millionen.

Schulden-Reduzierung mit bank-geschöpftem Geld bringt jedoch die Banken-Bilanzen aus dem Gleichgewicht, wenn nicht gleichzeitig die Guthaben im selben Umfang reduziert werden. Eine gleichzeitige Reduzierung der Guthaben wäre dann aber eine Währungs-Reform, die es zu vermeiden gilt.

 

Alternativ zur Guthaben-Reduzierung besteht die Möglichkeit der Guthaben-Umwandlung. Hierbei werden ALLE vorhandenen Guthaben, die in den Banken-Bilanzen erscheinen, TEILWEISE umgewandelt in Parkfach-Guthaben vom Typ I, die NICHT mehr in den Banken-Bilanzen erscheinen. Vorgeschlagen wird also eine „halbe Währungs-Reform“ = Teilweise Tilgung der Kredit-Schulden und gleichzeitig teilweise Guthaben-Herausnahme aus den Bilanzen.

Grenzfall-Betrachtung: Würden ALLE Kredit-Schulden mit Banken-Schöpf-Geld beglichen, dürfte es nur noch Parkfach-Guthaben vom Typ I geben, die NICHT mehr in den Banken-Bilanzen sind. Dieser Grenzfall ist jedoch nicht erstrebenswert, weil dann die Finanz-Institute keine Einnahmen mehr aus Krediten hätten.

 

Zunächst werden bei jedem Monats-Wechsel nicht nur ALLE Schulden-Stände mit bank-geschöpftem Geld zum Beispiel um 1 Promille reduziert, sondern es werden zum Ausgleich auch bei jedem Monats-Wechsel ALLE Guthaben-Stände um 1 Promille reduziert, indem Geld von den Guthaben-Konten automatisch und zwangsweise auf die neu zu schaffenden Parkfach-Konten vom Typ I übertragen wird.

 

Für JEDES Guthaben-Konto würde automatisch ein eigenes Parkfach-Konto vom Typ I eröffnet. Die Kunden würden lediglich darüber informiert. Die Verfügbarkeits- und Verzinsungs-Bedingungen für das Parkfach-Konto vom Typ I sind IDENTISCH mit dem Guthaben-Konto, aus dem das Parkfach-Konto vom Typ I hervorgeht. Die beiden einzigen Unterschiede bestehen darin, dass die Parkfach-Konten vom Typ I nicht in den Banken-Bilanzen erscheinen und dass die Verzinsung der Parkfach-Konten vom Typ I mit geschöpftem Geld erfolgt.

 

Einzahlungen oder Überweisungen auf ein Guthaben-Konto führen dazu, dass das hinzukommende Geld automatisch immer aufgeteilt wird in das normale Guthaben-Konto und das zugehörige Parkfach-Konto vom Typ I. Die Aufteilung ist für alle Guthaben-Konten identisch. Nach dem ersten Monat wäre die Aufteilung zum Beispiel 1 Promille für das Parkfach-Konto vom Typ I und 999 Promille für das normale Guthaben-Konto. Überweisungen in beiden Richtungen betreffen also immer beide Konten, die auch als Konto-Paare bezeichnet werden könnten. Durch die Gleichbehandlung aller Guthaben-Konten sind keine Spekulationen möglich.

 

Auch für ALLE Schulden-Konten wird je ein zweites Konto eröffnet. Diese zweiten Konten werden bis auf weiteres Schöpf-Konten vom Typ I genannt und sind, wie auch die Parkfach-Konten vom Typ I, kein Bestandteil der Banken-Bilanzen oder alternativ ein Bestandteil einer Schatten-Bilanz. Wenn Schulden-Konten teilweise mit geschöpftem Geld getilgt werden, erfolgt gleichzeitig eine Umbuchung des getilgten Betrages auf die Schöpf-Konten. Durch die Umbuchungen reduzieren sich für den Schuldner die Rückzahlungs-Raten NICHT. Da sich die Rückzahlungs-Raten jedoch weiterhin nur auf das Schulden-Konto beziehen, wird der Kredit leichter fertig abbezahlt. Je nach Einsatz-Intensität von geschöpftem Geld fällt entweder nur die letzte Rückzahlungs-Rate niedriger aus oder die Darlehens-Laufzeit reduziert sich. Sobald das Schulden-Konto durch den Schuldner (und das bank-geschöpfte Geld) getilgt ist, wird das Schöpf-Konto in ein Sammel-Schöpf-Konto überführt, das nur noch der Schatten-Bilanz dient. Für JEDES Schulden-Konto muss ein eigenes Schöpf-Konto vom Typ I eröffnet werden.

 

c) Einige Details zu Parkfach-Konten vom Typ I und zu Schöpf-Konten vom Typ I

 

(1) Spätestens NACH Einführung der Schöpf-Konten vom Typ I und der Parkfach-Konten vom Typ I gibt es für NEU abgeschlossene Darlehens-, Kredit- und Hypotheken-Verträge KEINE Tilgungs-Hilfe mehr. Für neue Kredit-Verträge gibt es also ab einem bestimmten Stich-Tag, der auch schon VOR Einführung der Schöpf-Konten vom Typ I liegen könnte, KEINE Tilgungs-Hilfe mehr. Jedes neu eröffnete Guthaben-Konto erhält jedoch auch nach dem Stich-Tag automatisch ein Parkfach-Konto vom Typ I.

(2) Die Summe aller Typ I-Parkfach-Konto-Stände sollte möglichst übereinstimmen mit der Summe aller Typ I-Schöpf-Konto-Stände. In der Praxis wird eine vollkommene Übereinstimmung beider Summen jedoch nie erreicht werden. Eine Übereinstimmung der beiden Summen von 90% wäre aber durchaus ausreichend. Schöpf-Konten vom Typ I sind nur durch den Einsatz weiteren Banken-Schöpf-Geldes beeinflussbar.

(3) Durch die teilweise Automatik-Verlagerung von angelegten Geldern auf Parkfach-Konten vom Typ I, darf den Anlegern kein Rendite-Verlust entstehen. Den Anlegern sollte es nicht gestattet werden, die Automatik-Überweisungen zwischen Guthaben-Haupt-Konto und zugehörigen Parkfach-Konto vom Typ I zu verbieten.

(4) Durch die teilweise Verlagerung von geschuldeten Geldern auf Schöpf-Konten vom Typ I, dürfen den Banken und Sparkassen keine Schuld-Zins-Einnahme-Verluste entstehen. Um die Schuld-Zins-Einnahme-Verluste durch die vorzeitigen Tilgungen auszugleichen, können sich die Banken selbst bezahlen mit weiterem Banken-Schöpf-Geld. In gleichem Umfang ist Parkfach-Kapazität vom Typ II zu schaffen. Typ II siehe D) Teil-Aufkäufe.

(5) Die Eigenschaften eines Parkfach-Kontos vom Typ I sind vollkommen identisch mit den Eigenschaften des zugehörigen Guthaben-Kontos, das auch als Quell-Konto bezeichnet werden könnte. Wenn also ein Guthaben-Konto zum Beispiel ein Festgeld-Konto ist, hat auch das zugehörige Parkfach-Konto vom Typ I den Charakter des Festgeld-Kontos.               Geld auf Parkfach-Konten vom Typ I und II ist Buch-Geld in privaten virtuellen Bank-Schließfächern.

(6) Die Einführung eines Ausgleich-Faktors I für die Parkfach-Kapazität vom Typ I könnte sinnvoll sein. Der Ausgleich-Faktor I für die Parkfach-Kapazität vom Typ I liegt zunächst bei genau 1. Die EZB kann den Ausgleich-Faktor I zum Beispiel auf 0,93 oder 1,08 ändern. Dies bedeutet, dass die Typ I-Parkfach-Kapazitäts-Summe um 10 Prozent sinken oder steigen würde. Jede Änderung des Ausgleich-Faktors I führt zu einem Automatik-Geld-Transfer zwischen allen Guthaben-Haupt-Konten und zugehörigen Parkfach-Konten vom Typ I.

(7) Von der EZB wird die Promille-Schulden-Reduzierung pro Monats-Wechsel einmal im Monat neu festgelegt.

 

Wenn das System mit 1 Promille pro Monats-Wechsel funktioniert, kann behutsam erhöht werden auf zum Beispiel 2 Promille pro Monats-Wechsel bis vielleicht 1 Prozent pro Monats-Wechsel. Alternative: Ohne Vorankündigung könnten bei einem einzigen Monats-Wechsel auch ALLE Schulden-Stände zum Beispiel um 25 oder gar um 50 Prozent reduziert werden. Im letzteren Fall wären dann auf einen Schlag ALLE Schulden halbiert und die Hälfte der Guthaben wäre auf Parkfach-Konten vom Typ I.

 

Wenn die Schulden immer weiter abgebaut und das Parkfach-Volumen vom Typ I immer weiter aufgebaut sind, wird sich die Kredit-Vergabe-Bereitschaft der Banken und Sparkassen wieder erhöhen und auch das Zins-Niveau wird wieder ansteigen, weil das Schulden-Volumen gesunken ist. Wahrscheinlich wird auch die Inflation wieder mit ansteigen.             Parkfächer vom Typ I und II sind private virtuelle Bank-Schließfächer für Buch-Geld.

 

d) Teil-Aufkäufe von Anleihen (festverzinste) unter Verwendung von Parkfach-Konten Typ II

Wenn die EZB Anleihe-Papiere aufkauft, entsteht EZB-Schöpf-Geld, für das es zum Ausgleich KEINE Kredit-Schulden gibt. Dadurch entsteht eine Schief-Lage in den Banken-Bilanzen. Dies hat zur Folge, dass die Banken GEZWUNGEN werden, Geld in Höhe des EZB-Schöpf-Geldes bei der EZB zu parken. Das „wilde“ EZB-Schöpf-Geld soll deshalb auf Parkfach-Konten vom Typ II transferiert werden. Die Eröffnung der Parkfach-Konten vom Typ II erfolgt automatisch bei denjenigen, die zuvor Anleihen hatten. Anschließend erfolgt zunächst zwangsweise der Transfer des EZB-Schöpf-Geldes (für den Anleihe-Aufkauf), auf das zuvor automatisch eröffnete Parkfach-Konto vom Typ II, dessen Inhaber der ehemalige Anleihe-Halter ist. Zu jedem neu eröffneten Parkfach-Konto vom Typ II ist noch ein Schöpf-Konto vom Typ II anzulegen, damit erkennbar bleibt, wieviel geschöpftes Geld eingesetzt wurde. Schöpf-Konten vom Typ II sind nur durch den Einsatz weiteren EZB-Schöpf-Geldes beeinflussbar. Es sollten Firmen-Anleihen und Staats-Anleihen im gleichen Verhältnis aufgekauft werden. Für Aktien sollten keine Aufkäufe vorgenommen werden.

 

Von der EZB wird die Verzinsung auf Parkfach-Konten vom Typ II zum Beispiel monatlich neu festgelegt.

Vorhandene Parkfach-Kapazitäten vom Typ II dürfen nicht vernichtet werden. Sie dürfen jedoch aufgeteilt und/oder verlagert werden. Auch eine Vererbung sollte möglich sein. Parkfach-Kapazitäten vom Typ II, die durch Parkfach-Auflösungen frei werden, sammelt das Finanz-Institut. Wenn Parkfach-Kapazitäten vom Typ II über einen längeren Zeitraum (z.B. 1 Jahr) ungenutzt bleiben, kann nach einer Vorwarnung eine Enteignung erfolgen. Das Finanz-Institut sammelt die enteigneten Parkfach-Kapazitäten vom Typ II ebenfalls. Zum Beispiel einmal im Monat werden die angesammelten Parkfach-Kapazitäten vom Typ II ausgelost, vergeben nach dem Zufalls-Prinzip, vergeben über Warte-Liste, verkauft oder versteigert.

 

Das Geld auf den Parkfach-Konten vom Typ II wird mit geschöpftem Geld verzinst. Die Verzinsung erhöht die Obergrenze für die Parkfach-Konten vom Typ II entsprechend. Um es für die Anleger möglichst UNATTRAKTIV zu machen, Geld von Typ II-Parkfach-Konten abzuheben, erfolgt eine ausreichend hohe Verzinsung. Zurzeit wäre eine Jahres-Verzinsung von zum Beispiel 0,5% auf Parkfach-Konten wahrscheinlich ausreichend, um zu erreichen, dass fast alle Gelder auf den super-sicheren Parkfach-Konten verbleiben.

 

Der Eigentümer von Parkfach-Kapazität vom Typ II kann seine Kapazität teilweise oder ganz an seine Bank abgeben. Allerdings wäre er recht dumm, dies zu tun, denn es ist recht schwierig an Parkfach-Kapazität vom Typ II zu gelangen.

 

Die Summe aller Parkfach-KAPAZITÄTEN vom Typ II muss in der Praxis größer sein, wie das EZB-Anleihe-Aufkauf-Volumen für Anleihen, weil die vorhandenen Parkfach-KAPAZITÄTEN vom Typ II in der Praxis oft nicht voll ausgeschöpft sein werden. Parkfach-Kapazitäten vom Typ II sind gedeckelt.

 

Die Einführung eines Ausgleich-Faktors II für die Parkfach-Kapazität vom Typ II könnte sinnvoll sein. Der Ausgleich-Faktor II für die Parkfach-Kapazität vom Typ II liegt zunächst bei genau 1. Die EZB kann den Ausgleich-Faktors II zum Beispiel auf 0,94 oder 1,07 ändern.

 

Zu jedem neu eröffneten Parkfach-Konto vom Typ II ist noch ein Schöpf-Konto vom Typ II anzulegen, damit erkennbar bleibt, wieviel geschöpftes Geld eingesetzt wurde. Schöpf-Konten vom Typ II sind weder von Anlegern noch von Schuldnern beeinflussbar. Es sollten Firmen-Anleihen und Staats-Anleihen im gleichen Verhältnis aufgekauft werden. Für Aktien sollten keine Aufkäufe vorgenommen werden.

Die angestrebte Ausnutzung von Parkfach-Kapazitäten bis zur Höchst-Grenze wird nicht nur durch eine attraktive Verzinsung gefördert, sondern auch durch folgendes:

- Die mit geschöpftem Geld bezahlten Zinsen für Parkfach-Einlagen vom Typ I und II werden nicht versteuert.

  (Parkfach-Einlagen vom Typ I und II sind jedoch Bestandteil der Erb-Masse und unterliegen der Erbschafts-Steuer.)

- Diese Art der Geld-Anlage ist vollkommen risikolos, weil das Geld nirgends investiert ist.

 

BANKEN-Gesamt-Schatten-Bilanz: Die Summe aller Parkfach-Konto-Stände vom Typ I + die Summe aller Parkfach-Konto-Stände vom Typ II sollte im Ideal-Fall identisch sein mit der Summe aller Schöpf-Konto-Stände vom Typ I + der Summe aller Schöpf-Konto-Stände vom Typ II. Parkfach-Geld vom Typ I + II bleibt jedoch in den FIRMEN-Bilanzen.

 

e) Die Bösen und die Guten

Was haben wir nur für ein interessantes Finanz-System, bei dem die Sparer die Bösen und die Schuldner die Guten sind, obwohl die langläufige Meinung genau umgekehrt ist. Begründungen:

Diejenigen, die Gelder DAUERHAFT auf die hohe Kante legen, sind die Bösen, weil sie nicht alles Geld wieder in den Geld-Kreislauf einspeisen und dadurch mit ihrem Verhalten die Wirtschaft ganz sicher NICHT ankurbeln. Stattdessen entziehen die Sparer dem AKTIVEN Kreislauf dauerhaft Geld. Dauerhaft zu wenig Geld im aktiven Kreislauf ZWINGT die finanziell schwächsten Haushalte zur Neu-Verschuldung. Betroffen sind neben den Privat-Haushalten insbesondere Firmen-Haushalte und öffentliche Haushalte. In der Praxis lässt sich der aktive Teil des Geld-Kreislaufes nur wieder auffüllen, indem die Finanz-Institute durch die Vergabe neuer Kredite frisches Geld schöpfen.

Diejenigen, die Schulden machen, sind die Guten, weil sie die Wirtschaft garantiert ankurbeln, denn wer sich Geld leiht, legt dies normalerweise nicht an. Unser Finanz- und Wirtschafts-System funktioniert leider nur dann gut, wenn immer weiter neue Schulden gemacht werden. In Anbetracht dessen, dass die Schuldner die Guten sind, sollten diese auch mal belohnt werden, indem ihnen ein Teil der bei Finanz-Instituten gemachten Schulden mit geschöpftem Geld bezahlt wird. Schulden bei Kredit-Haien werden also nicht teilweise erlassen.

 

Wenn alle Kredit-Schulden mit Schöpf-Geld beglichen wären und alle Anleihen von der EZB aufgekauft wären, gäbe es ungefähr doppelt so viel Geld auf Parkfach-Konten vom Typ I und II, wie es zurzeit Geld gibt. Auf Parkfach-Konten wären dann also rund 20 Billionen Euro, während die Geld-Menge zurzeit gegenwärtig rund 10 Billionen Euro ist.

 

Es sollte eine dritte Geld-Art eingeführt werden:

1. Geld-Art = Bargeld

2. Geld-Art = Buch-Geld

3. Geld-Art = Park-Geld

Park-Geld wird überwiegend geparkt. Es ist Geld, das die Eigentümer nicht wirklich benötigen. Park-Geld kann wie Buch-Geld gehandhabt werden. Es ist jedoch wie das Bargeld, in keiner Banken-Bilanz aufgeführt und könnte somit auch als bilanzfreies Buch-Geld bezeichnet werden. Dennoch wird Park-Geld zahlenmäßig erfasst, wie auch Bargeld.

 

1.) Der Aufkauf von Staats-Anleihen führt NICHT zu den erhofften zusätzlichen Investitionen in die Wirtschaft, weil diejenigen, die Geld in Staats-Anleihen anlegten, nicht risikobereit sind und zum Teil auch gar nicht risikobereit sein dürfen, wie zum Beispiel Lebens-Versicherungen und deshalb das frei gewordene Geld lieber mit zum Beispiel 0,05% Zinsen auf sicheren Geld-Konten parken.
2.) Die (meist privaten) Sparer sind schuld an der hohen öffentlichen Verschuldung und der Unternehmens-Verschuldung, weil die Sparer dem Geld-Kreislauf Geld entziehen, das durch neue Schulden ersetzt werden muss.

 

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Betreiber der Internet-Seite                 www.parkfach.de        ist Reiner Zabel.

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