Finanzwesen (1214 Wörter)

 

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Inhalt

 

Aktuellstes Schreiben

 

Frühere Schreiben

 

Steuer-Freiheit

 
Zins-Umkehr
 
Anleihen, Wertpapiere & Schöpfgeld

 

 

Aktuellstes Schreiben

 

Schaubilder zur begrenzten Verwendung
von Schöpfgeld 

 

Schaubilder zur begrenzten Verwendung
von Schöpfgeld (PDF) 

 

 

Frühere Schreiben

 

01 Anschreiben-Sammlung.pdf

 

02 Vorschlag Geld.htm

 

03 Anwendung der Quantitaets-Gleichung.pdf

 

04 Doppel-Währung.pdf

 

05 Finanzkrise beenden mit Parkfächern.pdf

 

06 Lohn-Preis-Spirale.pdf

 

07 Simulation 1  Systemabbau.pdf

 

08 Simulation 2  Entschuldung.pdf

 

09 Wirtschafts-Motor.pdf

 

10 Zwei Geld-Funktionen.pdf

 

11 Grenzen des Reichtums.pdf

 

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Steuer-Freiheit

 

Das Parkfach-System ist so gut, dass sogar eine vollständige Steuer-Freiheit eingeführt werden könnte. Dadurch würde zwar die Geld-Menge viel schneller als bisher wachsen, was jedoch kein Problem darstellen würde, denn in den Parkfächern können beliebige Geld-Mengen gebunden werden. Eine vollständige Steuer-Freiheit hätte große Vorteile: Es gäbe keine Steuer-Hinterziehungen mehr und natürlich auch keine Steuer-Erklärungen. Auch könnten die Leute, die mit der Steuer-Erhebung beschäftigt sind, für produktive Tätigkeiten eingesetzt werden. Dann müssten alle weniger Arbeiten. Natürlich darf die Geld-Schöpfung vom Typ ll nicht beliebig hoch sein. Es müsste deshalb eine Begrenzung vorgesehen werden. Diese Begrenzung könnte ein Prozentsatz des Brutto-Inlands-Produkts BIP sein. Wegen der sinkenden Steuern könnten die Lohnerhöhungen etwas niedriger ausfallen. Dadurch würden die Preise sinken und es müssten auch weniger hohe Kredite aufgenommen werden. Würde die Geld-Schöpfung so weit gesteigert, dass alle Menschen mit diesem Geld bezahlt würden, ohne zu arbeiten, käme es zu einem Versorgungs-Notstand. Es muss deshalb unbedingt sichergestellt bleiben, dass es eine ausreichende Konsum-Güter-Produktion gibt. Der Übergang vom jetzigen System zur Steuer-Freiheit könnte schrittchenweise erfolgen, indem jedes Jahr der mit 11% beginnende Prozentsatz um 1 oder 2% erhöht wird.

 

Alle Menschen, die Konsumgüter (oder Ausstattungs-Güter wie zum Beispiel Maschinen) produzieren, dürfen KEIN Schöpfgeld vom Typ ll erhalten.

Alle Menschen, die KEINE Konsumgüter (oder Ausstattungs-Güter wie zum Beispiel Maschinen) produzieren, dürfen Schöpfgeld vom Typ ll erhalten. Zu diesen Menschen gehören zum Beispiel Menschen, die im Bereich der Infrastruktur (Straßen, Schulen) tätig sind, Menschen in der Bundeswehr, arbeitslose Menschen und auch Rentner.

 

Es ist egal, woher das neu in den Geldkreislauf eingespeiste Geld kommt, denn es gelangt meistens früher oder seltener später dauerhaft auf die Spar-Konten von denjenigen, die Monat für Monat mehr Geld einnehmen, wie sie ausgeben. Es ist somit egal, ob das neu in den Geldkreislauf eingespeiste Geld von

1 Kredit-Aufnahmen,

2 Wertpapier-Verkäufen der Unternehmen oder des Staates,

3 Steuer-Einnahmen oder

4 aus dem Nichts geschöpftem Geld

stammt, denn es gelangt letztendlich immer dauerhaft auf Sparkonten und richtet dort keinen Schaden mehr an. Aber es fehlt nun dem Geldkreislauf und muss aus einer der obigen vier Quellen ersetzt werden

 

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Zins-Umkehr

 

Die Zins-Umkehr ist eine abgespeckte Form der Vermögens-Steuer, weil sie nicht für Sach-Werte wie zum Beispiel Autos, Gold, Immobilien oder Firmen anfällt. Zins-Umkehr bedeutet, dass für Geld auf Spar-Konten zum Beispiel 3 % gezahlt werden müssen und für Kredite noch 1 % dazugegeben wird. Die Banken würden ihr Geld also weiterhin durch eine Zins-Differenz verdienen. Es ist keine gute Lösung, dass Leute, denen das Geld zu den Ohren herausquillt, denen Geld leihen, die in Geldnot sind und von denen, die nicht genug Geld haben, auch noch Geld (Soll-Zinsen) verlangen. Auf diese Weise werden Reiche immer reicher und Arme immer ärmer. Zu den Armen gehören auch die öffentlichen Haushalte.

 

 

Vorteile

 

Die Zins-Umkehr ist sozial, weil nun die Leute, die sowieso schon genug Geld haben, nicht noch mehr dazu bekommen. Durch die Zins-Umkehr ginge die Schere zwischen arm und reich nicht mehr so schnell auseinander wie bisher.

 

Da durch die Geld-Anlage in Sach-Werte das Verwahr-Geld vermieden werden kann, wird die Wirtschaft besser angekurbelt.

 

Auch durch die Geld-Anlage in Aktien oder anderen Formen von Firmen-Beteiligungen entfällt das Verwahr-Geld. Dadurch würden die Firmen und Unternehmen finanziell gestärkt. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass diese Form der Geld-Anlage auch zu Total-Ausfällen führen kann.

 

Für die Geld-Anlage in Staats-Anleihen oder ist auch ein Verwahr-Geld zu zahlen, weil hier kein Total-Ausfall mehr droht, wenn Parkfächer eingeführt werden.

 

Für Geld auf Parkfächern müsste weiterhin im Probier-Verfahren ein Zinssatz ermittelt werden, der die Wunsch-Summe dort hält. Dieser Zinssatz kann negativ oder positiv sein.

 

 

Nachteile

 

Die Zins-Umkehr müsste von allen Ländern übernommen werden, damit es nicht zur Kapital-Flucht im großen Umfang kommt.

 

Die höchstmögliche Bargeld-Ausgabe müsste erheblich reduziert werden auf zum Beipiel 150 Euro pro Monat und Giro-Konto. Von anderen Konto-Arten dürften überhaupt keine Bargel-Abhebungen mehr möglich sein. Bargeld ist nur noch in sehr geringem Umfang erforderlich zum Beispiel für Straßen-Parkschein-Automaten oder für Trinkgelder. Durch die erhebliche Redzierung des Bargeld-Bestandes würde auch die Geld-Diebstahl-Gefahr sinken.

 

 

Anleihen, Wertpapiere & Schöpfgeld

 

Es gibt öffentliche Anleihen, also die Bundes-Anleihen, die Länder-Anleihen und die kommunalen Anleihen. Anleihe beinhaltet das Wort „leihen“ und mit (aus)leihen ist normalerweise gemeint, dass das geliehene Geld zurückgezahlt wird. Doch öffentliche Anleihen werden in der Regel so gut wie nie zurückgezahlt. Der Begriff Anleihe ist also irreführend. Die Anleihen sind nicht gedeckt, weil das (dauerhaft) geliehene Geld schon längst ausgegeben wurde. Die Anleihen müssten deshalb zum Beispiel zutreffender Dauer-Ausleihungen heißen. Das es sich um Dauer-Ausleihungen handelt, wird allerdings geschickt verschleiert, indem Anleihen immer eine Laufzeit haben. Doch in der Praxis werden Anleihen zum Laufzeit-Ende immer durch neue Anleihen ersetzt. Die Besitzer / Halter von Anleihen verlangen am Laufzeit-Ende in der Regel das Geld nicht zurück, sondern wechseln nahtlos zu den neuen angebotenen Anleihen. Wenn sie das in großem Umfang nicht mehr so machen würden, hätte das den Staats-Bankrott zur Folge, wenn die EZB nicht in großem Umfang mit Schöpfgeld einspringen würde, um damit die nicht gekauften Anschluss-Anleihen ersatzweise zu kaufen. (Ein Staats-Bankrott kann übrigens nicht mit einem Firmen-Bankrott verglichen werden. Beim Firmen-Banktott verschwindet die Firma, falls sie nicht aufgekauft wird und die Mitarbeiter müssen die Firma für immer verlassen. Beim Staats-Bankrott verschwindet der Staat nicht und die Bewohner müssen den bankrotten Staat auch nicht verlassen. Staats-Bankrott bedeutet „nur“, dass eine Währungs-Reform unausweichlich ist.)

 

Generell sind alle Wertpapiere Luft-Numern, weil das mit Hilfe der Wertpapiere eingenommen Geld schon längst ausgegeben wurde. Wertpapiere sind in Wirklichkeit Wertlospapiere. Würden die Käufer / Halter der Wertpapiere zum Beispiel nur 10% des insgesamt vorhandenen Wertpapier-Volumens in Geld zurück wandeln wollen, würde alles zusammenbrechen, weil diejenigen, die die Wertpaiere zum Verkauf anboten, nicht das Geld zum Zurückkauf haben, abgesehen von wenigen Ausnahmen und in geringem Umfang. Das allein für den Euro-Raum insgesamt vorhandenen Wertpapier-Volumen muss gigantisch sein, schätzungsweise über 16 Billionen Euro.

 

Die sehr anwachsende Geldmenge entsteht durch das ebenfalls sehr anwachsende noch zurück zu zahlende (ausstehende) Kredit-Volumen. Ein großer Teil des noch zurück zu zahlenden Kredit-Volumens steckt in den kommunalen Krediten, weil diese, im Gegensatz zu den privaten Krediten, in der Praxis so gut wie nie zurückgezahlt werden. Würde die kommunalen Kredite mit Schöpfgeld vom Typ ll zurückgezahlt, käme es zu keiner Geldmengen-Erhöhung. Begründung: Es gäbe nur einen Wechsel von Schöpfgeld vom Typ l zu Schöpfgeld vom Typ ll.

 

Es gibt auch noch Schöpfgeld vom Typ IV, wenn (meistens nach einer Währungs-Reform) eine neue Währung eingeführt wird.

 

Insgesamt wird in drei Fällen mit Schöpfgeld gearbeitet:

- Schöpfgeld für die Einführung einer neuer Währung

- Schöpfgeld für die Kredit-Vergabe

- Schöpfgeld für den Aufkauf von öffentlichen Anleihen

In allen drei Fällen stört sich niemand an der Verwendung von Schöpfgeld und in allen drei Fällen ist der Einsatz von Schöpfgeld ungefährlich. Aber auch die von mir vorgeschlagene Art des Schöpfgeld-Einsatzes ist ungefährlich.

 

Reiner Zabel, den 18. März 2026

 

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Zur Haupt-Webseite: www.parkfach.de/