Aktuellstes Schreiben
Schaubilder zur begrenzten
Verwendung
von Schöpfgeld →
Schaubilder zur
begrenzten Verwendung
von Schöpfgeld (PDF)
→
Frühere Schreiben
03 Anwendung
der Quantitaets-Gleichung.pdf
05 Finanzkrise
beenden mit Parkfächern.pdf
07 Simulation 1 Systemabbau.pdf
08 Simulation 2 Entschuldung.pdf
Alle
Menschen, die Konsumgüter (oder Ausstattungs-Güter wie zum Beispiel Maschinen)
produzieren, dürfen KEIN Schöpfgeld vom Typ ll erhalten.
Alle
Menschen, die KEINE Konsumgüter (oder Ausstattungs-Güter wie zum
Beispiel Maschinen) produzieren, dürfen Schöpfgeld vom Typ ll erhalten. Zu
diesen Menschen gehören zum Beispiel Menschen, die im Bereich der Infrastruktur
(Straßen, Schulen) tätig sind, Menschen in der Bundeswehr, arbeitslose Menschen
und auch Rentner.
Es ist
egal, woher das neu in den Geldkreislauf eingespeiste Geld kommt, denn es
gelangt meistens früher oder seltener später dauerhaft auf die Spar-Konten von
denjenigen, die Monat für Monat mehr Geld einnehmen, wie sie ausgeben. Es ist
somit egal, ob das neu in den Geldkreislauf eingespeiste Geld von
1 Kredit-Aufnahmen,
2 Wertpapier-Verkäufen der Unternehmen
oder des Staates,
3 Steuer-Einnahmen oder
4 aus dem Nichts geschöpftem Geld
stammt,
denn es gelangt letztendlich immer dauerhaft auf Sparkonten und richtet dort
keinen Schaden mehr an. Aber es fehlt nun dem Geldkreislauf und muss aus einer
der obigen vier Quellen ersetzt werden
Die
Zins-Umkehr ist eine abgespeckte Form der Vermögens-Steuer, weil sie nicht für
Sach-Werte wie zum Beispiel Autos, Gold, Immobilien oder Firmen anfällt.
Zins-Umkehr bedeutet, dass für Geld auf Spar-Konten zum Beispiel 3 % gezahlt
werden müssen und für Kredite noch 1 % dazugegeben wird. Die Banken würden ihr
Geld also weiterhin durch eine Zins-Differenz verdienen. Es ist keine gute
Lösung, dass Leute, denen das Geld zu den Ohren herausquillt, denen Geld
leihen, die in Geldnot sind und von denen, die nicht genug Geld haben, auch
noch Geld (Soll-Zinsen) verlangen. Auf diese Weise werden Reiche immer reicher
und Arme immer ärmer. Zu den Armen gehören auch die öffentlichen Haushalte.
Die
Zins-Umkehr ist sozial, weil nun die Leute, die sowieso schon genug Geld haben,
nicht noch mehr dazu bekommen. Durch die Zins-Umkehr ginge die Schere zwischen
arm und reich nicht mehr so schnell auseinander wie bisher.
Da
durch die Geld-Anlage in Sach-Werte das Verwahr-Geld vermieden werden kann,
wird die Wirtschaft besser angekurbelt.
Auch
durch die Geld-Anlage in Aktien oder anderen Formen von Firmen-Beteiligungen
entfällt das Verwahr-Geld. Dadurch würden die Firmen und Unternehmen finanziell
gestärkt. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass diese Form der Geld-Anlage
auch zu Total-Ausfällen führen kann.
Für
die Geld-Anlage in Staats-Anleihen oder ist auch ein Verwahr-Geld zu zahlen,
weil hier kein Total-Ausfall mehr droht, wenn Parkfächer eingeführt werden.
Für
Geld auf Parkfächern müsste weiterhin im Probier-Verfahren ein Zinssatz
ermittelt werden, der die Wunsch-Summe dort hält. Dieser Zinssatz kann negativ
oder positiv sein.
Die
Zins-Umkehr müsste von allen Ländern übernommen werden, damit es nicht zur
Kapital-Flucht im großen Umfang kommt.
Die
höchstmögliche Bargeld-Ausgabe müsste erheblich reduziert werden auf zum
Beipiel 150 Euro pro Monat und Giro-Konto. Von anderen Konto-Arten dürften
überhaupt keine Bargel-Abhebungen mehr möglich sein. Bargeld ist nur noch in
sehr geringem Umfang erforderlich zum Beispiel für Straßen-Parkschein-Automaten
oder für Trinkgelder. Durch die erhebliche Redzierung des Bargeld-Bestandes
würde auch die Geld-Diebstahl-Gefahr sinken.
Anleihen, Wertpapiere & Schöpfgeld
Es
gibt öffentliche Anleihen, also die Bundes-Anleihen, die Länder-Anleihen und
die kommunalen Anleihen. Anleihe beinhaltet das Wort „leihen“ und mit
(aus)leihen ist normalerweise gemeint, dass das geliehene Geld zurückgezahlt
wird. Doch öffentliche Anleihen werden in der Regel so gut wie nie
zurückgezahlt. Der Begriff Anleihe ist also irreführend. Die Anleihen sind
nicht gedeckt, weil das (dauerhaft) geliehene Geld schon längst ausgegeben
wurde. Die Anleihen müssten deshalb zum Beispiel zutreffender Dauer-Ausleihungen
heißen. Das es sich um Dauer-Ausleihungen handelt, wird allerdings geschickt
verschleiert, indem Anleihen immer eine Laufzeit haben. Doch in der Praxis
werden Anleihen zum Laufzeit-Ende immer durch neue Anleihen ersetzt. Die
Besitzer / Halter von Anleihen verlangen am Laufzeit-Ende in der Regel das Geld
nicht zurück, sondern wechseln nahtlos zu den neuen angebotenen Anleihen. Wenn
sie das in großem Umfang nicht mehr so machen würden, hätte das den
Staats-Bankrott zur Folge, wenn die EZB nicht in großem Umfang mit Schöpfgeld
einspringen würde, um damit die nicht gekauften Anschluss-Anleihen ersatzweise
zu kaufen. (Ein Staats-Bankrott kann übrigens nicht mit einem Firmen-Bankrott
verglichen werden. Beim Firmen-Banktott verschwindet die Firma, falls sie nicht
aufgekauft wird und die Mitarbeiter müssen die Firma für immer verlassen. Beim
Staats-Bankrott verschwindet der Staat nicht und die Bewohner müssen den
bankrotten Staat auch nicht verlassen. Staats-Bankrott bedeutet „nur“, dass
eine Währungs-Reform unausweichlich ist.)
Generell
sind alle Wertpapiere Luft-Numern, weil das mit Hilfe der Wertpapiere
eingenommen Geld schon längst ausgegeben wurde. Wertpapiere sind in
Wirklichkeit Wertlospapiere. Würden die Käufer / Halter der Wertpapiere zum
Beispiel nur 10% des insgesamt vorhandenen Wertpapier-Volumens in Geld zurück
wandeln wollen, würde alles zusammenbrechen, weil diejenigen, die die
Wertpaiere zum Verkauf anboten, nicht das Geld zum Zurückkauf haben, abgesehen
von wenigen Ausnahmen und in geringem Umfang. Das allein für den Euro-Raum
insgesamt vorhandenen Wertpapier-Volumen muss gigantisch sein, schätzungsweise
über 16 Billionen Euro.
Die
sehr anwachsende Geldmenge entsteht durch das ebenfalls sehr anwachsende noch
zurück zu zahlende (ausstehende) Kredit-Volumen. Ein großer Teil des noch
zurück zu zahlenden Kredit-Volumens steckt in den kommunalen Krediten, weil
diese, im Gegensatz zu den privaten Krediten, in der Praxis so gut wie nie
zurückgezahlt werden. Würde die kommunalen Kredite mit Schöpfgeld vom Typ ll
zurückgezahlt, käme es zu keiner Geldmengen-Erhöhung. Begründung: Es gäbe nur
einen Wechsel von Schöpfgeld vom Typ l zu Schöpfgeld vom Typ ll.
Es
gibt auch noch Schöpfgeld vom Typ IV, wenn (meistens nach einer
Währungs-Reform) eine neue Währung eingeführt wird.
Insgesamt
wird in drei Fällen mit Schöpfgeld gearbeitet:
-
Schöpfgeld für die Einführung einer neuer Währung
-
Schöpfgeld für die Kredit-Vergabe
-
Schöpfgeld für den Aufkauf von öffentlichen Anleihen
In
allen drei Fällen stört sich niemand an der Verwendung von Schöpfgeld und in
allen drei Fällen ist der Einsatz von Schöpfgeld ungefährlich. Aber auch die
von mir vorgeschlagene Art des Schöpfgeld-Einsatzes ist ungefährlich.
Reiner Zabel, den 18. März 2026
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